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Das Nachtleben in Cambridge

Ein nicht unbedeutendes Thema, vor allem wenn man in einem Sprachaufenthalt ist. Gleich vorweg: Ist man unter 18 Jahre alt, kann man die Pubs und Clubs nur schwer betreten – Wege gibt es trotzdem. Und aufgepasst: In der Öffentlichkeit Alkohol trinken ist verboten. WP_20140821_003

Viele Pubs, Bars und Clubs befinden sich an der Hills Road, direkt im City Centre und neben dem Park „Parkers Piece“. Ein Kino und ein Bowlingcenter hingegen findet man auf dem Schulweg von der Residenz aus – nah und praktisch für einen eher ruhigeren Abend.

Ich beginne mit dem Prince Regent Pub – einem Pub ohne Türsteher. Insbesondere für Gruppen von Jung bis Alt ist es ein perfekter Einstiegsort, um den Abend zu starten. Weiter zieht man ins Regal Pub, mein persönlicher Favorit. Drei Floors, zwei Aussenterrassen, Spielautomaten, ein Restaurant, ein Dancefloor und immer sehr gut gefüllt – das zeichnet das Regal Pub aus. Der Eintritt ins Regal ist gratis (Regel rückwärts lageR-Bier).

„Ich will nicht so lange am gleichen Ort bleiben!“

Klar, die Location kann man auch wechseln! Wie wäre es mit einem Club? Unter der Woche sollte man sich gut informieren, in welchem Club etwas los ist und welche Clubs man meiden sollte. So ist es uns passiert, dass wir an einem Montagabend dem Fez Club einen Besuch abstatteten. Rund 30 Promotoren rund um den Club haben uns überzeugt – ja, hier muss etwas los sein! Quatsch, der Club war komplett leer. Naja – 4 Pfund verschwendet. Zwei weitere Clubs, die ich empfehlen kann: Ballare und das Revolution. Beide sind in unmittelbarer Nähe des Regal Pubs. Unvergessliche Partynächte garantiert!

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Ein Geheimtipp für Partygänger, die sich nicht in den genannten Pubs und Clubs wohl fühlen: Fountain – checkt es aus! Für danach: Foodtrucks, die bis spät in die Nacht geöffnet haben, stillen den Nach-Party-Hunger.

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Tricks für Unter-18-Jährige (damit auch ihr den Abend mit eurer Gruppe geniessen könnt):

  • Viele Pubs haben schon tagsüber geöffnet. Ist man schon vor 18 Uhr hungrig? Dann geht um diese Uhrzeit im Pub des Vertrauens Abendessen, denn die Türsteher blockieren den Eingang für euch erst später (jeweils nach 18 Uhr). Bisher ist es nie vorgekommen, dass sie durch das Pub gehen und Alterskontrollen machen. Dies kann natürlich von Location zu Location verschieden sein, deshalb ohne Garantie ;). Normalfall: Ihr seid im Pub drin und könnt auch bis zum Ende der Nacht bleiben.
  • Dieser Tipp funktioniert für attraktive Frauen am besten. Typ geht vor, zeigt Ausweis, und sagt zum Türsteher „She’s with me“. Zweimal getestet, zweimal funktioniert – ohne Ausweiskontrolle.
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Über die Hälfte meines Sprachaufenthalts hier in Cambridge ist schon vorüber. Die Zeit vergeht rasend schnell. Alte Leute gehen, neue Leute kommen. Es sind turbulente und stille Zeiten zugleich.

Auf zum Harry Potter Bahnhof!

Am ersten und am zweiten Wochenende war ich jeweils in London. Vom Bahnhof hier in Cambridge gibt es eine direkte Zugverbindung nach King’s Cross – dem Harry Potter-Bahnhof. Von meiner Residenz aus ist die Cambridge Station weniger als 10 Fussminuten entfernt.

