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Beatrice erzählt uns von ihren Sprachaufenthalt in Teneriffe. Vielen Dank dafür!

Die zwölf Wochen, welche ich in Teneriffe verbracht habe, waren eine der besten Erfahrungen meines Lebens. Ich konnte diese wunderschöne Insel ohne Stress entdecken, viele Leute kennenlernen und dazu noch meine Spanischkenntnisse auffrischen und merklich verbessern.

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Meine Gastfamilie

Während meinem Aufenthalt logierte ich bei einer Gastfamilie und bereue es keinesfalls, mich für diese Art Unterkunft entschieden zu haben. Ich wurde an meinem ersten Tag ganz herzlich empfangen und fühlte mich von Beginn weg wie zu Hause. Meine Gasteltern beantworteten immer gerne meine Fragen und versorgten mich mit Ausflugtipps. Ausserdem kam ich in den Genuss der ausgezeichneten Kochkünste meiner Gasteltern und entdeckte dabei viel Neues.

Die Sprachschule

Mit der Schule war ich mehr als zufrieden. In meinen zwölf Wochen Aufenthalt ergab es sich, dass ich bei fast allen Lehrern einmal im Unterricht sass. Ich fühlte mich bei ausnahmslos jeder Lehrperson sehr gut aufgehoben, da sie alle immer sehr nett und geduldig waren und ihre Erklärungen wenn nötig wiederholten oder in anderen Worten umschrieben. Besonders gut daran fand ich, dass sie immer Spanisch mit uns sprachen.
Die Stimmung in den Klassen war einmalig. Nicht wie in einer normalen Schule, die Lehrer waren vielmehr wie Freunde, die einem noch nebenbei Spanisch beibringen. So war es immer möglich, auch unabhängig von den Unterrichtsthemen Fragen zu stellen. Ein weiterer Pluspunkt war die kleine Klassengrösse von maximal vier Sprachstudenten. Man war immer gefordert und dadurch wurde man auch besser gefördert.

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Freizeitangebot

Das Freizeitangebot der Schule ist sehr ansprechend und abwechslungsreich. So entdeckte ich meine Freude am Surfen und konnte mich beim Beachvolleyball auspowern. Der Salsa-Kurs war dann aber doch nichts für mich. Dafür stellten sich die Kulturklassen als sehr interessant heraus. Ich buchte zwei der Wochenendausflüge, die von der Schule angeboten wurden, und war sehr zufrieden. Die einheimischen Reiseleiter warteten mit einem immensen Wissen über die Inseln, ihre Geschichte, Flora und Fauna und vielen weiteren Informationen auf. Auch die Frage nach allfälliger Ausrüstung erübrigte sich, da alles im Preis inbegriffen war.

Der Alltag

Mein normaler Tagesablauf bestand aus Aufstehen am Morgen, einem Frühstück gemeinsam mit meinem Gastvater und dem täglichen Gang zur Schule. Dort besuchte ich zuerst vier normale Lektionen Unterricht in einer Klasse und anschliessend meine Einzelstunde. Im Anschluss ass ich entweder in der Schule oder zu Hause zu Mittag und nahm daraufhin an den Freizeitangeboten teil, hielt eine Siesta, ging an den Strand oder unternahm etwas mit den anderen Leuten von der Schule.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich die FU in Teneriffa nur weiterempfehlen kann und ich hoffentlich auch mal wieder die Gelegenheit habe, zurückzukommen.

Beatrice

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Gina erzählt von ihrem Aufenthalt in Australien und ihren Tätigkeiten als Freiwilligenhelferin. Vielen Dank für deinen spannenden Erfahrungsbericht!

Melbourne, 10. bis 17. Oktober 2014
Ich kam am Freitag Morgen um 1:15 am Flughafen Melbourne an. Obwohl es viel windete, war das Wetter schön mild. Tagsüber an der Sonne war es sogar sehr heiss und man verbrennte sich ziemlich schnell.

Sonnenuntergang

Izumi, die Verantwortliche, führte mich am ersten Tag freundlich in mein Projekt ein. Mit mir im Haus wohnte in der erste Woche noch ein deutsches Pärchen aus Karlsruhe. Ich hatte ein Zimmer für mich ganz alleine. Die Wohnung war schön gross und es hatte viel Essen, mit dem ich mir meine Mahlzeiten zubereiten konnte.

Am ersten Wochenende ging ich gleich an den Strand und schaute mir dort die coolen Kytesurfer an. Die Stadt gefiel mir sehr und man kam überall gut mit dem Tram herum. Es herrschte eine multikulturelle Atmosphäre und die vielen netten Cafés und hübschen kleinen Geschäfte fand ich ganz toll.

