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ist genau das Richtige für Naturliebhaber, wie auch für Actionfreudige. Auch wenn Oahu, auf welcher Honolulu liegt, nur eine sehr kleine Insel ist von Hawaii bietet es unterschiedlichste Aktivitäten und Unmengen an kulturellen Sehenswürdigkeiten. Die vielen kilometerlangen Sandstrände sind alle auf ihre Art speziell.

Sprachaufenthalt Hawaii

Uns erreicht dieses Mal ein ganz toller Bericht von Nadia. Sie erzählt von ihren Erlebnissen aus Hawaii und lässt in uns die Sehnsucht nach den Traumstränden steigen…

Man muss auf jeden Fall immer eine Taucherbrille und Schnorchel im Gepäck haben, Sprachaufenthalt Hawaii 2man sieht praktisch an jedem Strand Schildkröten unter Wasser. Wenn einem Oahu verleidet ist, was sehr lange dauert, kann man an den Wochenenden blitzschnell auf eine andere Insel fliegen. Auf Kauai findet man bezaubernde Wasserfälle, Kajakfahren auf Molokai, auf Big Island schnorcheln mit den riesigen Manta Rochen und so weiter. Wer Action mag, kann sich mit Skydiving in windigen Höhen oder Cagediving in Tiefen des blauen Ozeans mit den gefürchigen Haien den Adrenalinkick geben. Partylokale und Bars findet man in Honolulu, wo sich auch unsere Sprachschule ‚Global Village‘ befindet, gleich neben dem grössten Outdoor Shopping Center ‚Ala Moana‘ der Welt. Von den meisten Klassenzimmern aus hat man eine geniale Aussicht. Die Schule organisiert viele Freizeitaktivitäten, wie z.B. Schwimmen mit Delfinen, Zeltwochenende, Ukulele- und Hula Unterricht und noch vieles mehr. In 20 Busminuten ist man von der Schule am weltberühmten Waikiki Beach.

Stay Aloha and enjoy! :)

 

 

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Unsere Körpersprache spricht oftmals das aus, was wir eigentlich nicht sagen möchten. Dass unsere Handzeichen aber auch mal das Gegenteil von dem bedeuten was wir eigentlich meinen, kann in gewissen Fällen schnell mal zum Problem werden.

In unserem heutigen Guide stellen wir euch verschiedene Handzeichen vor die je nach Ort eine unterschiedliche Bedeutung haben…
Handzeichen rund um die Welt

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Ende Dezember hat sich Jasmin für einen Sprachaufenthalt in Kapstadt entschieden. In ihrem Blog hat sie die schönsten Momente und die tollsten Erlebnisse festgehalten. Auch uns hat sie einen kurzen Erfahrungsbericht und zwei tolle Fotos zukommen lassen:

Capetown oder auch Kapstadt in Südafrika

Cape Town

Montagmorgen 7 Uhr, ich landete in Kapstadt. Wie abgemacht wurde ich von der Schule abgeholt. Um 4 Uhr hat mich mein Gastvater von der Schule abgeholt. Ich war richtig müde nach diesem ersten anstrengenden Tag und überglücklich als ich gesehen habe in welcher tollen Familie ich die nächsten 4 Wochen leben durfte. Ich wurde von anfang an wie ein Familienmitglied behandelt.

Ich hatte 4 Tage die Woche Schule, Freitags stand für Ausflüge zur Verfügung. Ich habe viele tolle Menschen aus der ganzen Welt getroffen und mein Englisch gleichzeitig verbessert.

Kapstadt ist eine wunderschöne und aufregende Stadt. In diesen vier Wochen habe ich unglaublich viel schönes erlebt und unternommen. Mein absolutes Highlight war meine Wanderung durch den Table Mountain Nationalpark. Eine atemberaubend schöne Landschaft und die wilden Tiere waren zum anfassen nah.Capetown oder auch Kapstadt in Südafrika

 

Jasmin befindet sich immer noch auf Ihrer Weltreise und erzählt in Ihrem Blog wem sie begegnet und was sie bewegt. Wer mehr von Jasmin lesen möchte, kann hier in Ihrem Blog weiterschnäugge: http://jasmin-on-tour.jimdo.com

Wir freuen uns schon auf weitere Erfahrungsberichte und wünschen Jasmin eine wunderschöne Reise!

Du möchtest auch nach Kapstadt? Hier gehts lang ->

 

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Warum Sprachen lernen? Hast du dir auch schon diese Frage gestellt? Wir haben 8 Gründe zusammengestellt, weshalb es für jedermann wichtig ist Sprachen zu lernen. Worauf wartest du noch? ;-)

1. Con la pazienza si vince tutto (Mit Geduld schafft man alles.)
Eine neue Herausforderung, ein neuer Ansporn! Wer sich die Zeit nimmt, um eine Sprache zu lernen, stellt sich vielen Herausforderungen. Sobald das gewünschte Level erreicht wurde, kann man mit Stolz auf die intensiven Trainings zurückblicken und sich erfreuen, eine neue Sprache gelernt zu haben.

2. Everything I learned I learned from the movies (Filme haben mich alles gelehrt)
Edf – wer kennt diese Filmangabe nicht? Der Film ist also in Originalsprache, wird aber mit deutschen und französischen Untertiteln verschandelt. Wer jedoch die Fremdsprache nicht beherrscht, der hält sich Wort für Wort an die „Subtitles“ und liest den Film eher, als ihn zu geniessen. Was noch dazu kommt: Durch die Übersetzung ins Deutsche gehen vielen Idiome und Wortspiele verloren. Die Filme verlieren somit an Authentizität und oftmals auch an Humor bzw. Sarkasmus. Wer die Fremdsprache beherrscht, kann also einen Film mitsamt seinem ganzen Charme begutachten.