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Die Züge fahren schnell und sind ein ideale Verkehrsmittel für Tagesausflüge. In weniger als einer Stunde beförderte uns der Zug in die Metropole London.

Zugpreise :o

Doch wie sieht es preislich aus? Nun, am ersten Wochenende habe ich viele Pfund in den Sand gesetzt, da ich One-Way-Tickets gelöst habe. Kennt man einen Trick, spart man sich viel Geld. Damit euch dies nicht auch passiert, voilà: Seid ihr in einer Gruppe, kann man am Schalter Daytickets zwischen Cambridge und London lösen – für 14.50 Britische Pfund. In diesem Ticket ist die Hin- und Rückfahrt, sowie die Tube (Subway oder Ubahn) inklusive. Echt billig! So habe ich am ersten Wochenende 16 Pfund für ein One-Way-Ticket ohne Ubahn gelöst. That’s Life.

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In London selbst habe ich einen Freund, welchen ich in New York kennengelernt habe, getroffen. Er kennt London echt gut. Innerhalb eines Tages konnte er mir rasend schnell alle Hotpots der Stadt zeigen.

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Etwas ist mir besonders geblieben: Im Hyde Park gibt es eine riesige Rasenfläche, wo Liegestühle darauf zu finden sind. Aus New York bin ich mir gewohnt, dass man sich ohne Bedenken darauf setzen kann. So setzten wir uns nieder. Etwa 10 Minuten später tauchte ein Ticketkontrolleur auf: 1.50 Britisch Pfund pro Stuhl. Das ist natürlich nicht teuer, aber trotzdem wurde ich im ersten Moment sehr überrascht. Die Gebühr haben wir bezahlt. 5 Minuten, nachdem wir Besitzer der Tickets für die Miete des Liegestuhls (1 Stunde) waren, zog ein Gewitterregen auf.

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„Wenn ein Sprachaufenthalt, dann am besten ohne Schweizer, denn auf diese Weise lernt man Sprache, Land und Leute am besten kennen“. So stellen sich viele Schweizer das Idealbild einer Sprachreise vor. Oftmals bleibt es bei dieser Vorstellung, denn die Bedürfnisse der Schweizer ähneln sich stark und somit landen möglicherweise alle im selben Sprachkurs. Die Folge: Es wird nicht die Fremdsprache sondern Schweizerdeutsch geredet und der erwartete Lernerfolg bleibt aus.

Ist es das Ziel, im Sprachaufenthalt möglichst wenigen Schweizern zu begegnen, sind Reisedestinationen am Meer zu umgehen. Da die Schweiz nicht ans Meer grenzt, träumen die meisten Schweizer von einem Auslandsaufenthalt am Strand. Es gibt zahlreiche tolle Alternativen, die wir Dir später vorstellen. Obwohl es oftmals unvermeidbar ist, sollte wenn irgendwie machbar die Sprachreise ausserhalb der Schulferien geplant werden, da während diesen Wochen die Touristenströme besonders gross sind. Nach Möglichkeit kannst Du davor oder danach reisen, was die Chancen erhöht, weniger Landsleute in der Sprachschule anzutreffen.