Kitesurfing  Baum-pflanzen

Conservation Volonteering
Montag und Mittwoch
Wir waren mit dem Auto ca. 1 Stunde Richtung Westen unterwegs, bis wir an unserem Arbeitsplatz ankamen. Dort führte uns der Förster in unsere Arbeit ein und erklärte uns, was das Ziel unserer Tätigkeit war. Wir pflanzten junge Eukalyptusbäume in einem ehemaligen Flutgebiet. Früher lebte dort der Vogel „Helmeted Honeyeater“, der mittlerweile in diesem Wald leider ausgestorben ist. Er fand in diesem Gebiet nicht mehr genug Nahrung, da zu wenig der für ihn so lebensnotwendigen Bäume wuchsen. Deshalb pflanzten wir um die 1200 Bäume, die Insekten einen neuen Lebensraum geben. Diese Insekten gelten wiederum als Nahrung für den Vogel.
Momentan gibt es leider nur noch 100 von diesen Vögeln in ganz Australien. Diese leben vorwiegend im Süden des Bundesstaates Victoria. Die Bäumchen, die wir gepflanzt hatten, wachsen erstaunlich schnell. Innerhalb von 4 Jahren kann der Eukalyptusbaum schon eine Höhe von 2 bis 3 Metern erreichen.

Dienstag
Am zweiten Tag fuhren wir in den Nationalpark „La Trobe“. Dort entfernten wir Pflanzen, die nicht einheimisch sind, und pflanzten neue. Leider wurden in Australien viele nicht einheimische Pflanzen eingeführt, die sich ziemlich schnell verbreiteten, wodurch Monokulturen entstanden. Deshalb haben viele Tiere nicht während dem ganzen Jahr Futter, denn diese nicht erwünschten Pflanzen wachsen nur während einer bestimmten Jahreszeit.
Die Arbeit war zwar ziemlich mühsam und anstrengend und man sah nach einem Tag fast keine Veränderung. Wenn man das Projekt aber landesweit und auf längere Zeit hinaus betrachtet, wird unsere Arbeit grosse Auswirkungen haben.
Und als kleine Überraschung begrüsste uns gleich am Morgen früh schon eine Kängurufamilie. Es war super, diese Tiere für einmal in freier Laufbahn beobachten zu können.

Vogel  Muell

Donnerstag und Freitag
An einem wunderschönen Küstengebiet in einem wohlhabenden Vorort Melbournes sammelten wir Ende der Woche Müll. Vor zwei Monaten hatte dort ein schlimmer Sturm gewütet, der viel Plastik angespült hatte, der sich in den Pflanzen festgesetzt hatte.
Das Gebiet ist für Menschen normalerweise nicht zugänglich. Es leben dort viele verschiedene Vögel, wie zum Beispiel der schwarze Schwan, der Pelikan und Ibisse. Unter anderem leben dort auch Tigerschlangen, die sehr giftig sind, weshalb wir sehr gut Acht geben mussten, wo wir hintraten.
Es war wirklich erschreckend zu sehen, wie viel Müll sich dort angesammelt hatte. Wir fanden alles mögliche: Flossen, Fischerrouten, Reifen, Tennis- und Fussbälle, Schuhe, Spielzeug und sogar eine Hose buddelten wir aus dem Schlamm. Wir fanden am ersten Tag in nur fünf Stunden ca. 150 Kilogramm Müll und dabei lag leider immer noch ziemlich viel dort. Am zweiten Tag sammelten wir sogar noch mehr Müll ein.

Kueste

bunte-Haeuser

Melbourne, 20. bis 26. Oktober 2014
Mittlerweile habe ich mich sehr gut in Melbourne eingelebt. Mir gefällt es hier sehr gut und ich habe nette Freunde kennengelernt. Die erste Woche war ziemlich anstrengend und schwierig, da so viele neue Eindrücke auf mich zu kamen und ich noch keine netten Leute kannte. Ich habe eine neue deutsche Mitbewohnerin, die genau gleich lang wie ich hier sein wird und wir haben schon viele tolle Dinge zusammen geplant und unternommen.

Montag
An einem kleinen See in „Quarry Hills Wildlife Sanctuary“ setzten wir am Morgen verschiedene einheimische Pflanzen in den Boden und wässerten sie danach ausreichend, damit sie auch die darauf folgenden Tage überstehen würden. Am Nachmittag sammelten wir Abfall entlang des Parks. Wir waren in Feldern unterwegs, in denen vor allem „Weed“ (Pflanzen, die nicht heimisch sind) wachsen. Luke, unser Guide, nahm sich sehr viel Zeit, uns alles genau zu erklären, und erzählte uns viel über die Methoden, mit denen man diese Pflanzen vernichtet. Zum Beispiel verbrennt oder vergiftet man sie oder entfernt sie von Hand. Es war sehr interessant! Auf einer Wiese hatten sie vor kurzem alle nicht einheimischen Pflanzen verbrannt und dort wachsen jetzt wunderschöne Blumen wie die Schokoladen-Lilie, die wunderbar duftet.

Dienstag
In einem Stadtpark in der Nähe von Melbourne wässerten wir junge Bäume und entfernten alte Treeguardes (Plastik um Bäume, um sie vor Tieren und Wind zu schützen). Es war etwa gefühlte 35 Grad heiss und wir mussten die ganze Zeit in der Sonne arbeiten. Es war richtig anstrengend an diesem Tag und wir brauchten viele Pausen, um uns zu erholen. Am Nachmittag verteilten wir noch Mulch um die Bäume, um sie feucht zu halten.

treeguardes Strauch

Mittwoch
Wir waren im „La Trobe Wildlife Sanctuary“, in dem ich schon eine Woche zuvor gejätet hatte. Das Wetter war immer noch sehr heiss und wir arbeiteten vorwiegend im Schatten und leider meistens in der Nähe von Strassen oder Gebäuden.