Sprachen lernen

Englisch, Französisch, Spanisch…?

3. The street of life is yours! (Die Lebensstrasse liegt dir zu Füssen)
Wer eine Reise tut, der begibt sich in fremde Gefielde. Je nach Destination wird die Kommunikation und Interaktion zum Problem. Wer sich also im Urlaub akkurat verständigen möchte, der sollte zumindest die Grundelemente der einheimischen Sprachen beherrschen. Was auch immer schön ist: Die Bemühungen werden meist mit einem wohlwollenden Lächeln belohnt. Die Sympathie der Leute zieht man auf seine Seite und wer weiss.. vielleicht entwickelt sich sogar Punkt 4. oder 5.!

4. Chi trova un amico trova un tesoro (Wer einen Freund findet, findet einen Schatz)
Wer eine Sprache beherrscht, kann sich unterhalten und eine Unterhaltung ist schon der beste Einstieg in eine erfüllte Freundschaft. Gemeinsame Interessen können ausgetauscht werden, über Musikgeschmack geplaudert und das beste Restaurant empfohlen werden. Solche Freundschaften sind Gold wert! Und das beste: Vielleicht reizt es deinen neuen Freund auch deine Sprache zu lernen. So kannst auch du ihm deine Kultur näher bringen.

5. Si vis amari, ame! (Wenn du geliebt werden willst, liebe selbst!)
Ja, wo die Liebe hinfällt, da schlägt auch ein Herz höher für eine Sprache. Der erste Kontakt findet durch Augenkontakt statt, der Zweite bedeutet schon Konversation. Wer sich im besten Licht präsentieren möchte, sollte schon ein gutes Sprachgefühl haben, um die Schokoladenseite rauszukratzen. Sobald das Gegenüber überzeugt wurde, steht auch immer ein toller Gesprächspartner zur Verfügung. So rosten die Sprachkenntnisse nicht ein und die Liebe behält Ihre Frische.

6. Business before pleasure (Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen)
Auch auf dem beruflichen Parkett darf man Sprachkenntnisse nicht vernachlässigen. Die internationalen Beziehungen setzen gute Redegewandtheit voraus. Wer sich also auf dem Jobmarkt gut positionieren möchte, setzt neben Fachkenntnissen ebenfalls auf ausgeprägte Fremdsprachenkenntnisse. So steht der internationalen Karriere nichts mehr im Weg!

7. La cultura de una nación reside en el corazón y en el alma de su pueblo (Die Kultur eines Landes findet sich in den Herzen und der Seelen seines Volkes wieder)
Wer die Kultur eines Landes kennenlernen möchte, der muss tief graben und keine Scheu haben, sich mit den Einwohnern zu unterhalten. Die alltäglichen Begegnungen bieten einen einzigartigen Einblick in das Leben der Einheimischen und lässt einen daran teilhaben. Ohne ausgeprägte Sprachkenntnisse und Einfühlungsvermögen lässt sich ein so tiefer Blick in die Herzen der Menschen kaum ermöglichen.

8.Chaque langue voit le monde d’une manière différente (Jede Sprache hat eine andere Sichtweise der Welt)
Eine Sprache bedeutet mehr als nur Vokabular und Grammatik: Sie ist Ausdruck von Gedanken und Gefühlen und eröffnet eine neue Sichtweise. So lernt jemand, der eine Fremdsprache spricht, auch seine eigene Sprache besser kennen.

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Nathalie Erlach war mit ihrer Klasse in Perugia, wo sie einen Sprachaufenthalt absolviert haben. Dabei hat die Gymnasiumsklasse ein Tagebuch erstellt, auf Italienisch. Wollt ihr also wissen, was die Klasse erlebt hat, müsst ihr euer Italienisch hervorkramen – oder zumindest gut “Google Translate” verwenden können.

Perugia liegt in der italienischen Region Umbrien und gilt als Universitäts- und Bildungsstadt

Perugia liegt in der italienischen Region Umbrien und gilt als Universitäts- und Bildungsstadt

Sabato, 28.9.2013
Siamo arrivati ​​a Perugia, dopo un lungo viaggio in treno. A Perugia Luigi ci ha accolti nel centro di Perugia. Luigi è il figlio di nostra madre ospite Graziella. Ci ha condotte al nostro appartamento. Graziella ci ha mostrato la nostra camera e ci ha preparato una cena deliziosa. Dopo il pasto ci hanno rifilato. Dopo una giornata dura, ma bella siamo andate a letto presto.
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Domenica, 29.9.2013
Oggi abbiamo incontrato i nostri compagni Katja e Florian. Erano molto cordiali e ci hanno aiutato sempre nella traduzione. Il pomeriggio abbiamo fatto con loro il giro della città. Il tempo era molto piovoso e ventoso. Alle 9 c’era ancora molto da mangiare. Una giornata interessante si è conclusa.

Lunedì, 30.9.2013
Oggi abbiamo dovuto alzarci alle 8 e correre a scuola con Katja per le 9. il primo giorno di scuola è passato in fretta. I nostri insegnanti Maria e Ugo sono stati molto pazienti e gentili. Abbiamo imparato molto in questo giorno e purtroppo abbiamo avuto solo un’ora di pausa. la sera siamo tornati a casa e Graziella cucinato come ogni sera. Come sempre, abbiamo mangiato troppo ed eravamo stanchi.

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Martedì, 1.10.2013
Oggi abbiamo avuto un intera giornata di scuola il che è stato molto stressante perché abbiamo avuto pochissime pause. Il pomeriggio abbiamo imparato la grammatica ed esercizi di lingua che abbiamo fatto con Eliane. Il pomeriggio dopo la scuola, ho fatto spesa con Nil in città prima di mangiare la cena con Graziella, Katja,Regula e Luigi.

