Erfahrungsberichte Jugendsprachkurse

Jugendsprachkurse 2015: Woche 3 in England

Juli 24, 2015
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Brighton

Arundel Castle – Von Rittern und Burgfräuleins!

Am Donnerstag machen wir uns, gestärkt durch leckere Sandwiches von Pret-à-Manger (unserem Lieblingsrestaurant in Brighton), auf den Weg nach Arundel. Dafür holen uns zwei Cars vom Brighton College ab, ein altehrwürdiges Gebäude, in denen die Jugendlichen ihren Englisch-Unterricht besuchen. Dieses hat schon grosse Ähnlichkeit mit Hogwarts, aber uns erwartet ein noch viel imposanteres Schloss.

Nachdem wir in Arundel ankommen, werden wir von Rittern und Burgdamen begrüsst, denn wir haben Glück: in dieser Woche findet das Jousting & Medieval Tournament statt. Während diesen Tagen verwandelt sich das Schloss in eine Mittelalterstadt. Es gibt unzählige Stände mit mittelalterlichen Leckereien, Handwerkern und Musikanten. Wir werden in eine vergangene Zeit versetzt und vergessen das sonst sehr moderne England für einen Moment.

Nach der Führung durch das Schloss setzen wir uns in den grossen Schlosspark und warten bis sich die Knights (Ritter) auf ihre Pferde geschwungen haben. Nun geht es los: Kommentiert von zwei Burgdamen beginnt das Jousting (Lanzenstechen). Wie wir es aus Filmen kennen treten jeweils zwei Ritter gegeneinander an. Sie reiten mit ausgestreckten Lanzen aufeinander zu und versuchen, sich zu vom Pferd zu stossen. Uns bleibt fast der Atem weg und schlussendlich gewinnt das Kingdom of England.

Noch beim Verlassen des Geländes fühlen wir uns, als ob wir im Mittelalter lebten und erst als wir wieder am Pier ankommen, wird uns bewusst, dass wir noch immer im schönen Brighton sind!

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Bournemouth

Hi everybody!

Die dritte Woche neigt sich nun dem Ende zu und leider mussten wir bereits von jemandem Abschied nehmen, aber wir konnten auch drei Weitere in unserer Gruppe Willkommen heissen. Am Montagnachmittag fand ein Beauty-Workshop statt, bei dem wir uns zuerst bei einer Gesichtsmaske entspannen und danach frisches Make-up auflegen konnten – und natürlich durfte die Maniküre nicht fehlen! Wer bei der Welcome-bad-taste-party am Abend die Neuankömmlinge begrüssen wollte, der hatte gleich die Möglichkeit, diesen Workshop für ein schrilles Haarstyling zu nutzen. Unsere schrägen Kostüme kamen dann beim Tanzen und den verschiedenen Spielen zum Einsatz.

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Am Dienstag ging es mit dem Bus los in das nicht weit entfernte, gemütliche Städtchen Salisbury. Der Rundgang startete bei der pompösen Kathedrale, deren Eingang mit einem leuchtenden Sternenvorhang versehen war. Walking through the labyrinth of stars… Bummelnd verbrachten wir unsere Freizeit in dem charmanten Städtchen. In den bunten Läden fanden wir schliesslich eine willkommene Stärkung – Cupcakes! Yummy… how delicious!

Bournemouth ist auch ein prächtiger Ort, um seine ersten Surfversuche zu unternehmen. Nach einer Einführung in die Grundtechniken des Surfens heisst es eine Woche lang: üben, üben, üben… bis dich die Wellen davontragen.

Am Mittwochabend stand ein Marshmallow-BBQ auf dem Programm. Zusammen mit vielen anderen Schülern schlenderten wir zum nahegelegenen Strand. Während die Sonne langsam unterging, hielten wir unsere Marshmallows über das Feuer und liessen sie uns auf der Zunge vergehen . Für Musik war natürlich auch gesorgt und als Highlight sorgte eine eindrückliche Feuershow für ein gelungenes Ausklingen des Abends.

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Paignton

Als besonderes Highlight dieser Woche stand für die Devon School of English der jährliche Summer Ball an. Unter dem Motto Great Britain wurden die Pavillons mit Union Jacks geschmückt, eine Fotoecke mit ikonischer roter Telefonbox eingerichtet, Cream Tea serviert und sogar die Queen höchstpersönlich empfangen. Letztere hat dann zur Freude aller sogar noch das Lied „Ai se eu te pego“ zum Besten gegeben und sich im Rodeo versucht. Dieser Abend wird sicher allen lange in Erinnerung bleiben.

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Um gleich beim Thema England zu bleiben, wollen wir diesen Blogpost durch das Thema „typisch Englisch“ einrahmen. Hier in Paignton wohnen die Jugendlichen in einer Gastfamilie und lernen somit die Lebensgewohnheiten hautnah kennen. Wie werden Wohnungen geschmückt? Was gibt es zum Frühstück und Abendessen? Wieso hat es überall Teppiche? In den nächsten Wochen werden wir mit einer kleinen Instagram-Serie einige typisch englische Sachen rund ums Leben in England festhalten und hoffentlich Manchen ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern.

Nun aber zurück zu vergangener Woche. Der Ausflug am Mittwoch führte uns nach Exeter, die zweitgrösste Stadt in Devon mit viel Geschichte und einer bekannten Kathedrale. Nach einer kurzen Tour durch die Stadt, bei der wir zum Beispiel lernten, dass JK Rowling die Autorin von Harry Potter hier studiert und von einer Gasse für die Winkelgasse inspiriert wurde – hatten wir noch ein bisschen Zeit in den typisch englischen Läden wie Topshop, New Look und natürlich Primark einzukaufen.

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Für die einte Gruppe stand am Dienstag ein Sportnachmittag an. Es wurden, getreu nach englischem Primarschulsporttag, verschiedene Stafetten durchgeführt. Die andere Gruppe durfte sich am Goodrington Beach im Flossbau versuchen. Trotz englischen eher kühlen Temperaturen trauten sich einige ins Wasser um die „Schwimmtüchtigkeit“ des Flosses zu testen. Wäre alles nach Plan verlaufen, so wäre am Freitag gewechselt worden, sodass beide Gruppen einmal Sportnachmittag und einmal Flossbauen ausprobiert hätten. Aufgrund strömenden Regens jedoch mussten die Aktivitäten abgesagt werden und stattdessen gingen alle nochmals shoppen in Torquay. How British.

Am Samstag besuchten wir – wieder bei schön warmem Wetter – den Adventure Park Woodlands. Auf verschiedenen Rutschbahnen, Schaukelschiffen, Indoor Play Areas mit Schaumstoffkanonen und Ballpits sowie einem kleinen Streichelzoo konnten wir uns sehr gut vertrödeln. Am Abend fand dann auf dem Paignton Green eine Chilbi mit Feuerwek und Livemusik statt, bei der sich diejenigen, welche noch nicht genug Action gehabt hatten, nochmals austoben konnten.

Dieser Blogpost wäre nicht komplett, wenn wir nicht auch noch über das Wetter sprechen würden. Mal Wolken, mal Sonne, mal Wind. Und gerade als man denkt, man könne den Pulli ausziehen kommt schon wieder die nächste Wolke und der nächste Windstoss. Kurzum, wir erleben wirklich einen authentischen englischen Sommer.


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