Donnerstag
Wir gingen nochmals nach „Quarry Hills“, diesmal aber waren wir mitten im Wald. Wir pflanzten neue Bäume und schützen sie mit Treeguardes. Ich pflockte vorwiegend die Holzstöcke mit dem Hammer in den Boden. Diese körperliche Arbeit gefiel mir sehr gut. Da wir in kurzer Zeit über 350 Bäume gepflanzt hatten, konnten wir am Nachmittag einen Bushwalk machen. Nur etwa zehn Minuten von unserem Arbeitsplatz entfernt, war eine weite schöne Buschlandschaft, auf der wir etwa 200 Kängurus sehen konnten. Es war wirklich fantastisch und beeindruckend solch frei lebende Tiere zu sehen und dann waren es erst noch so viele.

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Freitag
Am Freitag waren wir im „Jawbone Marine Sanctuary“, wo wir die Woche zuvor schon Abfall eingesammelt hatten. Auch nach diesem Tag war dort immer noch tonnenweise Abfall, den wir nicht entfernen konnten, da wir einfach zu wenig Zeit hatten. Da wunderschönes Wetter war, konnten wir die Mittagspause am Strand verbringen, was will man mehr!

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Dies ist unsere Gruppe im Jawbone. Der Mann in der orangen Weste war unser Gruppenleiter Luke. Er weiss enorm viel über die Natur und nahm sich viel Zeit, uns alles zu erklären.

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Letztes Mal hatten wir Dir englischsprachige Destinationen vorgestellt, wo Du mit einer geringen Wahrscheinlichkeit auf Schweizer triffst und somit von einem optimalen Lernfortschritt profitieren kannst. Diese Woche stellen wir Dir Destinationen vor, an denen Du ungestört Französisch, Spanisch oder Italienisch lernen kannst.

Möchtest Du Fromage et Vin geniessen? Steht Französisch auf Deiner ‚Noch-zu-lernen-Liste‘? Dann empfehlen wir Dir Lyon. Die Stadt am Zusammenfluss von Rhone und Saône ist ein weiteres Sprachreiseziel, wo Du nur Französisch reden wirst. Die Universitätsstadt überzeugt mit römischen Ruinen, einer Altstadt, die Dich in die Renaissance zurückversetzt, und einer aussergewöhnlich vielfältigen Gastronomie – ein Traum für Feinschmecker! Ein weiteres kulinarisches Highlight ist in Bordeaux erfahrbar. Die Metropole an der Garonne gilt als Hauptstadt des Weins und bietet dank zahlreichen Cafés, Bars, Jazz – und Blueslokalen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. Allez-y.

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Wir bleiben vorerst in Europa und schlagen für einen Spanischkurs die spanische Hauptstadt vor. Ein Sprachaufenthalt in Madrid ist durch viel Kultur und ein attraktives Nachtleben geprägt. In den zahlreichen Cafés, Kneipen und Clubs wird oftmals bis in die Morgenstunden gefeiert. Den nächsten Tag kannst Du mit einem Besuch im ‚Prado‘ oder ‚Museo Reina Sofia‘ etwas ruhiger angehen. Möchtest Du doch lieber die südamerikanische Lebensweise kennenlernen, ist Viña del Mar genau richtig. Dadurch, dass die an der Pazifikküste liegende chilenische Stadt dicht neben Valparaíso liegt, erlebt man eine vielfältige Mischung aus Kultur und Unterhaltung. Ob malerische Stadtviertel, Galerien und Museen, Kneipentour oder Ferienatmosphäre mit Kitesurfen und Strandpromenade, jeder kommt auf seine Kosten. Und was könnte besser sein: No hay Suizos!

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blog peruSpanisch ohne Schweizer gibt es ebenso in der peruanischen Hauptstadt. Limas Altstadt gehört seit 1991 zum UNESCO Weltkulturerbe und besticht mit ihrer spannenden Geschichte. Im angesagten Stadtteil Miraflores kannst Du die peruanische Küche in sympathischen Lokalen geniessen. Bist Du eine Wasserratte, dann zögere nicht und probiere Dich im Wellenreiten an der Costa Verde oder im Kanufahren in Lunahuaná. Zudem ist die Stadt ein perfekter Ausgangspunkt für weitere Reisen durch Peru und Südamerika. Und auch in Lima gilt: Schweizer? Fehlanzeige.

Zum Schluss gibt es noch einen Reisetipp für einen Sprachaufenthalt in Italien. Die historische Universitätsstadt Bologna überzeugt mit einer jungen und dynamischen Atmosphäre. Die ideale Lage zwischen Apennin und Adria sowie Mailand und Florenz macht Bologna zu einem hervorragenden Ausgangspunkt, weitere Städte und hübsche authentische Dörfchen zu entdecken. Ein besonderes Highlight ist die Torre degli Asinelli. Aber Vorsicht, besteige den Turm nicht bevor Du Deinen Abschluss erlangt hast, sonst wirst Du ihn – gemäss dem Aberglauben – nie machen. Entdecke die Heimat von Tortellini, Mortadella und Tagliatelle, Du wirst begeistert sein!