Mercoledì, 2.10.2013
La mattina era come ogni giorno, lezioni di grammatica con Maria. A mezzogiorno abbiamo mangiato una pizza veloce e preso l’autobus per Assisi. Ad Assisi abbiamo visitato la cattedrale stessa e potevamo ancora fare spesa nei negozi. In serata c’erano stato spaghetti con pesto e tiramisù. Oggi abbiamo vissuto un sacco ed eravamo quindi molto stanchi. Abbiamo anche incontrato ancora i nostri compagni di classe in città.
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Giovedì, 3.10.2013
Come ogni mattina siamo stati a scuola. A mezzogiorno abbiamo preso una pizza e dopo un ora di pausa di nuovo insegnamento. La sera, dopo cena, abbiamo incontrato i nostri compagni di classe e festeggiato la nostra ultima sera.

Venerdì, 4.10.2013
Alle 11, abbiamo preso il treno per tornare a casa. Abbiamo goduto molto la settimana a Perugia.

Wir danken Nathalie und alle daran beteiligten für diesen tollen Einblick in die italienische Kultur und die Möglichkeiten, die sich in Perugia bieten. Und euch, liebe Leser danken wir auch, fürs Lesen natürlich!
Euer Linguista Team.

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Hallo liebe Freunde des Reisens und des Wintersports! Im Folgenden könnt ihr einen Gast-Blogbeitrag lesen vom EHC-Winterthur Hockeyspieler Alain Rüfenacht. Er hat einen Sprachaufenthalt in der kanadischen (Hockey)-Stadt Vancouver gemacht und war natürlich völlig in seinem Element:

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Die schöne Skyline von Vancouver, eingebettet in die für Kanada typische Bergidylle

VANCOUVER: GEHEIMTIPPS UND ERFAHRUNGEN
“Vancouver ist eine supertolle Stadt mit sehr vielen Möglichkeiten. Die ganze Stadt ist mit Bussen oder dem Sky Train vernetzt und alles ist sehr einfach zu erreichen. Ich war für einen Sprachaufenthalt zur Sommerzeit dort und habe diese Stadt in sehr guter Erinnerung behalten. Die meiste Freizeit habe ich mit meinen Freunden am English Bay Beach verbracht, der aber nicht der einzige Strand ist den Vancouver zu bieten hat. Der English Bay Beach ist ein einzigartiger Strand mit wunderschönen Sonnenuntergängen auf Sand oder auf einer malerischen Wiese. Von dort aus hat man auch genügend Möglichkeiten sich zu Verpflegen in rasch erreichbaren Restaurants.

Ein kleiner Geheimtipp: „Mama’s Burger“ der beste Burger mit Beilage den ich in je gegessen habe. Diese kleine Beiz befindet sich an einer der letzten Strassen welche zum English Bay Beach führt. Ein sehr spezielles Erlebnis am Strand war der Canada Day (Nationalfeiertag). Ich kam in den Genuss eines riesen Feuerwerks. Vier riesige Schiffe waren gefüllt mit Feuerwerkskörpern, aus denen ein einmaliges, halbstündiges Feuerwerk gen Himmel schoss – grenzenloses Staunen.

PARKS, PARKS, PARKS
Was man in Vancouver unbedingt auch gesehen haben muss ist der Stanley-Park. Ein grosser Naturpark am Rande der Stadt. Dort kommt man in den Genuss von Natur pur, und trifft auch den einen oder anderen Waschbären, aber auch den Anblick anderer Tiere kann man geniessen. Auf jeden Fall ist dieser Park ein Blickfang.

Ein weiteres Highlight ist der Victoria Park in North-Vancouver. Alte Indianerstatuen und die schönen Bären können bewundert werden. Um dorthin zu gelangen muss man mit dem Auto oder mit der Fähre nach North-V. Dort erklimmt man den Berg inmitten des Parks auf einem steilen Wanderweg. Dieser Aufstieg ist zwar sehr streng, jedoch für jedermann machbar. Es ist jedoch ratsam, ein zweites Shirt mitzunehmen um oben auf dem Berg das verschwitzte auszuwechseln.(v.a.im Sommer)
Weitere empfehlenswerte „Klein-Trips“ sind z.B. Vancouver Island, Victoria Island oder Whistler Mountain. Es gibt natürlich noch sehr viel mehr Möglichkeiten für weitere Freizeitaktivitäten.

Auch erwähnenswert ist der Canada Place am Vancouver Hafen. Dort kann man die Aussicht auf das Meer und North-Vancouver geniessen. Es hat viele Sitzmöglichkeiten und dieser Platz ist auch im allgemeinen sehr hübsch gestaltet. Der perfekte Ort also um eine Take-Away Mahlzeit mit Freunden zu geniessen. Gleich in der Nähe Down-Towns befindet sich der Bezirk Gas-Town. Dort steht die berühmte Standuhr die durch Dampf betrieben wird. Für Fotografen ein Muss! Gleichzeitig findet man die meisten Souvenir Läden in diesem Bezirk und falls man Lust auf Pasta hat, dann ist man in der Spaghetti-Factory am richtigen Ort. Dort kann man Pasta aller Art geniessen. Das Restaurant eignet sich auch sehr für ein Gruppen-Essen.

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Eine der vielen Sportmöglichkeiten, welche man in Kanada betreiben kann: das beliebte “Canooing”

ZUM THEMA SPORT….
Sport wird in Vancouver sehr gross geschrieben. Der Stolz der Stadt ist natürlich der NHL Club Vancouver Canucks. Für Eishockey Interessierte ist ein NHL-Spiel Live in Vancouver natürlich ein Erlebnis der besonderen Art, das man nicht verpassen sollte! Des Weiteren gibt es sehr viele Möglichkeiten für aktiven Sport. Viele Orte sind fürs Joggen geeignet, oder für ein kleines Work-Out mit eigener Körperkraft. Für solche die das Gym brauchen gibt es viele an der Zahl. Nur sollte man die Preise etwas vergleichen, da es grosse Unterschiede gibt. Die günstigeren Fitnesscenter findet man in den äusseren Stadtteilen.

