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Fotografieren während der Reise – Teil 2

Dezember 27, 2012
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Während wir im 1. Teil die Basics für scharfe Bilder behandelt haben, geht es heute um das Bild an und für sich. Wie wird mein Bild insteressant? Was macht mein Bild zu einem Hingucker?

Der Aufbau des Bildes kann den Unterschied zwischen einem aussergewöhnlichen oder einem mittelmässigem Bild machen. Wenn du verstehst wie man das Bild richtig aufbaut, dann kannst du bei deiner nächsten Sprachreise Fotos für die Ewigkeit schiessen!

1. Rule of Thirds (Drittel-Regel)

Fotografieren3

Die Rule of Thirds findet man in jeder Kunstform und nicht nur in der Fotografie. Grundsätzlich teilt man das Bild in neun gleich grosse Felder auf (siehe Beispielbild). Jeweils zwei horizontale und vertikale Linien über das Bild gelegt ergeben die neun gleich grossen Felder.

Im Beispielbild ist der Mann bewusst in das rechte Drittel platziert worden. Es gibt dem Bild einen interesannteren „look“, anstatt ihn nur in die Mitte zunehmen. Zudem ermöglicht es in diesem Bild der Strasse bis an den Horizont zu folgen. Der Aufbau des Fotos  gibt dem Betrachter Luft und das Bild wirkt leicht.

Fotografieren42. Simplizität

Weniger ist mehr! Warum den Eiffelturm ganz ablichten, wie alle anderen? Herausragende Bilder sind die, die anders sind als die Masse. Für den Betrachter reicht es oft nur Teile einer Sehenswürdigkeit zu Fotografieren. Unten seht ihr zwei Beispiele. Im ersten Beispiel zwei junge Damen vor dem Eiffelturm. Das Sujet kennen alle und man hat es schon zu oft gesehen. Im zweiten Bild seht ihr ebenso zwei Frauen, die vor einem Turm posieren.

Fotografieren5Der Betrachter fragt sich was das ist und wo das ist. Irgendwann wird jedem klar:  sie posieren vor dem Eiffelturm! Was sind die Unterschied? Im ersten Bild wird sofort klar wo und was fotografiert wurde. Im zweiten Bild hat der Betrachter die Chance, das Bild zu erkunden und heraus zu finden, wo sie sind  und was der Turm ist.

3. Brich die Regeln!

Hab keine Angst die Regeln auch mal zu brechen. Das monotone Befolgen von Regeln führt zu einer Vereinheitlichung und endet dann wieder in einem “normalem” Bild. Es kann nichts Neues entstehen, wenn wir nur den Regeln folgen. Ein gutes Beispiel ist das obere Bild des Eiffelturms. Wie wir aus den Rule of Thirds gelesen haben, sollten wir das Subjekt nicht unbedingt in die Mitte setzten. Bei den beiden Damen funktioniert das aber sehr gut und es gibt dem Bild eine interessante Komposition. Aber es ist wichtig, einige Regeln zuerst zu verstehen, bevor wir sie brechen. Die Regeln gibt es nichts umsonst. Sie haben sich bewährt und funktionieren in den allermeisten Situationen. Ein Bild sticht nur aus der Menge raus, wenn es sich von der Masse abhebt.

So das wars auch schon für heute.  Schaut einfach mal wieder vorbei!

Viel Spass beim Fotografieren!


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