Wo sollst Du denn nun hin, um von einem grösstmöglichen Lernfortschritt zu profitieren? Wir haben dazu ein paar Tipps, die wir mit Dir teilen möchten. Heute stellen wir Dir Destinationen für den englischsprachigen Raum vor. In einem zweiten Blogeintrag werden wir Dir weitere Reisemöglichkeiten präsentieren, wo Du Französisch, Italienisch und Spanisch lernen kannst.
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Gemäss unserem Wissen ist die Chance hoch, dass Du bei Englischkursen in Bath kaum auf Eidgenossen triffst. Die Altstadt Baths gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und besticht mit historischen Prachtbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Zwei Universitäten, vielfältige Kulturangebote und schöne Parks runden das Stadtbild ab. Zudem ist die Shakespeare-Stadt Stratford-upon-Aveon sehr gut erreichbar. Ein weiteres Reiseziel fernab von Schweizer Touristenströmen? Belfast. Die Hauptstadt Nordirlands ist aufgrund ihrer lebendigen und vielseitigen Musik- und Kunstszene definitiv einen Besuch Wert. Die Einwohner Belfasts sind offen, witzig und kommunikativ und demzufolge dauert es in einem Pub nicht lange, bis Du Dich in einer Runde lustiger Iren wiederfindest. Cheers!
darwin adelaide
Und wo noch hin? Ein bisschen weiter weg geht auch. Australien ist ein sehr beliebtes Reiseziel bei Schweizern. Das bedeutet aber nicht, dass Du in Australien überall auf Schweizer triffst. Darwin beispielsweise ist bei vielen nicht auf dem Radar. Die im Northern Territory liegende Stadt ist Ausgangspunkt für den bekannten Kakadu Nationalpark, wo beeindruckende Wasserfälle, Krokodile oder bemerkenswerte Höhlenmalereien der Aborigines zu finden sind. Zudem ist Darwin Ein- bzw. Aussteigestation der berühmten Ghan-Eisenbahn, die Dich von Darwin nach Adelaide durch das ‚Rote Zentrum‘ Australiens bringt. Bist Du dann in Adelaide angekommen, willst Du da auch nicht mehr so schnell weg. Der entspannte Lebensstil sowie die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten machen Adelaide zu einem jungen, dynamischen Reiseziel. Ein besonderes Highlight ist ein Parkring, der die Innenstadt umsäumt. Dort finden sich tolle Gärten, gemütliche Cafés und Spazierwege. Nur ein Katzensprung ist es zum fröhlichen Badeort Glenelg. Darwin und Adelaide sind zudem ideale Ausgangspunkte, um die Weiten des australischen Kontinents zu entdecken. Na dann würde ich mal sagen, let’s go Down Under!

So, dies waren ein paar Vorschläge, wo Du Deinen Sprachaufenthalt ohne Schweizer verbringen kannst. Scheint gar nicht so schwierig zu sein, oder? Nächstes Mal gibt es aufschlussreiche Tipps für französisch-, italienisch- und spanischsprachige Länder. Bleib dran!

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WP_20140814_005Auf dem Bild sieht man die sogenannten “Punts”. Mit den Punts geht man Punten, das liegt auf der Hand. Für mich persönlich ist Punting eine Sportart, denn es ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch allgemein anspruchsvoll. Bis zu 6 Leute passen auf ein kleines Boot, welches im Hintergrund zu sehen ist. 1 Fahrer, 4 Fahrgäste und 1 Hilfssteuermann.

WP_20140814_013Beim Besteigen des Bootes meldete ich mich gleich freiwillig als Fahrer bzw. “Punter”. Mit dem ersten Schritt, mit dem ich das Boot betrat, merkte ich: Das war ein Fehler. Das Punt war instabil, es wackelte mit jedem Schritt. Anweisung des Big Boss’: Go straight to the back of the boat. Yes-sir. So stand ich nun auf der Ablage, am hintersten Ende des Boots. Zittrige Beine und eine innere Angst, dauernd ins Wasser zu fallen, begleiteten mich.

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Die Klassenkameraden betraten das Boot. Es wackelte noch stärker. Ich kniete nieder, um etwas Sicherheit zu haben. Ein Kollege zeigte nach links und wies mich darauf hin, dass die Einführung ins Punting schon lief. Ayayay, das ging schnell.

Und so ging es auch schon los. Mit einem kräftigen Schub wurde unser Punt vom Ufer weggestossen. Die ersten 10 Minuten Punting waren schrecklich. Es bewegte sich überhaupt nicht so, wie ich wollte. Auch der Hilfssteuermann konnte nicht viel helfen. Zuerst dachte ich man muss rudern. So hat dies vom Zuschauen jeweils ausgesehen. Aber, nein, so ging es nicht.