Zu guter Letzt noch etwas für die Junggesellen oder Junggebliebenen. Da ich erst 18 Jahre alt war und die Volljährigkeit in Kanada bei 19 Jahren liegt, konnte ich das Nachtleben in Clubs und Bars leider nicht so geniessen wie gewollt. Ich konnte lediglich in einem Club feiern, wo der Türsteher ein Schweizer war und mich jeweils aus goodwill reinliess… Was ich aber gehört habe, soll das Nachtleben grandios sein und an Clubs und Bars mangelt es in Vancouver sicherlich nicht.

Insgesamt hat mir Vancouver nicht nur sehr gefallen, sondern sogar verzaubert! Ich würde jederzeit wieder gehen!”

Alain Rüfenacht (EHC Winterthur) beim Meet&Greet mit den glücklichen Gewinnern des Linguista-Wettbewerbs.

Alain Rüfenacht (EHC Winterthur) beim Meet&Greet mit den glücklichen Gewinnern des Linguista-Wettbewerbs.

Wir danken Alain für seinen Beitrag – und euch fürs Lesen :)

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Die Digitalisierung vernetzt unsere Welt wie noch keine andere soziokulturelle Revolution. Durch diese Vernetzung fühlen wir uns einander auf eine seltsame Art und Weise näher. Und doch nicht. Denn auch im heutigen Zeitalter von iPhone und Google Maps weist unser Wissen vielfach Bildungslücken auf, wenn es um andere Sprachen, Kulturen und Gesellschaften geht. Wir haben auf unserer Website einen Wettbewerb gestartet, der am Puls der Zeit (durch Social Media), sich dieser Sache anzunähern versucht. Im Folgenden erklären wir euch, wie das Spiel genau funktioniert.
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Wie funktioniert der „Cultural Diversity“ Fotowettbewerb genau?
Hast du einen Fotoapparat? Ja? Weisst du auch, wie man Fotos macht? Sehr gut! Falls du gerne auf Reisen gehst, einen Sprachaufenthalt gemacht hast oder sonst ein tolles Foto auf deiner Speicherplatte hast, das du passend findest – kannst du es uns senden. Dafür musst du nur auf unsere Wettbewerbsseite gehen (http://www.linguista.ch/fotowettbewerb/) und dann folgende Schritte befolgen:

  1. Foto aussuchen und auf dem “Durchsuchen” Button hochladen
  2. Beschreibe dein Foto kurz mit einigen Worten. Wo ist es? Was sieht man darauf?
  3. Füge deine E-Mail Adresse ins Feld ein (damit wir dich benachrichtigen können, falls du gewonnen hast)
  4. Fertig. Dein Foto nimmt nun automatisch am Wettbewerb teil. Die Auslosung findet per Abstimmung statt – das beliebteste Foto gewinnt!

„Cultural Diversity“ heisst auf Deutsch soviel wie kulturelle Verschiedenheiten. Jeder Kultur ist etwas Einzigartiges zu eigen, welches sie ausmacht. Was macht Kultur für DICH aus? Schicke uns dein Foto aus deinem Blickwinkel – es gibt kein richtig oder falsch. Nur verschiedene kulturelle Blickwinkel.

Schau hier bereits einige Beiträge an:

Hier seht ihr bereits einige Einsendungen zum Fotowettbewerb "Cultural Diversity". Welches Foto wirst du einsenden?

Hier seht ihr bereits einige Einsendungen zum Fotowettbewerb “Cultural Diversity”. Welches Foto wirst du einsenden?

Und hier unter folgendem Link kannst du mitmachen: http://www.linguista.ch/fotowettbewerb/
Viel Glück!

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Diesen Oktober war ich endlich einmal da, wovon alle reden, wovon alle Filme handeln und wovon es so viele Postkarten gibt: In d e r Ostküstenstadt der USA, New York. Ich war insgesamt 3 Wochen dort und habe meinen Aufenthalt mit einem Sprachkurs verbunden, der mir äusserst hilfreich war. Vor allen Dingen aber, muss ich einige Dinge zu dieser Stadt loswerden, die sich „The City that never sleeps“ nennt. 5 “Geheimtipps” für den berühmtesten Stadtteil New Yorks, Manhattan, habe ich auch noch für euch.

Von Manhattan auf Brooklyn schauen und dabei 20 Grad haben - im Oktober! Welch ein Glück.

Von Manhattan auf Brooklyn schauen und dabei 20 Grad haben – im Oktober! Welch ein Glück.

New York: Die Ankunft am JFK Airport
Ich flog von Zürich nach New York JFK Airport ohne Zwischenstopp. Der Flug dauerte ungefähr acht Stunden und ging um 10 Uhr morgens. Da mein Flugzeug (eine Boeing 767) gegen die Zeit flog, kam ich jedoch nicht am Abend, sondern am Nachmittag an. Schon alleine dieser Fakt war mir äusserst sympathisch, ich hatte irgendwie das Gefühl, mehr Lebenszeit dazugewonnen zu haben (dass ich diese Zeit auf meinem Heimweg wieder verlieren würde, blendete ich gekonnt aus!). Ich kam also an und beschloss es eigenständig in diese Stadt zu schaffen, so schwer konnte das doch nicht sein. Eine Freundin teilte mir mit, man könne via „Airtrain“ einfach und günstig in die Stadt gelangen. Ich suchte also nach einem dementsprechenden Schild und sass schon bald auf diesem Zug richtig Jamaica Station, die sich im Stadtteil Queens befindet. Dort konnte ich auf die Subway umsteigen. Ich fand sogar die Station, an welcher meine Gastfamilie lebte! So war ich stolz und konnte ersteinmal ankommen. Ich lebte in Brooklyn, dem belebten und hippen Stadtteil New Yorks, das von vielen Menschen als „das neue Manhattan“ gehandelt wird. Ich war also angeblich am Puls der Zeit, cool thing!

