Erfahrungsberichte Spanisch Sprachaufenthalt Work and Travel

Spanisch lernen und Schildkrötenbabies retten in Costa Rica

Juni 25, 2010
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Roman Kümin erzählt von seinem etwas anderem Spanisch Sprachaufenthalt: Er machte Freiwilligenarbeit in Costa Rica und rettete zahlreichen Schildkrötenbabies das Leben.

Heil in Costa Rica’s Hauptstadt San José angekommen, setzt sich Roman auf dem Weg zu seiner einstweiligen Wohnung mit mehr oder weniger tief greifenden Kulturschocks auseinander:

„foodcenter imene ikaufscenter, chips inere grosspackig, uf de straas hanged ueberall kabel i de luft – und au so stromzuegs – i de schwiiz undenkbar, huusiigang wo ich wohne – da hend jedes huus so nes gitter vorem huus, schutz vor iibrecher – direkt hinderem gitter isch de autoabstellplatz!

Roman lernte während zwei Wochen an der Sprachschule in San José Spanisch und wohnte bei seiner Gastmutter, „Mama Tica“. Roman ist offensichtlich der Meinung, dass die Dame ihren Spitznamen verdient hat.

sie hed mich 2wuche bi sich ufgnoh und hed mich vorzueglich bekocht und glueged, dass es mier guet gad, gracias!“

Neben der spanischen Sprache entdeckte Roman auch diverse Naturwunder unter Costa Ricas mannigfaltiger Flora und Fauna.

Sprachaufenthalt costa Rica„alles isch gruen und zum teil echt surreal… die baeum, ueberwachse mit moos, und das dickicht… im zoo bim wasserfaell hed mer wie imene chline zoo papageie und schmeterling choenne gseh, gar au zwei ochse wo en *kaffee-carrito* zoge hend. i dem zoo heds au tukan gha, die voegel mit dem wunderbar farbige schnabel! extra fuer tourischte heds e grooooosi tukan-voliere gha, womer hed choenne ine, und mit chli fuetter, stueckli wassermelone sind sie dier uf de arm gfloge…die sind echt zuetraulich gsi. *smile*“

In solchen Zoos können übrigens auch Sozialpraktika gemacht werden. Wers gern ein wenig grösser und wilder mag – es gibt auch Möglichkeiten für Freiwilligenarbeit in Costa Rica in Wildparks wie dem Manuel Antonio National Park, den Roman auch besucht hat.

„Uf ere Tour dur de Park hemmer en Füehrer gha, wo üs Tier mit emene Teleskop noecher bracht hed…Suscht hettisch vieli vo dene Tier gar ned bemerkt bimene Spaziergang dur de Park! De Nationalpark vo Manuel Antonio hed direkte Meeraschluss und die Stränd hie sind echt wunderbar… ufem weg a playa hermosa hend mier zuefällig die aras gseh und hend natürli halt gmacht um es paar phöteli z’mache!“

An diesem Strand Playa Hermosa, kam Roman auch seiner Bestimmung als Geburtshelfer für Meeresschildkröten-Babys nach. Im Rahmen eines NGP Schildkrötenprojektes, baute er mit anderen Freiwilligen „Viveros“: Nistplätze für Schildkröten.

„de 10 kilometer strandabschnitt isch defür bekannt, dass au hie schildkröte a land chömed um ihri eier abzlegge. am tag sind fischer da am strand und fisched….i de nacht chömed de d schildkrötli… mier hend en nacht lang am strand usghalte und am drü am morge isch de tatsächlich es schildkrötli a land cho um ihrii eier abzlegge…was für nes erlebnis!“

Mehr Bilder und Infos zu Romans Abenteuer in Costa Rica findet ihr auf seinem Blog.
Wenn ihr euch auch dafür interessiert, einen Sozialeinsatz im Paradies zu leisten, schaut doch mal rein auf www.linguista.ch/work-and-travel. Neben Umweltschutzprojekten, stehen auch Einsätze mit behinderten Menschen, Waisen, in einem Friedenscenter und vielem mehr zur Auswahl. Schau doch mal rein und, wie man in Costa Rica sagt:

Hasta luego!


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Rebecca Krieg

Auf meiner Wunschliste stehen Kanada, Neuseeland und die Nordlichter, und jederzeit würde ich wieder nach Irland und Australien reisen.

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