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Wie Du siehst, ist es ganz einfach, ohne andere Landsleute einen Sprachaufenthalt zu machen und so die Besonderheiten von Land und Leute kennenzulernen. Nur die ‚richtige‘ Destination ist dabei auszuwählen (manchmal halt am anderen Ende der Welt, ist aber oft noch toller). Somit ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Du die ausgewählte Fremdsprache genauso oft im Alltag wie im Unterricht sprichst. Trotz allem ist natürlich zu sagen, dass es auch super ist, andere Schweizer im Sprachaufenthalt zu treffen und kennenzulernen. Schliesslich möchte man im Rahmen einer Sprachreise neue Freundschaften knüpfen. Wenn dies Landsleute sind, kann man die Freundschaften zu Hause weiterpflegen und bei einer weiteren Begegnung in gemeinsamen Erinnerungen schwelgen.

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Vier Wochen war ich als „Duke of Cambridge“ für Linguista in England unterwegs

Die Zeit hier im Norden verging rasend schnell. Mit dem Instagram-Account von Linguista veröffentlichte ich mehrmals täglich Bilder meines Sprachaufenthalts. Was für eine Zeit!

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Positiv: Im Vergleich zu Sprachaufenthalten in Amerika hat man hier bei der Rückkehr keinen oder nur einen minimalen Jetlag. Die Zeitverschiebung zur Schweiz beträgt nur eine Stunde. So kann ich mich schnell wieder einleben.

Ein Abenteuer!

Die Zeit in Cambridge war zum einen lehr- und abenteuerreich, wie auch entspannend. Ich hatte die Chance viele neue Kontakte aus Europa, Russland und Asien zu knüpfen. Grundvoraussetzung dafür ist Offenheit. Die Schüler sind nicht abgeneigt neue Leute kennenzulernen, so sollte das Ansprechen leichter fallen. Für die Schüchternen: In der Klasse hat man auch gute Möglichkeiten mit anderen Leuten in Kontakt zu kommen.

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Ich kann nur positiv über die Schule „Studio Cambridge“ berichten, da ich rundum zufrieden war. Der Unterricht vormittags gliedert sich in zwei 90-minütige Blöcke. Die Themen wechseln täglich und werden mit Grammatik und viel Reden verknüpft. Nicht weniger selten gibt es auch Spiele, wie zum Beispiel das „Yes-No“-Game. Der Lehrer ist jeweils der Spielemaster und die Schüler die Mitspieler. Der Lehrer stellt den Schülern Fragen zu allen möglichen Themen – die Schüler müssen darauf Antworten. Verboten: Yes, No – oder die eigene Antwort wiederholen. Glaubt mir, es geht schneller als du denkst und schon hast du verloren. Spass macht es auf jeden Fall! InstagramCapture_0867252e-8c5f-4330-aa9c-7e3eb28d9f60

Nach der Mittagspause findet optional noch ein individueller Schulblock statt. Ich wurde als Vorbereitung für mein Studium in „Business English“ unterrichtet. Vor allem meinen Business-Wortschatz konnte ich so ideal aufstocken. Musterschüler haben jeweils Stifte verschiedener Farbe und einen Leuchtstift dabei (sehr zu empfehlen!).

Fragen, die ein Sprachschüler in- und auswendig kann:

  • Woher kommst du?

  • Wie lange bleibst du?

  • Wo wohnst du?

Die Schule bietet ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm an. Der Grossteil der Aktivitäten ist kostenlos wie zum Beispiel Indoor Football und Punting. Zur Anmeldung muss man lediglich seinen Namen auf die Teilnehmerliste setzen und voilà. Zum Nachtleben habe ich mich schon ausführlich in diesem Beitrag geäussert. Der Ausgang war ein fester Bestandteil der Sprachreise. Am Wochenende hat man genügend Zeit für Ausflüge nach London, Oxford oder zu einem anderen Fleck der Insel.

Meine Unterkunft

Gewohnt habe ich in einer Studentenresidenz, welche gut 10 Fussminuten von der Schule entfernt war. Das Zimmer verfügte über ein Badzimmer, Wandschrank, Schreibtisch und natürlich ein Bett. Leider besass das Zimmer kein Fenster und keine Nachttischlampe. Ansonsten konnte man gut darin leben.

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Mit diesem Beitrag endet mein vierwöchiger Sprachaufenthalt in Cambridge und somit auch die Berichterstattung. Ich hoffe, dass meine Erzählungen und Erlebnisse spannend waren und ihr an mich denken werdet, falls ihr einen Sprachaufenthalt in Cambridge macht! Bei Interesse nach weiteren Erlebnissen kann ich meinen eigenen Reiseblog empfehlen. Danke :)

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Veraltete Informationen und langweilige Facts? Nicht bei uns! Wir bei Linguista möchten immer auf dem neusten Stand sein und daher checken wir unsere Destinationen regelmässig ab und machen uns ein Bild der Schule, Sportmöglichkeiten und natürlich auch Bars und Pubs.
Kim, Myriam und Susanne, so heissen unsere 3 Abenteuerinnen, die es diesen Frühling nach Kanada zog. Was sie alles erlebt haben lesen Sie im dritten Teil des Studienreise-Bericht unserer drei Mädels…

Toronto war definitiv eine unserer Lieblingsdestinationen. Die Stadt ist sicher, sehr vielfältig und bietet für jeden etwas. Vieles ist zu Fuss machbar. Der ÖV kann 24h genutzt werden. In der Nacht können Frauen sogar wünschen, wo sie aussteigen möchten und es wird extra zwischen den Busstopps gehalten!