Mit Probieren und Herumtüfteln klappte es dann nach einer Weile. Der Trick: Mit dem Punting-Stab muss man sich vom Boden abstossen und sich so fortbewegen. Einmal auf der linken Seite, dann auf der rechten Seite. Na geht doch. Auf der einen Seite stieg der Spassfaktor, auf der anderen Seite merkte ich schon, wie anstrengend das denn sein kann.

Als wäre es nicht genug: Ein Gewitter zog auf. Die Fläche wurde glitschig, die Gefahr ins Wasser zu fallen noch grösser. Ich versuchte das Boot unter eine Brücke zu navigieren, um uns vom Regen zu schützen. Dies klappte auch halbwegs, doch dann wies uns ein Angestellter hin, dass wir hier nicht stehen bleiben können. So fuhren wir durchnässt (trotz Schirm) zurück.WP_20140814_009

Fazit vom Punting: Macht Spass, ist verdammt schwer, achtet aufs Wetter. Punting war für uns Studenten gratis.

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Nun bin ich schon über eine Woche in Cambridge. Über 120’000 Personen leben in Englands Studentenstadt. Damit diese auch ausreichend versorgt werden können, sind vor allem zwei Supermarktketten stark vertreten – zum einen Tesco und zum anderen Sainsburry’s.

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Wie auch in der Schweiz kommt hier nach und nach das automatische Bezahlsystem zum Einsatz. Die Unternehmer sparen dadurch Personalkosten, dies ist mir klar. Realität ist jedoch: Der Kunde leidet darunter. Ein Bezahlvorgang mit dem automatischen Bezahlsystem dauert bis zu 3 Mal so lange – come on!

Du musst dir vorstellen, dass du nun vor dem virtuellen Kassierer stehst. Machst du einen klitzekleinen Fehler, beklagt er sich gleich. Los geht’s.

Schritt 1: Stelle deinen Warenkorb auf die linke Seite des Automats auf die vorhandene Ablage. Warten.

Inoffizieller Zwischenschritt: Kontrollieren, ob die Ablage auf der rechten Seite leer ist. Ansonsten kommt es von Beginn an zu Problemen.

Schritt 2: “Start” auf dem Touchscreen klicken und den ersten Artikel aus dem Warenkorb nehmen. Den Artikel scannen. Warten.

Schritt 3: Wurde der Artikel gescannt, muss man ihn auf die rechte Ablage – am besten direkt in die vorhandene Einkaufstasche – legen. Ich nehme an, anhand vom Gewicht erkennt das System, ob der Artikel sich nun auf der richtigen Seite befindet.

Problem: Bist du zu langsam oder zu schnell, oder dein Artikel hat aus irgendeinem Grund ein falsches Gewicht, lässt dich der Automat nicht weiter.

Schritt 4: Weiter versuchen, Artikel für Artikel durchkämpfen.

Jugendschutz: Kaufst du Alkohol, verzögert sich der Vorgang ohnehin. Du musst auf die “Approval” von einem Mitarbeiter warten, steht gerade keiner bereit, kannst du länger warten. Gut, ich bin ja nur Schüler und habe Zeit, aaahja.

Schritt 5: Einkauf fertig, das hat sich gelohnt!

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Ein Foto des Automaten liefere ich auf Instagram nach! Spätestens jetzt hat sich jeder ein Glas Wein verdient.

WP_20140813_009 Oder ein Sandwich: Auswahl gibt’s genug. Ich persönlich bevorzuge wenn es um  Sandwiches geht immer noch Subway.

Ich erhole mich jetzt und berichte bald von einem typischen “Sport” in Cambridge. Bis bald!