Manhattan - von der Brooklyn-Seite aus!

Manhattan – von der Brooklyn-Seite aus!

Die Stadt – Meine Eindrücke
Die Ankunftsfahrt war bereits beeindruckend – man sah Wolkenkratzer, breite Strassen und typisch amerikanische gelbe Strassenlampen und Taxis. Ich dachte an Robert De Niro im Film „Taxi Driver“ und insgeheim hoffte ich jedes Mal, wenn ich ein Taxi bestieg, er sässe darin (natürlich in dem Alter, das er im Film trug). Nebst meinen utopischen Tagträumereien, besichtigte ich die Stadt auf eigene Faust. Dies ist ohne Probleme möglich, da viele Teile der Stadt (vor allem Manhattan und grosse Teile von Brooklyn) mittlerweile als sehr sicher gelten. Queens, die Bronx und Staten Island konnte ich innerhalb der kurzen Zeit leider nicht so gut kennen lernen, jedoch werde ich bald zurück sein. Für jetzt allerdings, habe ich 5 Geheimtipps von Manhattan für euch festgehalten. Ich hoffe, sie gefallen euch!

Manhattan – 5 Geheimtipps

  1. Katz’s Delicatessen: Dieser Restaurant-und-Take-Away-Ort ist berühmt  durch die sich dort abspielende legendäre Orgasmusszene des Filmklassikers “When Harry Met Sally”. Berühmt ist der Ort aber auch durch die köstlichen Pastrami-Sandwiches mit der hauseigenen Spezialkräutersauce, die es bereits seit 1888 gibt. Früh hingehen lohnt sich, denn an normalen Wochentagen kann es durchaus sein, dass die Leute bis draussen anstehen!

    Das Schild aussen bei Katz's Delicatessen an der Houston Street in Manhattan

    Das Schild aussen bei Katz’s Delicatessen an der Houston Street in Manhattan

  2. Der schönste Starbucks in New York: Dieser befindet sich am “Astor Place”, welcher in Midtown nahe der 3rd Ave liegt. Starbucks Filialen sind im Konsummekka New York so verbreitet wie Sand am Meer, weshalb ist genau dieser der schönste? Er besteht fast nur aus Fenstern und ist mittelgross mit runder Architektur. Man kann sich an ein lichtdurchflutetes Fenster setzen, die geschäftigen Menschen dabei beobachten und einen “Salty Caramel Macchiato” dazutrinken (ja, salziger Karamell-Kaffee! Klingt ekliger als er schmeckt, lecker ist er deswegen allerdings auch noch nicht ;) ).

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    Wie oft in Grossstädten, findet man überall “verzierte” Wände, einige schöner andere weniger. Interessant aber alle!

  3. Chelsea Market im Meatpacking District: Das Meatpacking District liegt im Westen New Yorks und gehört zu den aufpolierten Gegenden Manhattans, welches vor allem unter Künstlern und Architekten eine beliebte Wohn- und Einkaufsgegend geworden ist. Der Chelsea Market vereint alles, was das anspruchsvolle New Yorker Herz begehrt. Von Öko-Bio-Shops, über Cupcakeläden, über handgefertigte Stofftaschen, über kreative Accessoires, über Bücher bis hin zum eigenen Chelsea Market Kaffee gibt es dort alles zu finden, was das Herz begehrt. Der Markt befindet sich in einem ehemaligen Industriegebäude und sieht deshalb alt- und ehrwürdig aus.

    Fotografien mit Instrumenten an den Wänden des "Chelsea Markets" im Oktober 2013

    Fotografien mit Instrumenten an den Wänden des “Chelsea Market” im Oktober 2013

  4. Shopping in Manhattan, 5th Avenue und Soho: Als ich in Manhattan war, führt mein allererster Weg – natürlich, wie könnte es anders sein – an die 5th Avenue, die wohl berühmteste Einkaufsmeile der Welt. Läden wie Forever21, Topshop, Strand (einer der ältesten Buchläden New Yorks) und High-End-Stores wie Gucci, Chanel und co. lassen sich alle dort auffinden. So schmuck die Läden, so extravagant auch die Leute! Soho war nicht umsonst früher Inspirationszentrum für diverse Künstler und Musiker. Andy Warhol hatte seine berühmte Factory dort. Und auch heute scheint es noch so, als ob einige Leute gerade aus ebendieser Factory kommen. “Style” und “Auffallen” kennen hier augenscheinlich keinen Preis und keine Scham.

    Crumbs - Einer der besten Orte für Cupcakes in New York. Böse sind nur ein wenig die Kalorienangaben ;)

    Crumbs - Einer der besten Orte für Cupcakes in New York. Böse sind nur ein wenig die Kalorienangaben ;) – 870 für ein Küchlein?!