Leider verging die Zeit wie im Flug und schon waren wir auf dem Weg zum Flughafen um unseren Flieger nach Quebec zu erwischen.

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In Quebec angekommen, mussten wir uns als erstes auf die französische Sprache einstellen. Während der Fahrt zu unserem Hotel durften wir uns gleich an den aussergewöhnlichen Akzent gewöhnen. Zwar waren wir etwas stutzig, ob das wirklich Französisch war, nach aufmerksamen Zuhören, erkannten wir das „Français québécois„. Besonders die jüngere Generation ist einfacher zu verstehen.

BLI: Beim Betreten der Schule sagten wir alle drei nur WOW! Die kleine Schule hat viel Stil und ist topmodern. Mit Backsteinmauern, rot gestrichenen Wänden und Holzboden ausgestattet, sieht sie genial aus! Es war sehr ruhig und hatte nicht viele Studenten an der Schule. Dies ist besonders für ehrgeizige Sprachstudenten von Vorteil, da sie so individuell gefördert werden können. In der Nebensaison werden nicht immer Aktivitäten angeboten, trotzdem gibt es immer etwas zu tun oder zu sehen.

Der nächste Programmpunkt war Sightseeing. Also machten wir uns bei eisigem Wind auf dem Weg in die Charmante Stadt. Während unserer Erkundungstour fiel uns auf, dass die Leute in Quebec einen anderen Lebensstil pflegen als in den anglokanadischen Teilen des Landes. Besonders überrascht hat uns, dass nur wenige Einwohner Englisch sprechen. Französisch ist ein Teil des Lebensgefühls für die Leute.

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 Schon ging es weiter zur nächsten Destination: Montreal. Zwei Stunden Busfahrt brachten uns zu unserem letzten Reiseziel. Wir waren hin und weg als wir unseren Chauffeur mit der Limousine gesichtet hatten. Leider dauerte diese edle Fahrt zu unserer Unterkunft viel zu kurz! Wir wurden in einem „Trylon Apartment“ untergebracht, das auch eine Unterkunftsoption für Sprachstudenten ist. Diese sind mit Bad, Küche, TV, WIFI gut ausgestattet und liegen in einem ruhigen Wohnquartier. Das Zentrum ist bequem zu Fuss erreichbar und die nächste Metrostation liegt nur ca. fünf Gehminuten entfernt.

Am nächsten Morgen besuchten wir die EC. Die Schule ist bis aufs kleinste Detail an EC-Normen angepasst, sogar der Wasserkocher ist Orange :-). Das Personal ist sehr herzlich und kennt die Studenten persönlich mit Namen. Wir konnten uns mit Elisa die „515 Residenz“ anschauen. Diese liegt mitten in Downtown, nur zehn Gehminuten von der Schule entfernt. Die Apartments bestehen aus fünf Zimmern mit gemeinsamem Bad, Küche und Aufenthaltsraum. Die Infrastruktur zeichnet sich durch WIFI, Waschmaschinen, grosse Lounge mit Hauskino, Musikraum, Studyraum, Fitness, Billard und Pingpong aus.

Wir führten ein interessantes Gespräch mit unseren Sprachschülern vor Ort, die von Stadt und Schule schwärmten. Sie bestätigten unseren positiven Eindruck.

Montreal ist überschaubar und ideal, um einen bilingualen Aufenthalt zu absolvieren. Im Frühling/Sommer ist die Stadt etwas interessanter, da viele Festivals und diverse Veranstaltungen stattfinden.

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Unsere Reise quer durch Kanada hat uns einen sehr guten Eindruck über all die verschiedenen Destinationen und Schulen verschafft und wir durften eine tolle Zeit erleben.

Susanne verabschiedete sich und machte sich auf die Heimreise, während Kim und Myriam noch einige Tage im kalten, aber sonnigen Montreal genossen.

 

Kim, Susanne & Myriam

>>Hier finden Sie Teil 1 der Studienreise

>>Hier finden Sie Teil 2 der Studienreise

>>Weitere Infos zu Kanada

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Meine letzte Woche hier in Cambridge hat begonnen. Es ist Zeit, eine Liste mit den Eigenheiten von Cambridge zu erstellen!

Wusstest du, dass in Cambridge/England …

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… das Fahrrad sehr verbreitet ist?

Im Vergleich zu London ist Cambridge natürlich eine Kleinstadt – oder wie mein englischer Freund sagen würde “a village”. Trotzdem zieht sich Cambridge gut in die Länge und so sind Verkehrsmittel natürlich unvermeidlich. Das Fahrrad ist sehr weit verbreitet und verkürzt die Distanzen immens. Auf den Strassen gibt es grosszügige Fahrradspuren, deshalb kann ich das ‘Velofahren’ hier sehr empfehlen. Für Sportmuffel: Es gibt auch einen Bus.

