Französisch Jugendsprachkurse Sprachaufenthalt

Jugendsprachkurse 2017: Woche 3 Frankreich

Juli 25, 2017
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Antibes

Auch diese Woche nutzen wir die perfekten Wetterbedingungen, um unsere Freizeit optimal auszukosten.

Am Montag auf der Stadtbesichtigungstour für die neuen Schüler wird dieses Mal heiss über die besten Gelaterias der Stadt diskutiert. Worüber sich alle einig sind: Die «Gelateria del Porto» müssen wir unbedingt auf unsere Glace-To-Do-Liste setzen! Da stehen die Menschen nämlich auch noch spät abends Schlange. Die Wartezeit dauert sicherlich locker 30 Minuten und das ist doch ein Qualitätsmerkmal. Wir werden es noch herausfinden… Denn heute machen wir einen Halt bei «Amarena», wo der Sizilianische Maître Glacier himmlische Gelati nach Italienischer Art herstellt. Es gönnt sich ausnahmslos jeder der Gruppe ein Kühles Eis. Das hat es selten gegeben! Anstatt uns dem schlechten Gewissen der Bikinifigur wegen hinzugeben, wechseln wir lieber schnell das Thema: Wir lobpreisen den Coffeeshop «Choopy’s», der direkt in der Altstadt gelegen ist, für seine fantastischen Cupcakes. Allen, die noch nicht dort waren, geben wir die Hausaufgabe, dort mindestens einen Cupcake während dem Aufenthalt essen zu gehen. Wer dies nicht tut, verpasst definitiv etwas!
Es war also nicht nur eine kulturell, sondern auch eine kulinarisch sehr wertvolle Tour durch unser Städtchen.

Ein weiteres Highlight dieser Woche war der Besuch des Aquaparks «Marineland», nur wenige Minuten per Bus vom Campus entfernt. In kleineren Gruppen hatten wir den ganzen Nachmittag Zeit, uns mit Tieren der Unterwasserwelt zu befassen. Unser Grüppchen entschied sich, zuerst alle Tiere sowie das Aquarium zu bewundern und sich danach noch zwei Shows anzusehen. Besonders die Seelöwen haben es uns angetan. Ihrem «Gesichtsausdruck» nach mag man meinen, die Tiere seien glücklich, wenn nicht gar fröhlich. Wir waren uns jedoch einig, dass kein Tier es verdient hat, eingesperrt zu sein. Die Platzverhältnisse waren zum Teil bedenklich, besonders für grosse Tiere, die auf sehr kleinem Raum leben müssen. Während des ganzen Besuchs schwankten wir stets etwas zwischen Bewunderung für die Tiere und Bedenken über deren Lebensumstände.

Weiter ging es in Richtung der Aquarien – von winzig kleinen Clownfischen, über Haie, Rochen Seepferdchen bis zu skurrilen Unterwasserschlangen gab es hier alles. Viele der Tiere erkannten wir aus «Findet Nemo» wieder und Kindheitserinnerungen wurden geweckt. Der Höhepunkt des Besuchs stellte, auch für mich mit meiner Abneigung für Shows mit Tieren, die Vorführungen mit Orcas sowie Delfinen dar. Es ist unglaublich, was diesen Tieren alles beigebracht werden kann und wozu diese fähig sind. Allesamt reagieren sie auf Zeichen der Trainer und vollführen Kunststücke wie Meterhohe Luftsprünge, Salti oder wedeln auf Kommando mit der Flosse und «winken» den Zuschauern zu. Alles in allem war dies ein gelungener Ausflug, bei dem wir auch einiges über die Welt der Ozeane, das Verhalten der Tiere und den Klimaschutz lernten.

Liebe Grüsse,

Marion (Instagram linguista_antibes)

Cannes

Am 14. Juli war der Nationalfeiertag in Frankreich und es war ein riesiges Fest. Natürlich hatten alle Studenten frei und wir wurden mit einem tollen Abendprogramm in die Nacht geführt. Wir versammelten uns alle am Strand um das Feuerwerk zu geniessen. Man konnte den Sand vor lauter Leute gar nicht mehr sehen. Zuerst wurde laute Musik gespielt und dann ging es los. Und alle Leute waren begeistert, darunter auch die Studenten. Es wurden die schönsten Farben in den schönsten Formen in den Himmel geworfen, darunter sogar grosse, rote Herze. Nach dem Feuerwerk fühlten wir uns alle hungrig und gingen etwas essen. Aber bevor wir es zu einem Restaurant schaffen konnten, hatten wir auf dem Weg schon drei Glace gegessen, weil einfach überall ein Glacestand stand. Danach gind die Party weiter. Auf der Strasse wurde Musik gespielt, gesungen, getanzt und gefeiert.

Zwei Tag später haben wir dann eine Stadtreise nach Nizza unternommen. Nizza ist riesig und mach kann sich leicht verirren. Und deshalb war diese kleine Stadtführung sehr nützlich. Natürlich hatten wir nach der Führung noch etwas Freizeit und fuhren am Abend zusammen wieder zurück.

Sonntag kamen dann die Neuen. Die Gruppe wird jetzt immer grösser. Aber nicht nur von Linguista sind neue Jugendliche gekommen, sondern aus der ganzen Welt. Aber leider mussten uns am Samstag, die ersten Jugendlichen verlassen. Das war sehr emotional. Viele haben sich zwei Wochen lang jeden Tag gesehen und alles zusammen gemacht. Man findet Freunde fürs Leben aus der ganzen Welt. Aber am Freitagabend wurde für alle, die gehen mussten, ein schönes, kleines Abschiedsfest organisiert. Und da sind schon Tränen geflossen. Aber das ist nicht schlecht. Überhaupt nicht. Leute einfach kennenzulernen und sie dann zu mögen, so fest zu mögen, dass man sich nicht von ihnen trennen kann, das ist etwas wunderschönes.

Am Abend, als die Neuen angekommen sind, haben sich alle nach dem Abendessen kennenlernen dürfen. Das ist immer sehr lustig. Nach dem Kennenlernen ist Schlafenszeit. Und jeder begibt sich in sein neues Zimmer, oder zu seiner neuen Familie. Am Morgen findet dann wie immer ein Einstufungstest statt, damit die neuen Studenten den entsprechenden Klassen zugewiesen werden können. Nach einer kleinen mündlichen Befragung werden dann schlussendlich alle in neue Klassen eingeteilt. Und so hat jeder am Morgen Unterricht und am Nachmittag wird einfach Frankreich entdeckt.

Und so kann man die schönste Sprache am einfachsten lernen.

Liebe Grüsse,

Rania (Instagram linguista_cannes)


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