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Erster Schultag

Bei jedem Beginn ist der erste Tag etwas Spezielles. Genauso ist dies auch bei meiner Englischschule Studio Cambridge der Fall. Die Schule feiert dieses Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum – Glückwunsch nebenbei ;). So versammelten sich alle Neuankömmlinge in einem grosszügigen Saal, wo jeweils ein Einführungstest durchgeführt wird. Der Test besteht aus einem mündlichen und zwei schriftlichen Teilen. Der schriftliche Teil hatte es in sich: Neben dem Kurzaufsatz musste man sich durch 100 grammatische Fragen und Englischsätze durchkämpfen – anstrengend! Das Ziel des Tests ist natürlich die Evaluation des Levels des Schülers.

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Level? Was für ein Level?

Genau, die Schule teilt die Schüler in insgesamt 7 verschiedene Level ein. Und trotzdem gibt es keine Klasse mit Level 7, dem höchsten Level. Grund dafür ist wohl, dass ein Level-7-Schüler nicht in eine Englisch-Sprachschule gehen würde. Ich wurde in Level 6 eingeteilt und bin stolz darauf =]. Seit 1954 gibt es die Schule, entsprechend alt sind auch die Schulgebäude. Doch diese verwinkelten, alten Gebäude haben etwas Aussergewöhnliches an sich. Ich fühle mich wohl in den Räumen von Studio Cambridge!

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Die Klasse

Ich ging mit der Erwartung in die Schule, sehr viele Schweizer anzutreffen. Dies war bei meinen bisherigen Sprachaufenthalten immer der Fall, hier in Cambridge jedoch nicht. In meiner Klasse gibt es Menschen aus Spanien, Polen, Russland, Japan, Korea, Frankreich, Italien, Österreich und Deutschland – ein grosser Mix. So lernt man viel Neues von anderen Kulturen kennen.

Der Unterricht

Der Unterricht findet jeweils von 9:15 bis 10:45 – dann eine halbstündige Pause – und von 11:15 bis 12:45 statt. Die Themen wechseln stets, so haben wir heute über die Gefahren des Internets gesprochen. Oft wird in Gruppen gearbeitet, um so die englische Sprache anzuwenden. Gleichzeitig wird der Unterricht mit Grammatik verknüpft. Alles in allem eine gute Mischung.

Tipp: 5-10 Minuten zu spät kommen ist nicht gravierend schlimm, wer jedoch 20-30 Minuten zu spät kommt, kann die Lektion je nach dem nicht mehr betreten und muss bis zur nächsten warten.

 

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Da bin ich nun, in Englands Studentenstadt überhaupt, in Cambridge. Der Direktflug führte mich von Zürich direkt nach London. Erster Task nach der Landung: Umstellen. Nicht nur die Uhren werden eine Stunde zurückgestellt, sondern auch die Lebensart muss angepasst werden. Ein “National Express”-Bus soll mich innerhalb von 2 Stunden vom London Heathrow Airport nach Cambridge bringen – normale Abfahrtszeit 13:00. Nun, ich war innerlich ganz schön im Stress, da ein Gewitter über London zog und mein Flugzeug für gut 30 Minuten in der Luft kreisen musste. Der Flug war nicht ohne: Blitzeinschläge und heftige Turbulenzen waren mit dabei. Zurück zur Zeit. Wie sich herausstellte, war dieser innerliche Stress komplett überflüssig. Rechtzeitig schaffte ich es vor 13:00 Uhr in den Busterminal und stellte fest, dass praktisch jeder Bus verspätet war. Nun, neues Land – neue “Normalitäten”.

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Das Coole: Der Bus hatte W-Lan, so konnte ich den Zuhausegebliebenen schreiben, dass alles in Ordnung ist. Ich habe mich im Vorhinein kurz über Cambridge informiert und wie ich dann meine Residenz finde. Als ich aus dem Bus ausgestiegen bin, sah ich auch schon das erste Taxi, das mich 2-3 Kilometer südwärts fahren sollte – nun, ich winkte ihm zu, er schaute mich an, und fuhr weiter – Notiz: Das Taxi war frei. Anyway. Die Lust aufs Taxifahren war weg. 30 Minuten hab ich mir selbst eine Stadttour durch Cambridge gemacht.