… das Taxifahren gratis ist?

Bevor die Vorfreude zu gross wird: Taxifahren ist nur im ersten Moment gratis. Die Schule ‘Studio Cambridge’ hat eine Abmachung mit den Panther Taxis hier in Cambridge: Hat ein Schüler gerade kein Geld, um zum Beispiel nach dem Ausgang nach Hause zu fahren, kann er das Taxi trotzdem benutzen. Die Schule bezahlt das Taxi, der Schüler bezahlt es der Schule am nächsten Tag dann zurück.

… kein Axe-Deo existiert?

Viele kennen es: Das Axe-Deo. Sucht man hier im Supermarkt nach ‘Axe’, resultiert kein Ergebnis.WP_20140830_001 Doch auch hier ist die Marke vertreten – mit einem anderen Namen: LYNX. Warum? Keine Ahnung.

 

… jeder fünfte Einwohner ein Student ist?

Weit über 20’000 Studenten leben in Cambridge. Das sind rund 20 Prozent der 120’000 Einwohner von Cambridge. Daher kann man der Aussage “Cambridge ist eine Unistadt” sehr gut zustimmen. Übrigens: Die Facebook-Fanseite der University of Cambridge hat fast 850’000 Likes, heftig!

… eine eher ruhige Stadt ist?

Im Vergleich zum stressigen London findet man in Cambridge die innerliche Ruhe. Viele Kirchen, Parks und Museen machen den kulturellen Teil von Cambridge aus. Ich mag relaxen – von dem her alles easy! :)

… die Handzeichen falsch interpretiert werden können?

Pass auf, wenn du ein “Peace-Zeichen” mit der Hand machst. Zeigt die Fingerrückseite zu dir, machst du’s richtig., Zeigt die Fingerrückseite auf eine Person – wie zum Beispiel beim Handzeichen mit dem Mittelfinger – kann dies als Beleidigung interpretiert werden. Daher: Watch out, when you cross your fingers.

WP_20140830_002… grüne Cola-Flaschen verkauft werden?

Das habe ich in der Schweiz noch nie gesehen: Eine grüne Cola-Flasche. “Coca Cola LIFE” nennt sich die zuckerreduzierte Variante. Mit Hilfe pflanzlicher Süssstoffe wie Stevia reduziert sich der Kaloriengehalt des Süssgetränks. Ich fands lecker.

 

… keine Ampeln für Fussgänger existieren?

Hier kommt man nur mit einem gesunden Menschenverstand über die Strasse. Bei einem Fussgängerstreifen – mit Strassenampel für Autos – muss man selbst entscheiden wann man losläuft, beziehungsweise wann man laufen kann. Eine Ampel für Fussgänger gibt es nicht. Dafür wird man auf dem Boden darauf hingewiesen, ob die Autos von der rechten oder von der linken Seite hindurchrasen. Gute Idee.

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Das Nachtleben in Cambridge

Ein nicht unbedeutendes Thema, vor allem wenn man in einem Sprachaufenthalt ist. Gleich vorweg: Ist man unter 18 Jahre alt, kann man die Pubs und Clubs nur schwer betreten – Wege gibt es trotzdem. Und aufgepasst: In der Öffentlichkeit Alkohol trinken ist verboten. WP_20140821_003

Viele Pubs, Bars und Clubs befinden sich an der Hills Road, direkt im City Centre und neben dem Park „Parkers Piece“. Ein Kino und ein Bowlingcenter hingegen findet man auf dem Schulweg von der Residenz aus – nah und praktisch für einen eher ruhigeren Abend.

Ich beginne mit dem Prince Regent Pub – einem Pub ohne Türsteher. Insbesondere für Gruppen von Jung bis Alt ist es ein perfekter Einstiegsort, um den Abend zu starten. Weiter zieht man ins Regal Pub, mein persönlicher Favorit. Drei Floors, zwei Aussenterrassen, Spielautomaten, ein Restaurant, ein Dancefloor und immer sehr gut gefüllt – das zeichnet das Regal Pub aus. Der Eintritt ins Regal ist gratis (Regel rückwärts lageR-Bier).

„Ich will nicht so lange am gleichen Ort bleiben!“

Klar, die Location kann man auch wechseln! Wie wäre es mit einem Club? Unter der Woche sollte man sich gut informieren, in welchem Club etwas los ist und welche Clubs man meiden sollte. So ist es uns passiert, dass wir an einem Montagabend dem Fez Club einen Besuch abstatteten. Rund 30 Promotoren rund um den Club haben uns überzeugt – ja, hier muss etwas los sein! Quatsch, der Club war komplett leer. Naja – 4 Pfund verschwendet. Zwei weitere Clubs, die ich empfehlen kann: Ballare und das Revolution. Beide sind in unmittelbarer Nähe des Regal Pubs. Unvergessliche Partynächte garantiert!

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Ein Geheimtipp für Partygänger, die sich nicht in den genannten Pubs und Clubs wohl fühlen: Fountain – checkt es aus! Für danach: Foodtrucks, die bis spät in die Nacht geöffnet haben, stillen den Nach-Party-Hunger.