  5. Ausgehen in Manhattan: Im unter Punkt 4. erwähnten Soho lässt es sich gut in eine Bar gehen und eine gute Zeit verbringen. Als ich von meiner Gastfamilie aus nach Manhattan rüber bin eines Abends (und eine Freundin besucht habe, die in Manhattan an der 1st Ave gewohnt hat), sind wir zwar nicht nach Soho, jedoch zu zweit in ein chinesisches Restaurant gegangen am Astor Place. Ich war etwas perplex und habe Larissa (so heisst die Freundin) gefragt, was das denn sollte, wir haben doch schon gegessen. Sie (die schon länger in New York lebte) teilte mir unwissenden Person mit einem leichten Grinsen mit, dass sie einen “geheimen” Trick kenne. Sie führte mich in den oberen Stock des chinesischen Lokals und öffnete eine Tür. Was ich dann sah, faszinierte mich: Eine Bar, von der aus man den gesamten Astor Place sehen konnte (die jedoch von aussen nicht angeschrieben war)! Viele Leute sassen drin – die Stimmung war selbstverständlich locker und entspannt. Hach, diese Stadt hatte es mir ab diesem Moment ein für alle mal angetan, so voller Überraschungen sie doch ist. Tipp also: Augen und Ohren offen halten – so findet man Orte, von denen man nicht einmal geträumt hat :) Die Drinks dort waren übrigens auch sehr lecker!

    Im Halbdunkeln befand sich die "geheime" Bar, die oberhalb eines Chinesischen Restaurants liegt.

    Im Halbdunkeln befand sich die “geheime” Bar, die oberhalb eines Chinesischen Restaurants liegt.

Einige Abschlussworte: Englisch lernen “a piece of cake”
So, dies war eine kurze abrisshafte Beschreibung meines New York Aufenthalts. Brooklyn könnte ich noch erwähnen: Von “Dumbo” aus, erhält man eine traumhafte sich auf Manhattans Skyline. In “Williamsburg” könnt ihr euch durch Soja-Lattes trinken, limitierte Vinyl-Platten kaufen und Leute in Second-Hand-Kleidung des hippsten Grades (so scheinen sie sich selbst zu sehen) anschauen.

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Eine Bank im Central Park

Ach ja, was mir auch sehr gefallen hat, ist eine Nachtbustour von Manhattan nach Brooklyn, innerhalb welcher man die surrealen Millionen von Lichtern der wunderschönen Skyline New Yorks sehen kann. Englisch lernt man so oder so schnell. Nebst dem Sprachkurs, der äusserst hilfreich war (auch die Sprachschule gab immer Tipps, wenn man sich etwas verloren in der Stadt fühlte), reden alle Leute mit einem und fragen nach, wie es einem geht. (Auf der Subway hat man die lustigsten Gespräche. )

Dessert gibt es auch zuckerfrei

Was künstliche Geschmacksstoffe doch nicht alles können – Dessert gibt es auch zuckerfrei: Kaugummis, die nach Aftereight schmecken

Fazit: Eine Stadt, die ihrem Ruf nicht nachsteht. Man muss New York nur einmal erfahren, um es für immer zu lieben.

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Trend: Online Buchen
Vorteile des Reisekunden?

Es kann nicht zu oft erwähnt werden: Reisen boomt so sehr wie nie. Und seither das Internet den Reisemarkt überschattet und beherrscht kann heutzutage so individualisiert wie noch nie gereist werden. Schon in einer GFK Statistik, welche 2009 im „Marketing & Kommunikation“ Journal  veröffentlich wurde, zeigt eine schöne Grafik wie verändernd Reisen gebucht werden. Eine deutliche Zunahme der Personen, die „über das Internet“ buchen, ist ersichtlich. Eine gleichzeitige Abnahme der Personen, die „mal im Geschäft, mal im Internet buchen“ ist festzumachen. Weshalb hier die Ausschweifung zum wachsenden Trend der Online-Buchung? Nein, nicht nur weil wir von Linguista ein Sprachreise-Unternehmen sind (bei dem man auch online buchen kann)*, sondern weil Reisekunden ihre Reisen so mit einer erhöhten Transparenz direkt online vergleichen und dann buchen können.

Round-The-World

Was ist ein Round The World Ticket genau?
Die klassische Reise dabei ist immer noch, na welche wohl, genau, die Weltreise. Round The World (RTW) Tickets sind nichts Neues, jedoch sind sie sehr vielseitig und zeitlich dehnbar. Du möchtest eine Weltreise machen? Kein Problem! Für jeden Menschen gibt es das passende Ticket. Wir haben einmal 3 Round The World Vorschläge unter die Lupe genommen und stellen sie vor:

3 beliebte Routen: „Sushi Sixty Six“, „Long Island Ice Tea”, “Himaplaya”

Kirschblüten und Sushi: Das sind Japans Schweizer Uhren und Käse.

Kirschblüten und Sushi: Das sind Japans Schweizer Uhren und Käse.

“Sushi Sixty Six”
Route: Europa – Doha – Hongkong – Taipeh – Tokio – Tahiti – Los Angeles (über Land nach) New York – Reykjavik – Europa

Auf der „Sushi Sixty Six“ (der Name ist übrigens eine Kombination aus der “Route 66” der USA und dem japanischen Kulthäppchen Sushi) Round The World Tour hält man an den obigen geographischen Spots an. Die Flüge sind je nach Absprache datumtechnisch kalkulierbar und können auf eigene Bedürfnisse mit den jeweiligen Reisebüros abgesprochen werden.