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Es waren nicht viele Leute an diesem Sonntag, an dem ich angekommen bin, unterwegs. Es war windig und Regenwolken bedeckten den Himmel. Im Vergleich zum aktuellen Wetter in der Schweiz hab ich sogar einen halben Kälteschock bekommen :D. Wenn man nach England geht dann sind Regenschutz und warme Kleider Pflicht beziehungsweise zu empfehlen.

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Ich habe mich bewusst für eine Residenz entschieden, weil diese nur 10 Minuten zu Fuss zur Schule entfernt ist. Bei Gastfamilien kann der Schulweg um einiges länger sein. Ich bin mit dem Zimmer extrem zufrieden und kann mich nicht beklagen. Berichte über die Schule folgen bald! Stay tuned.

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Cambridge, die Stadt des Wissens wird für 4 Wochen zur Heimat von Joris, unserem Duke of Cambridge.

Während seiner Zeit berichtet er vom Sprachaufenthalt, schiesst Fotos für Instagram und erledigt Challenges die ihm durch Abstimmung auferlegt werden.

WER IST JORIS?

Wir haben Joris Pass vor seiner Abreise stibitzt und die wichtigsten Infos für euch kopiert ;-)

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Unser Global Explorer hat einiges zu erzählen…

 

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Ist dir aufgefallen, das Tag oder Nacht doppel vorhanden ist? Du GENIE! :D

Diese Woche kannst du wieder abstimmen:

Für welche Challenge entscheidest du dich? -> Vote für deinen Favorit, Joris stellt sich mutig der Herausforderung und liefert Foto bzw. Videobeweise. ;-)

Übrigens: Challenge Nr.2 hat Joris nicht bestanden. Deshalb wurde er von uns zur #ALS #IceBucketChallenge herausgefordert. Stay tuned ;)

Folge Joris auch auf Instagram:

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Der SALTA-Gewinner Peter Fellinger war mit Linguista in Rouen, Frankreich, und erzählt im folgenden spannenden Reisebericht von seinen Erlebnissen und Erfahrungen in der Normandie. Viel Spass beim Lesen!

Einen Monat lang besuchte ich die Sprachschule „French in Normandie“ in Rouen, Frankreich. Ich belegte einen sogenannten semi-intensiven Kurs, wobei jeweils morgens nach drei Stunden Schule das Pflichtprogramm für mich beendet war und die Ferien beginnen konnten.

Obwohl ich zur Minderheit der Altsemester gehörte, fühlte ich mich zu keiner Zeit fehl am Platz. Die Lehrkräfte verstanden es sehr gut, Studierende aller Altersklassen abzuholen. Zudem herrschte ein angenehm freundliches, einladendes Arbeitsklima, sodass ich nach einer Weile meine anfänglichen Sprechhemmungen überwand und munter in meinem gebrochenen Französisch mitzureden begann. Die Einstufung zu Beginn in unterschiedliche Niveauklassen verlief auf eine spielerische, fast kaum merkliche Art und Weise. Ich fühlte mich von Anfang an am richtigen Ort und ausgesprochen wohl in meiner Klasse. Jede Woche wechselten die Lehrer das zu bearbeitende Thema, was entscheidend dazu beitrug, dass der Unterricht kurzweilig, abwechslungsreich und lebendig war. Die grösstenteils ebenfalls noch sehr jungen Lehrpersonen sprechen ein sehr schönes, kultiviertes sowie verständliches Französisch. Schon nach wenigen Tagen konnte ich dem Unterricht mehrheitlich folgen. Auf jede Frage oder Unsicherheit wurde geduldig eingegangen, sodass es allen Schülern jederzeit möglich war, dem Unterricht zu folgen und sich aktiv zu beteiligen. Heute denke ich, dass diese Form des Französischunterrichts durchaus beispielhaft sein könnte auch für hiesige Schulen. Wie sehr hätte ich mir solche Lehrpersonen gewünscht: so fähig, so kompetent, so liebenswürdig, humorvoll und ambitioniert!

