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Jugendsprachkurse 2017: Woche 4 Frankreich

Juli 31, 2017
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Antibes

Am Ende der letzten Woche wartete ein weiteres vielversprechendes Highlight auf uns: Endlich ging es am Samstag nach Nizza! Vorfreude herrschte schon die ganze Woche. Die Portemonnaies wurden gefüllt, Einkaufslisten wurden geschrieben und man zog sich die bequemsten Turnschuhe an. Viele versprachen sich nämlich eine reiche Shopping-Ausbeute von dem Tag. Zwar gibt es in Antibes viele kleine Boutiquen, hin und wieder einen Markt und ein paar neue Concept Stores – jedoch hatte Nizza mit einigem mehr aufzuwarten: Im bekannten Einkaufscenter Nice-Étoile sind beispielsweise Hollister und Sephora zu finden, zwei Geschäfte, die es in der Schweiz nicht gibt. Ausserdem lockten H&M, Zara, Bershka und wie sie alle heissen mit unwiderstehlichen Schnäppchen und Sonderangeboten. So deckten sich also die einen reichlich ein und kamen schwer bepackt mit Tüten zurück, andere fanden zu ihrer Enttäuschung fast nichts nach ihrem Geschmack. Und dann gab es noch diejenigen, die nur weniges eingekauft hatten, dafür aber sehr kreativ waren, was man mit den erstandenen Kleidern alles anstellen könnte: Ein Schüler von mir kaufte sich «nur» einen simplen weissen Pullover, dazu jedoch ein grosses, auffälliges Textiles Motiv, das er (bzw. Mami) zu Hause dann darauf bügeln würde. Coole Idee!

Aber natürlich hat Nizza nebst den vielen Shoppingmöglichkeiten noch viel mehr zu bieten. Ein Spaziergang auf der berühmten Promenade des Anglais lohnt sich allemal! Hier wird klar, warum die Region hier «Côte d’Azur» genannt wird. Das knallige, azurblaue Wasser könnte man stundenlang betrachten. Wer einen besonders tollen Ausblick haben will, erklimmt die Treppen hinauf zum «Parc de la Colline du Château». Der Aufstieg allein ist schon schweisstreibend – bei den über 30 Grad, die am Samstag herrschten, fast schon eine Tortur. Die Aussicht lässt einen die Strapazen dann vergessen: Vor einem liegt einerseits endlos lange Promenade des Anglais, andererseits auch das riesige Meer aus orangen Dächern der Stadt – einfach atemberaubend! Wer sich daran sattgesehen hat, kann oben beim kleinen Kiosk ein Eis geniessen. Mein Tipp: Besser noch ein wenig durchhalten und den Abstieg in Richtung Place Rossetti in Angriff nehmen. Dort gibt es nämlich eines der besten Glacés, das ich je gegessen habe: Der Maître Glacier «Fenocchio» ist bereits seit Generationen in der Stadt vertreten. Die Auswahl an Sorten ist schier unendlich – das merkt man schon daran, dass die Vitrine nie und nimmer auf ein einziges Foto passt. Nebst den Klassikern steht einem auch Eis in den Geschmacksrichtungen Lebkuchen, Milchreis, Bier oder Tomate-Basilikum zur Auswahl… Ich bleibe bei Nutella, weisser Schokolade und natürlich Caramel au Beurre Salé 😉

Wir verbrachten noch manchen Tag damit, von dem tollen Ausflug zu träumen – diejenigen, die bald abreisen, sind sogar etwas wehmütig, dass keine Zeit für einen weiteren Besuch bleibt. Ein kleines «Trostpflaster» gab es jedoch: Am Dienstag Unternahmen die «Bananes» einen Ausflug auf die idyllischen Îles de Lérins. Es blieb auch Zeit, sich am Strand zu erholen oder die Insel zu Fuss zu erkunden – besonders für die ein Genuss, für die es bald nach Hause geht…

Liebe Grüsse,

Marion (Instagram linguista_antibes)

Cannes

Auch diese Woche kamen und verliessen uns Studenten.
Samstag sind einige gegangen und am Sonntag kamen ein paar neue Studenten an. Die Reise war gut und es haben sich alle riesig gefreut Cannes kennen zu lernen. Alle wurden schnell Freunde und bevor wir mit dem Minibus beim Campus angekommen sind, wurden auch schon Nummern ausgetauscht. Der Sonntag ist immer sehr für die neuen Schüler aufregend. Was erwartet mich in diesem fremden, neuen Land? Wie werde ich mich zu Recht finden? Fragen über Fragen. Auf die wir kurz nach dem Abendessen alle Antworten bekommen haben.Viel zu müde um die Kleider jetzt noch in den Schrank einzuräumen, geht man schlafen, wissend das Morgen ein kleiner Einstufungstest wartet und ein ganz neues Land.

Nach dem Test, Mittagessen und dann geht es auch schon los. Jeden Tag irgendwo anders hin. Mal nach Antibes, Nizza, Monaco, Strand, Shopping, wunderschöne Cafés oder einfach in das Schwimmbad hier auf dem Campus, in dem man sich sehr gut abkühlen kann. Falls ihr jemals schon etwas vom grossen Künstler Pablo Picasso (1881 – 1971) gehört habt, dann kann ich euch das wunderschöne Museum das heute in Antibes steht, nur empfehlen. Das schon zu den Lebzeiten des Künstlers existierende Museum ist einfach wunderschön. Auch für die, die keine beigesterten Museumsgänger sind, gibt es genug zu tun; Theater, Kinos, Strand, Märkte (mit sehr exotischen, traditionellen Gerichten und Esswaren) und auch die wunderschöne Aussicht kann man von verschiedenen Orten aus geniessen. Für Tierliebhaber gibt es überall in der Stadt Tierfiguren,  die ein Künstler der Stadt geschenkt hat. Die Tiere sind aus Stein und Lehm und brachten schon so manchen Touristen einen kleinen Schreck.

Wenn wir nicht eine neue, spannende Stadt am erforschen sind, dann sind wir entweder hier im Campus, wo wir uns mit Spielen, Musik, Sport und andere Aktivitäten einen kleine Spass gönnen. Und wenn dann Abends die Sonne schlafen geht, dann gibt es täglich eine kleine Abendaktivität. Filme schauen, Just Dance-Partys, Musikspiele, Theatervorstellungen, Sport etc. Jeden Abend wird uns etwas Neues geboten. Und dann, wenn die Sonne ganz weg ist, geht jeder in sein kühles Zimmer und träumt hoffentlich von dem schönen Tag den wir erlebt haben.

Liebe Grüsse,

Rania (Instagram linguista_cannes)


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