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Tricks für Unter-18-Jährige (damit auch ihr den Abend mit eurer Gruppe geniessen könnt):

  • Viele Pubs haben schon tagsüber geöffnet. Ist man schon vor 18 Uhr hungrig? Dann geht um diese Uhrzeit im Pub des Vertrauens Abendessen, denn die Türsteher blockieren den Eingang für euch erst später (jeweils nach 18 Uhr). Bisher ist es nie vorgekommen, dass sie durch das Pub gehen und Alterskontrollen machen. Dies kann natürlich von Location zu Location verschieden sein, deshalb ohne Garantie ;). Normalfall: Ihr seid im Pub drin und könnt auch bis zum Ende der Nacht bleiben.
  • Dieser Tipp funktioniert für attraktive Frauen am besten. Typ geht vor, zeigt Ausweis, und sagt zum Türsteher „She’s with me“. Zweimal getestet, zweimal funktioniert – ohne Ausweiskontrolle.
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Über die Hälfte meines Sprachaufenthalts hier in Cambridge ist schon vorüber. Die Zeit vergeht rasend schnell. Alte Leute gehen, neue Leute kommen. Es sind turbulente und stille Zeiten zugleich.

Auf zum Harry Potter Bahnhof!

Am ersten und am zweiten Wochenende war ich jeweils in London. Vom Bahnhof hier in Cambridge gibt es eine direkte Zugverbindung nach King’s Cross – dem Harry Potter-Bahnhof. Von meiner Residenz aus ist die Cambridge Station weniger als 10 Fussminuten entfernt.

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Die Züge fahren schnell und sind ein ideale Verkehrsmittel für Tagesausflüge. In weniger als einer Stunde beförderte uns der Zug in die Metropole London.

Zugpreise :o

Doch wie sieht es preislich aus? Nun, am ersten Wochenende habe ich viele Pfund in den Sand gesetzt, da ich One-Way-Tickets gelöst habe. Kennt man einen Trick, spart man sich viel Geld. Damit euch dies nicht auch passiert, voilà: Seid ihr in einer Gruppe, kann man am Schalter Daytickets zwischen Cambridge und London lösen – für 14.50 Britische Pfund. In diesem Ticket ist die Hin- und Rückfahrt, sowie die Tube (Subway oder Ubahn) inklusive. Echt billig! So habe ich am ersten Wochenende 16 Pfund für ein One-Way-Ticket ohne Ubahn gelöst. That’s Life.

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In London selbst habe ich einen Freund, welchen ich in New York kennengelernt habe, getroffen. Er kennt London echt gut. Innerhalb eines Tages konnte er mir rasend schnell alle Hotpots der Stadt zeigen.

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Etwas ist mir besonders geblieben: Im Hyde Park gibt es eine riesige Rasenfläche, wo Liegestühle darauf zu finden sind. Aus New York bin ich mir gewohnt, dass man sich ohne Bedenken darauf setzen kann. So setzten wir uns nieder. Etwa 10 Minuten später tauchte ein Ticketkontrolleur auf: 1.50 Britisch Pfund pro Stuhl. Das ist natürlich nicht teuer, aber trotzdem wurde ich im ersten Moment sehr überrascht. Die Gebühr haben wir bezahlt. 5 Minuten, nachdem wir Besitzer der Tickets für die Miete des Liegestuhls (1 Stunde) waren, zog ein Gewitterregen auf.

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„Wenn ein Sprachaufenthalt, dann am besten ohne Schweizer, denn auf diese Weise lernt man Sprache, Land und Leute am besten kennen“. So stellen sich viele Schweizer das Idealbild einer Sprachreise vor. Oftmals bleibt es bei dieser Vorstellung, denn die Bedürfnisse der Schweizer ähneln sich stark und somit landen möglicherweise alle im selben Sprachkurs. Die Folge: Es wird nicht die Fremdsprache sondern Schweizerdeutsch geredet und der erwartete Lernerfolg bleibt aus.

Ist es das Ziel, im Sprachaufenthalt möglichst wenigen Schweizern zu begegnen, sind Reisedestinationen am Meer zu umgehen. Da die Schweiz nicht ans Meer grenzt, träumen die meisten Schweizer von einem Auslandsaufenthalt am Strand. Es gibt zahlreiche tolle Alternativen, die wir Dir später vorstellen. Obwohl es oftmals unvermeidbar ist, sollte wenn irgendwie machbar die Sprachreise ausserhalb der Schulferien geplant werden, da während diesen Wochen die Touristenströme besonders gross sind. Nach Möglichkeit kannst Du davor oder danach reisen, was die Chancen erhöht, weniger Landsleute in der Sprachschule anzutreffen.

