Erfahrungsberichte Französisch Sprachaufenthalt

Jugendsprachkurse 2017: Woche 1 in Frankreich

Juli 10, 2017
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Antibes

Die Côte d’Azur begrüsste uns alle mit strahlend blauem Himmel, viel Sonne und hohen Temperaturen. Der Sommer kann also losgehen!

Ziemlich erschöpft kamen wir alle am Sonntag Abend auf dem Campus an. Zum Glück gerade noch rechtzeitig fürs Abendessen! Danach begaben sich alle auf ihre Zimmer um sich ein wenig einzurichten und schliesslich müde ins Bett zu fallen.

Am Montag galt es für alle, den Einstufungstest zu bewältigen. Zuerst gab es jedoch ein stärkendes Frühstück. Typisch Französisch besteht der «Petit Déjeuner» nicht aus Müesli, Früchten oder Eiern wie wir es vielleicht gewohnt sind, sondern aus Baguette, Café au Lait und Käse. Wer die Früchte morgens vermisst hat, kann sich dafür mittags am riesigen Früchtekorb beim Buffet bedienen. Nachdem der Test dann geschafft war, ging es in die Stadt – wir lernten den Place de Gaulle, la Vielle Ville, den imposanten Hafen und vieles mehr kennen. Ausserdem erhielten wir verschiedenste Tipps, was das Kulinarische betrifft: Die Animateure empfahlen uns die eine oder andere Gelateria, rieten uns jedoch von einem der Asiaten ab; dort erhalte man Hund oder Katze statt Poulet oder Rind – gut zu wissen… Abends wurde draussen ein grosses Buffet aufgebaut – Zeit für BBQ! Es gab Würste sowie Poulet vom Grill und ausserdem verschiedene Salate, Chips und frische Wassermelonenschnitze, also alles, was für ein gemütliches Grillieren dazugehört.

Die Woche war von vielen weiteren spannenden Ausflügen geprägt, wie zum Beispiel dem Besuch der Îles de Lérens. Die Insel Sainte Marguerite begeistert mit türkisblauem Wasser, einer wunderschönen Aussicht auf die Küste und idyllischen Spazierwegen. Wir besuchten erst das Museum – gleichzeitig eine willkommene Abkühlung zu der Hitze, die draussen herrschten. Danach hatten wir Zeit, die Insel auf eigene Faust zu entdecken. Die Einen suchten ein kühles Schattenplätzchen auf, um ein Eis zu geniessen. Die Andern erfrischten sich mit einem Sprung ins kühle Nass. So oder so – es war ein gelungener Ausflug!

Wohl am meisten freuten wir uns aufs Segeln. Diese Exkursion fand jeweils Mittwoch und Donnerstag statt. Nachdem alle ihre Schwimmwesten erhalten hatten, wurden wir professionell von den Angestellten der Segelschule instruiert. Was macht man mit dem grossen Segel? Wozu ist das kleine Segel gut und wie steuert man das Boot überhaupt? Wer sitzt wo? All diese Fragen wurden beantwortet. Es war ein Riesenspass, mit der Windrichtung zu spielen und damit zu versuchen, möglichst schnell zu sein! Wir vergassen völlig die Zeit und hätten bis am Abend auf unseren Booten verweilen können. Hoffentlich haben wir nächste Woche nochmals Gelegenheit dazu! Nun freuen wir uns auf ein sonniges Wochenende…

Liebe Grüsse,

Marion (Instagram linguista_antibes)

Cannes

Hier in Cannes wohnen wir ein einem Gebäude, dass mich an ein Schloss erinnert, mit ganz vielen tollen Leuten die alle das gleiche Ziel haben, Französisch zu lernen. Das ist einfach magnifique!
Cannes ist eine der schönsten Städte überhaupt in einem der schönsten Länder der Welt. Das Klima ist super und man kann das Meer und die Aussicht von fast überall geniessen. Das dann noch mit Studenten aus der ganzen Welt zu teilen ist einfach klasse.

Französisch zu lernen in einer solchen Umgebung fällt einem dann gleich leichter. Schon nach wenigen Tagen bekommt man ein Gefühl für die romantischste Sprache überhaupt.  Am ersten Tag, wird ein Einstufungstest gemacht, damit auch jeder und jede in die angemessene Klasse kommt. Nach dem Unterricht fängt der Tag erst richtig an. Am Nachmittag, nach einem feinen Mittagessen, werden unterschiedliche Aktivitäten angeboten. Die Schüler werden in verschiedenen Gruppen unterteilt: Kiwis, Orange, Citrons, Cassis.

Am ersten Tag wird schon die ganze Stadt gezeigt, damit man während der Freizeit wirklich auch genau weiss, wie man wieder gut und sicher zurück zur Schule und Unterkunft kommt. Die Stadt ist so vielseitig, sehr gross, mit sehr schönen alten Gebäuden geschmückt und vielen Restaurants, wo man sich eine kleine Abkühlung gönnen kann. Die Altstadt bietet viele kleine Strassen und schöne Häuser und ist sehr nahe am Meer gelegen, das ultimative “Shoppingserlebnis“ überhaupt. Egal welche Strasse man nimmt, jede führt zum Meer. Das Meer ist so blau, so klar und so erfrischend, dass man fast das Gefühl hat, man bildet es sich ein.

Am Abend besammeln sich alle um zu Abend zu essen. Das Essen ist abwechslungreich und schmeckt echt gut. Es ist wirklich für jeden etwas dabei und dazu noch gesund und fein. Die Idee, das die Franzosen nur Baguettes, Croissants und Kaffee trinken bestätigt sich nicht. Wer es mag, kann das Essen mit einem Stück knusprigem Baguette und einer guten, warmen Tasse Kaffee ergänzen.

Auf was wartet ihr noch? Ab nach Cannes!

Liebe Grüsse,

Rania (Instagram linguista_cannes)


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Christina

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