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Grossstädte und Meereslandschaften erweitern gleichermassen den Reisehorizont

„Long Island Ice Tea“
Route: Europa – Lissabon – New York – Los Angeles – Auckland – Sydney – Kuala Lumpur – Delhi – Muscat – Europa

Auf dieser Route entdeckt man gegen Westen verschiedene Küstenlinien. In Europa wird begonnen und der erste Stadt ist Lissabon, die Hauptstadt Portugals. Danach jettet man weiter nach New York (USA), in eine der populärsten Städte der Welt an der Atlantikostküste. Hat man genug vom „Big City Life“ und der Schnelllebigkeit, die New York oft nachgesagt wird, fliegt man weiter. Von der Ostküste des Atlantiks an die Westküste des Pazifiks einmal quer durch die USA fliegt man anschliessend in den „Sunny State“, m Los Angeles bieten sich ‘Road Trips’ an, um beispielsweise die Nachbarsstädte Las Vegas oder San Francisco zu entdecken. Von LA geht es dann direkt ins Abenteuerland Neuseeland in die Stadt Auckland. Von da aus fliegt man nach Australien, und zwar in die Metropole und Hauptstadt Sydney. Mit den letzten Stopps in Kuala Lumpur, Delhi und Muscat sind dazu noch Südostasien und die Emirate abgedeckt – ein spannender Trip für alle, die sich hauptsächlich in warmen und sonnigen Gebieten aufhalten möchten.

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Fiji Fiji Fiji – Das Inselparadies und sonstige atemberaubende  Stopps

„Himaplaya“
Route: Europa – Los Angeles – Fiji – Sydney – Bangkok – Kathmandu – Muscat – Europa

Die entspannte Stimmung der amerikanischen Westküste trifft als erstes auf die reisefreudige Seele. Danach gibt es küsten- und strandreiche Stopps auf der Trauminsel Fiji und im sonnigen Australien. Vom Land mit dem „no worries“-Leitsatz Australien geht es dann schnurstracks nach Thailand und zwar in die pulsierende Hauptstadt Bangkok. Daraufhin geht die Reise weiter nach Kathmandu, das in Nepal liegt. Hier öffnen sich der reisefreudigen Person wunderschöne Bergketten und Naturspektakel.

Nebst den 3 hier vorgestellten Routen, gibt es natürlich noch viele mehr -  zum Beispiel “Big Pack” (Europa – Johannesburg – Buenos Aires – Lima – San Salvador – San Francisco (über Land nach ) Los Angeles – Fiji – Auckland – Sydney – Tokio – Bangkok – Kathmandu – Muscat – Europa) oder „Hop on – Hop off“ (Europa – Dubai – Bangkok – Sydney – Christchurch (über Land nach) Auckland – Melbourne – Kuala Lumpur – Dubai – Europa)

Round The World + Sprachaufenthalt? – Das ist möglich!

Ein Round The World Ticket in den Händen zu haben ist ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Es ist ein Pass ins Unbekannte, eine Treppe aus dem Alltagssumpf hinaus, ein See voller Möglichkeiten. Diese Möglichkeiten können verschieden ausgeschöpft werden. Bleibt man länger an einem Ort, bietet es sich beispielsweise an, die Reiseerlebnisse mit einem Sprachaufenthalt zu kombinieren. Englisch lernen im Surfer-Paradies Australien? Spanisch lernen im traumhaften Zentralamerika?
Sprachaufenthalte und Round The Wold Tickets gehen Hand in Hand. So wie Zwillinge, die sich das ganze Leben noch nie getrennt haben, und dennoch glücklich sind.

Falls ihr euch jetzt für einen Sprachaufenthalt interessiert, findet ihr hier alle Infos, unverbindlich und detailliert. Denn Online ist die Zukunft.
Danke fürs Lesen und wir hoffen, etwas euren Abenteuergeist geweckt zu haben. :)

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Obwohl wir prinzipiell ziemlich friedfertig gestimmt sind, möchten wir mittels diesem Blogeintrag eine Kampfansage äussern. “Blues gegen Blues!”, heisst sie quasi, denn wir möchten gerne mithilfe von Musik der allmählichen Wintertristesse und dem daraus resultierenden Vitamin D Mangel entgegen wirken. Dazu wurde eine Liste mit Songs zusammengestellt, die sich thematisch an bestimmte Destinationen richtet. Am Ende des Beitrags findet ihr auch einen Link zu der “10 Songs, 10 Destinationen” Playlist.

NY

Über keine Stadt gibt es wohl so viele Songs von Künstlern, welche nicht schon ihr Herz an diese Stadt der USA verloren haben. Brooklyn ist einer der fünf Stadtteile derjenigen Stadt, die gemäss geflügeltem Wort, niemals schläft. Nebst Manhattan gilt Brooklyn als das zeitgemässe Viertel und gilt gemeinhin für Künstler und Freigeister als „the place to be“. Innerhalb des gitarrenlastigen Songs trällert Woodkid eine herzergreifende Liebeserklärung an diesen Teil der Atlantik-Stadt New York. Er schreibt über Brooklyn-Neighborhoods wie Williamsburgh und Aktivitäten, die es dort zu verrichten gibt.

„Life is easier where the walls are red
Brooklyn is a place stuck in my head”

London
Nein, leider einmal nicht ABBA. Auch The Kinks haben die Waterloo Station besungen, innerhalb ihres 1967 erschienen Klassikers “Waterloo Sunset”. Das Time Out Magazine ging einen grossen Schritt, als es den Song den “Anthem of London” (= Die Hymne von London) nannte. Der Sänger beobachtet in melancholischer Manier die schnelllebigen Geschäftsleute („millions of people swarming like flies on Waterloo Underground“), ein Pärchen bei Sonnenuntergang namens „Terry and Julie“ (anscheinend eine Anspielung auf ein dazumaliges Celebrity-Paar).
Dieses Lied ist eine luftigleichte Hommage an eine der wohl diversesten und faszinierendsten Städte der Welt. Die britische Stadt London ist eines der ‘all-time-favourites’ unter den Reisedestinationen. Und wer bekommt nicht immerhin ein kleines bisschen Fernweh, wenn The Kinks singen:

„but I don’t feel afraid, as long as I gaze on Waterloo sunset I am paradise.“

PARIS
Friendly Fires
stammen aus dem Englischen Herfordshire in England und versprechen innerhalb ihres Songs „Paris“ (hier im Remix von Aeroplane), dass sie selbst einmal in Paris leben werden. Die Ich-Person beschreibt das unbeschwerte und in die Zukunft gemalte Leben, welches man in Paris erwartet:

„One day we’re gonna live in Paris I promise I’m on it
When I’m bringing in the money
I promise
I’m on it“
(= Eines Tages, werden wir in Paris leben; Ich verspreche es, ich bin dran; Wenn ich das Geld aufbringe, I verspreche es; Ich bin dran)

Ein beschwingtes, fröhliches Lied, das voller Hoffnung ist. Da möchte man doch gleich in den Flieger steigen und am nächsten Morgen ein delizieuses französisches Croissant in einer Brasserie bei Montmartre in den Händen halten, nicht wahr?