Wo sollst Du denn nun hin, um von einem grösstmöglichen Lernfortschritt zu profitieren? Wir haben dazu ein paar Tipps, die wir mit Dir teilen möchten. Heute stellen wir Dir Destinationen für den englischsprachigen Raum vor. In einem zweiten Blogeintrag werden wir Dir weitere Reisemöglichkeiten präsentieren, wo Du Französisch, Italienisch und Spanisch lernen kannst.
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Gemäss unserem Wissen ist die Chance hoch, dass Du bei Englischkursen in Bath kaum auf Eidgenossen triffst. Die Altstadt Baths gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und besticht mit historischen Prachtbauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Zwei Universitäten, vielfältige Kulturangebote und schöne Parks runden das Stadtbild ab. Zudem ist die Shakespeare-Stadt Stratford-upon-Aveon sehr gut erreichbar. Ein weiteres Reiseziel fernab von Schweizer Touristenströmen? Belfast. Die Hauptstadt Nordirlands ist aufgrund ihrer lebendigen und vielseitigen Musik- und Kunstszene definitiv einen Besuch Wert. Die Einwohner Belfasts sind offen, witzig und kommunikativ und demzufolge dauert es in einem Pub nicht lange, bis Du Dich in einer Runde lustiger Iren wiederfindest. Cheers!
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Und wo noch hin? Ein bisschen weiter weg geht auch. Australien ist ein sehr beliebtes Reiseziel bei Schweizern. Das bedeutet aber nicht, dass Du in Australien überall auf Schweizer triffst. Darwin beispielsweise ist bei vielen nicht auf dem Radar. Die im Northern Territory liegende Stadt ist Ausgangspunkt für den bekannten Kakadu Nationalpark, wo beeindruckende Wasserfälle, Krokodile oder bemerkenswerte Höhlenmalereien der Aborigines zu finden sind. Zudem ist Darwin Ein- bzw. Aussteigestation der berühmten Ghan-Eisenbahn, die Dich von Darwin nach Adelaide durch das ‚Rote Zentrum‘ Australiens bringt. Bist Du dann in Adelaide angekommen, willst Du da auch nicht mehr so schnell weg. Der entspannte Lebensstil sowie die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten machen Adelaide zu einem jungen, dynamischen Reiseziel. Ein besonderes Highlight ist ein Parkring, der die Innenstadt umsäumt. Dort finden sich tolle Gärten, gemütliche Cafés und Spazierwege. Nur ein Katzensprung ist es zum fröhlichen Badeort Glenelg. Darwin und Adelaide sind zudem ideale Ausgangspunkte, um die Weiten des australischen Kontinents zu entdecken. Na dann würde ich mal sagen, let’s go Down Under!

So, dies waren ein paar Vorschläge, wo Du Deinen Sprachaufenthalt ohne Schweizer verbringen kannst. Scheint gar nicht so schwierig zu sein, oder? Nächstes Mal gibt es aufschlussreiche Tipps für französisch-, italienisch- und spanischsprachige Länder. Bleib dran!

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WP_20140814_005Auf dem Bild sieht man die sogenannten “Punts”. Mit den Punts geht man Punten, das liegt auf der Hand. Für mich persönlich ist Punting eine Sportart, denn es ist nicht nur körperlich anstrengend, sondern auch allgemein anspruchsvoll. Bis zu 6 Leute passen auf ein kleines Boot, welches im Hintergrund zu sehen ist. 1 Fahrer, 4 Fahrgäste und 1 Hilfssteuermann.

WP_20140814_013Beim Besteigen des Bootes meldete ich mich gleich freiwillig als Fahrer bzw. “Punter”. Mit dem ersten Schritt, mit dem ich das Boot betrat, merkte ich: Das war ein Fehler. Das Punt war instabil, es wackelte mit jedem Schritt. Anweisung des Big Boss’: Go straight to the back of the boat. Yes-sir. So stand ich nun auf der Ablage, am hintersten Ende des Boots. Zittrige Beine und eine innere Angst, dauernd ins Wasser zu fallen, begleiteten mich.

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Die Klassenkameraden betraten das Boot. Es wackelte noch stärker. Ich kniete nieder, um etwas Sicherheit zu haben. Ein Kollege zeigte nach links und wies mich darauf hin, dass die Einführung ins Punting schon lief. Ayayay, das ging schnell.

Und so ging es auch schon los. Mit einem kräftigen Schub wurde unser Punt vom Ufer weggestossen. Die ersten 10 Minuten Punting waren schrecklich. Es bewegte sich überhaupt nicht so, wie ich wollte. Auch der Hilfssteuermann konnte nicht viel helfen. Zuerst dachte ich man muss rudern. So hat dies vom Zuschauen jeweils ausgesehen. Aber, nein, so ging es nicht.

Mit Probieren und Herumtüfteln klappte es dann nach einer Weile. Der Trick: Mit dem Punting-Stab muss man sich vom Boden abstossen und sich so fortbewegen. Einmal auf der linken Seite, dann auf der rechten Seite. Na geht doch. Auf der einen Seite stieg der Spassfaktor, auf der anderen Seite merkte ich schon, wie anstrengend das denn sein kann.

Als wäre es nicht genug: Ein Gewitter zog auf. Die Fläche wurde glitschig, die Gefahr ins Wasser zu fallen noch grösser. Ich versuchte das Boot unter eine Brücke zu navigieren, um uns vom Regen zu schützen. Dies klappte auch halbwegs, doch dann wies uns ein Angestellter hin, dass wir hier nicht stehen bleiben können. So fuhren wir durchnässt (trotz Schirm) zurück.WP_20140814_009

Fazit vom Punting: Macht Spass, ist verdammt schwer, achtet aufs Wetter. Punting war für uns Studenten gratis.

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