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An zwei Samstagen beteiligte ich mich an organisierten Exkursionen mit dem Reisecar an die normannische Küste. Die erste führte nach Mont St. Michel, die zweite an die Landungsstrände des D-Days, den Ort, wo im letzten Jahr des zweiten Weltkriegs die Befreiung Europas aus der nazistischen Gewaltherrschaft ihren Anfang nahm. Diese Ausflüge erlebte ich als sehr unkompliziert und bestens durchgeführt. Es gab jeweils viel zu sehen und zu bestaunen, interessante Anregungen für weitere Recherchen und intensivere Beschäftigung mit Kultur und Geschichte des Gastlandes!

Einmal meldete ich mich für eine kleinere Ausfahrt an einem Nachmittag unter der Woche an. Es ging mit dem Car nach Gyverny, wo es das einstige Domizil – Wohnhaus und Garten – des Impressionisten Claude Monet zu besichtigen galt. Kaum je hätte ich mir ausgemalt, wie gross der Touristenansturm auf diese Kultstätte für Kunstinteressierte sein würde! Wir stellten unseren Bus auf dem Carparkplatz ab und marschierten in der Gruppe eine ganze Weile bis zum Eingang des Gartens. Die begleitende Lehrerin gab auf Französisch Ort und Zeit des Treffpunkts aus, sodass wir uns anschliessend auf eigene Faust umtun konnten. Schon vor der verabredeten Zeit wurden mir die vielen Menschen zuviel, und ich verliess das Areal. Den genauen Besammlungsort hatte ich mir nicht so gut gemerkt – oder hatte ich ihn in Wahrheit nicht wirklich verstanden? Und so beschloss ich, auf mich allein gestellt, mich noch ein wenig im pittoresken Dorf umzuschauen und mich anschliessend direkt Richtung Carparkplatz zu orientieren. Ich fragte einen Glacéverkäufer nach dem Weg, und da ich auch ihn nur so halbrichtig verstand, hängte ich mich kurzerhand in gebührendem Abstand an die Fersen einer jungen Chinesin, von der ich zu wissen glaubte, dass sie auch zu unserem Car gehörte. Schon nach zehn Minuten erreichte ich auf diese Weise tatsächlich den gesuchten Ort. Verblüfft musste ich indes feststellen, dass die von mir identifizierte Chinesin nicht unser Fahrzeug ansteuerte, sondern zielstrebig in einen fremden Car einstieg ;-). So hatten mich meine Französischkenntnisse gleich zweimal im Stich gelassen und meinem ebenso dürftigen Orientierungssinn wurde von einer vermeintlich bekannten Unbekannten auf die Sprünge geholfen. Trotz Happy-End erhielt ich von unserer Lehrerin am Ende noch die zu erwartende und verdiente Rüge dafür, mich nicht zur verabredeten Zeit am vereinbarten Ort eingefunden zu haben…

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Der zweite Pfeiler meiner Sprachstudien bestand im Zusammenleben mit meiner Gastfamilie. Ich teilte das Zuhause mit einem freundlichen Ehepaar etwa gleichen Alters, einem noch zu Hause lebenden Sohn, einem zehnjährigen, trägen Riesenkater namens ‚Newton’ und zeitweise weiteren vier Studierenden verschiedenster Nationalität. Auch hier hatte ich’s rundum gut getroffen! Die Gasteltern sind Profis in ihrem Fach, amten schon seit vielen Jahren in dieser Funktion. Die täglichen Abläufe fand ich wohl organisiert vor, für alles Nötige war stets gesorgt, die Hilfsbereitschaft in jeder Hinsicht geradezu vorbildlich. Schnell lernte ich, dass man in Frankreich in der Regel spät zu Abend isst. Spät und ausführlich! Bei uns begann das Nachtessen meist so gegen 20.00 Uhr und dauerte nicht selten bis nach 21.00 Uhr. Hier fand das soziale Leben statt, der Austausch, die gelebte und echte Kommunikation! Vom ersten Tag an galt es, jede Minute hochkonzentriert bei der Sache zu sein. Dem lebhaften Gespräch zu folgen bzw. sich gar daran zu beteiligen, das war – zunächst – eine grosse, die grösste Herausforderung! Hier fand der Praxistransfer des am Morgen in der Schule Gelernten statt. Hier gaben wir Schüler Auskunft über all die Dinge, die uns während des Tages widerfahren waren. Hier mussten wir unsere Sprachkompetenz unter Beweis stellen. Hier fand es statt, das kalte (Sprach-) Wasser, in das ich die Absicht hatte zu springen, als ich mich für diesen Sprachkurs entschloss!

