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Von Rouen bis Biarritz - eine Reise entlang der Atlantikküste Frankreichs

Angefangen hat meine Reise in Rouen in der Normandie. Die Stadt ist von Paris ab dem St. Lazare Bahnhof bequem in einer Stunde zu erreichen. Rouen bietet ein wunderschönes Stadtbild mit vielen Kirchtürmen, historischen Gebäuden und unzähligen kleinen und verwinkelten Gassen. Kaum biegt man irgendwo um eine Ecke, findet man sich auf einem der zahlreichen kleinen Plätze mit vielen Cafés wieder, was natürlich gerade im Sommer ideal ist. 

Ein grosser Teil der Stadt wurde vom Krieg verschont, teilweise sieht man an den Hauswänden aber noch die Einschusslöcher, was sehr eindrücklich ist. Die Küste, an der die Allierten ankamen, ist nicht weit weg und ist ein beliebtes Ausflugsziel ab Rouen, genauso wie beispielsweise Mont St. Michel oder Paris. In Rouen hat es – wie in den anderen besuchten Städten auch – Fahrräder, welche man sehr günstig nutzen kann. Man nimmt das Fahrrad am einen Ort mit und kann es woanders wieder abstellen. Das System ist einfach genial.

 

Zweiter Halt: Tours

Weiter ging die Reise in die rund 140'000 Einwohner zählende Stadt Tours mitten im Loire-Tal. Die Unistadt bietet für jeden Geschmack etwas; man kann ausgezeichnet shoppen, gut essen, im Park verweilen oder an der Loire entlang schlendern oder radeln. Gut gefallen haben mir auch die Märkte, welche nur gerade etwa 5 bis 10 Gehminuten von der Schule Tours Langues entfernt sind. Nicht verpassen sollte man einen Besuch der Schlösser im Loire-Tal, frei nach dem Motto „wer die Wahl hat, hat die Qual“. 

Bei meinem Besuch in Tours herrschte ein mittleres Verkehrschaos, da gerade Tramlinien gebaut werden. Wenn das erst mal fertig ist, wird das genial sein und man ist schnell von einem Ort am Anderen. Allgemein gut gefallen in der Stadt hat mir das Ambiente; es herrscht eine gemütliche Geschäftigkeit. Es hat viele Leute und es läuft was, die Stadt ist aber nicht überlaufen oder hektisch. 

Die Schule Tours Langues befindet sich mitten im historischen Zentrum beim Place Plumereau, wo es  zahlreiche Cafés, Läden und Restaurants gibt. Die Schule wurde liebevoll renoviert und man fühlt sich fast mehr zu Hause als in einer Schule. Helle Parkettböden, grosse Fenster mit Aussicht zum Place Plumereau und alles mit Liebe zum Detail eingerichtet. Eine wirklich tolle Schule! Übrigens: Wer gerne die asiatische und thailändische Küche mag, dem sei „Chez Maos“ in der Nähe vom Place Jean Jaurès empfohlen.

Mit dem TGV ins Ausgehparadies Bordeaux

Von Tours aus bin ich mit dem TGV weiter nach Bordeaux gereist. Tours selber hat einen Bahnhof, jedoch nur für Regionalzüge. Der grössere TGV-Bahnhof St. Pierre des Corps ist jedoch in wenigen Minuten erreichbar. Bordeaux ist im Gegensatz zu Tours nochmals einiges grösser. Auch hier hat mir das Stadtbild unheimlich gut gefallen, im Zentrum sind alles alte Gebäude und keine grässlichen neuen Betonbauten wie man es anderorts zum Teil sieht. Die Rue Catherine im Zentrum ist eine der längsten Fussgängerzonen Europas und ein Shoppingparadies schlechthin. Ein paar Gassen weiter befinden sich dann die Ausgehviertel, wo abends immer viel los ist. Es hat Diskotheken, kleine Bars und Cafés mit Live-Musik, Restaurants und allgemein alles was das Herz des Nachtmenschen begehrt. 

Unsere Partnerschule France Langue befindet sich nur wenige Schritte vom Zentrum entfernt und verfügt über tolle, grosszügige Räumlichkeiten mit einem grossem Aufenthaltraum und einem Garten. Bordeaux als Stadt und auch die Region sind bekannt für Wein, somit ist diese Destination unter anderem sehr gut geeignet für etwas ältere Studenten. Aber auch jüngere kommen dank dem guten Unterhaltungsangebot Abends auf ihre Kosten. 

Ein Muss in Bordeaux ist natürlich eine Weindegustation, ebenfalls empfehlenswert ist ein Ausflug nach Saint-Emilion, der Ort und die umliegenden Weinbaugebiete gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Auch nicht verpassen sollte man die Küste und die Dünen rund um Arcachon im Südwester von Bordeaux. Wie schon in Tours hat es auch in Bordeaux dieses tolle System zur Fahrradmiete. Und auch hier haben wir ein super-tolles Restaurant gefunden, diesmal italienisch: da Luigi in der Rue Pas Saint Georgs. 

Ab in die Surfhochburg Biarritz

Weiter ging die Reise ins französische Baskenland, genauer gesagt nach Biarritz. Die Strände in und um Biarritz gelten als eine der Surfhochburgen Europas. Wer selber nicht surft, der kann ein Café oder Eis an den Ständen geniessen und den Surf-Profis oder auch Anfängern zuschauen und den Sonnenuntergang bewundern. Biarritz ist relativ hügelig, in den kleinen Strassen herrscht viel Betrieb, die Autos sind leider auch überall anzutreffen. 


Ein kleiner Abstecher nach San Sebastián

Von Biarritz aus gelangten wir anschliessend in etwas über einer Stunde nach San Sebastián-Donostia im spanischen Baskenland... 

 

-> Lesen Sie hier den Reisebericht über San Sebastián

 

Franziska B.