Und ich muss sagen: Rückblickend war es genau dieser Mix aus Theorie und Praxis, der diese Form des Spracherwerbs spannend und erfolgreich zugleich machte. Wenn es am Anfang auch manchmal harzte und man sich wünschte, etwas weniger kaltes Wasser hätte es auch getan – zu guter Letzt war es genau dieses unerbittliche Ausgeliefertsein, das diesen vier Wochen ihre ganz besondere Note und ihren ganz besonderen Reiz verliehen haben. Mein Fazit: mehr vom Gleichen! Jederzeit wieder!

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Janice und Mirka waren in der Westschweiz unterwegs und haben 3 unserer Partnerschulen besucht und auf Herz und Nieren geprüft.

ESL Montreux macht insgesamt einen sehr modernen und freundlichen Eindruck. Die Schule liegt in unmittelbarer Nähe von kleinen Boutiquen, Cafés, Restaurants und der Seepromenade, an welcher man nach dem Unterricht gemütlich verweilen und die Sonne geniessen kann. Montreux ist eher klein und hat ausser einigen Bars kein grosses Nachtleben. Tipp: Wer auch einmal die Clubs unsicher machen möchte, geht dafür am besten nach Lausanne. Es fahren jeweils Nachtbusse. Im Sommer lockt das Jazz-Festival Montreux, im Winter ein schöner Weihnachtsmarkt. Die Stadt bietet viele Ausflugsmöglichkeiten wie z.B. Château de Chillon, Bootsfahren, Wein-Degustationen, die unter anderem auch auf dem Aktivitätenprogramm der Schule stehen.

ESL in Montreux - Die Schule
Die Eurocentres Schule in Lausanne ist super modern und liegt im Zentrum von Lausanne, ca. 5 Gehminuten von der Fussgängerzone entfernt. Die Studenten haben Zugang zur Migros-Klubschule, die sich im selben Gebäude befindet und wo sie zum Beispiel Koch- oder Malkurse belegen können. Die Schule vermittelt nur Unterkünfte in Gastfamilien. Diese sind dank der guten Infrastruktur einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die ideale Gelegenheit, um die Westschweizer näher kennenzulernen!

Eurocentres Lausanne

Bei unserer Jugendsprachschule in Yverdon les Bains wird direkt bei der Schulresidenz geschlafen und gegessen. Das Camp bietet super viele Aktivitäten in unmittelbarer Nähe. Dazu gehören unter anderem: Fussball, Tennis, Badminton, Ping-Pong, Basketball, Beach-Volleyball, Reiten, sowie Wassersportaktivitäten im Neuenburgersee. Neben dem See gibt es ausserdem ein Frei- und ein Hallenbad mit Rutschbahn und Sprungbrettern sowie eine Eislaufhalle. Es gibt auch die Möglichkeit Ausflüge in einen Seil-, Aqua- oder, Adventure Park zu buchen und vieles mehr. Spass haben ist hier obligatorisch! :-)

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Auf den Geschmack gekommen in die Romandie zu reisen um Französisch zu lernen? Hier gibt’s weitere Infos.

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