Brighton
Im Text von der britischen Band Bloc Party geht es um Winterkoller (“Waiting for the seven eighteen / January is endless”), um den Wunsch nach Flucht per se. Am Ende des Liedes hört man ein sich verlierendes, repetitives “Let’s drive to Brighton on the weekend”. Brighton als der Süden Londons bekannt ist eine kleine Zufluchtsstelle und wirkt augen- (und offensichtlich auch ohrenscheinlich) gegen kleine Depressionswellen. Auf dem Brighton Pier – einem ganzjährigen Vergnügungspark – lässt sich bei Zuckerwatte und Karussell ein wenig die Welt vergessen.

Mexico
Eher von der frustrierten, anklagenden Sorte kommt dieser Incubus-Song inhaltlich daher:  “You only think about yourself… You only think about yourself… You better bend before I go / on the first train to Mexico.” Das singende Ich (in diesem Falle ist es Incubus-Sänger Brandon Boyd) rechnet hier mit einer nicht so gut zu funktionieren scheinenden zwischenmenschlichen Beziehung ab. Nebst diesem eher traurigen Inhalt, ist das Lied dennoch schön und streicht ebenso die Schönheit des Landes hervor. Die Grösse des lateinamerikanischen Landes Mexiko ist beeindruckend – egal wohin der im Song beschriebene “Train” nur führen mag, Raum zur Flucht herrscht in Mexiko genug: Cuernavaca, Mexico City, Oaxaca, Playa del Carmen, Puerto Escondido oder Puerto Vallarta -jeder dieser Orte trumpft auf mit seiner eigenen Qualität und Naturvielfalt.

Montreal
Abel Tesfaye (aka. “The Weeknd”) stammt selbst aus Kanada und besingt hier die kanadische zweisprachige, kulturell reiche Stadt Montréal. In Montréal wird sowohl Französisch als auch Englisch gesprochen und so auch im selbst herausgebrachten Lied Montréal. Die Zweisprachigkeit rührt von einer britischen Besetzung im Jahre 1760 eines damaligen französischen Siedlerortes her. Diese Zweisprachigkeit ist einzigartig und nur selten in einer Grossstadt der Welt derart koexistent vertreten. Nebst der Zweisprachigkeit handelt der Song nicht von Montréal (ausser das besungene Mädchen hiesse womöglich so):

engl. “(…) Happiness exists when you don’t know a thing
So I hope you don’t think this song is about you (…) “ (= Glück existiert, wenn du nichts weiss. Denke daher ja nicht, dieses Lied sei über dich. / frz. “Laisse tomber les filles, Laisse tomber les filles” (= Lass die Mädchen sein. Lass die Mädchen sein.)

San-Fran
60s Psychedelia ist Foxygens Inspirationsmusik – und zu welcher Stadt würde eine solche Musikrichtung besser passen als zur ehemaligen Hippie-Mekka-Stadt der 68er-Jahre San Francisco? “Up in San Francisco where the forest meets the bridge” singt die kalifornische Band in lieblicher Melodie, sodass man die Golden Gate Bridge beinahe vor sich sieht. Blumen in dem Haar und freudige Menschen. Auch heute ist die Stadt an der Westküste der USA bekannt für ihre gesellschaftliche Offenheit und ihre Wirtschaftsmacht. Die Lyrics des Songs “San Francisco” sind unzusammenhängend, jedoch füllt die Luftigkeit des Liedes diese brüchigen Risse des Songtextes wieder aus.

“your eyes are like a cup o’ tea
ascend into the sun with me”
(= Deine Augen sind wie eine Tasse Tee,
steig zur Sonne auf mit mir”)

Zurich
Eine Band aus den Denver, Colorado, USA besingt das kleine Schweizer Städtchen Zürich. Zürich ist für uns keine Ferndestination, sondern eine der Heimatorte in der Schweiz und zurzeit nicht wirklich malerisch. Ab und an blitzt ein Sonnenstrahl dennoch auf der Limmat und spielt Licht-Laser mit den Häusern am Fluss. Das „Rainy Zurich“ ist nicht immer bloss rainy, aber wenn es das ist, möchte man einfach einmal ein bisschen weg und hinaus, auf und davon. Im Song „Rainy Zurich“ geht es insofern um Zürich, dass ein „Town“ (= ein Ort) erwähnt wird. Aber sonst geht es – wie sollt’s anders sein – mal wieder um ein binnenseelisches Befinden:  „She’s in a town [Zürich?] that holds a lonely road, And the night is falling (…) “

Los-Angeles
Die Folk-Rock-Band The Decemberists besingen in Form bittersüsser Melodien die Stadt Los Angeles. Im Lied „Los Angeles, I’m Yours“ trügt der Titel jedoch. Das Lied ist nicht, wie man vorab meinen könnte, etwas eine lineare Liebeserklärung an dies kalifornische Küstenstadt, nein! Vielmehr ist es eine bissige Kapitulation; die Stadt LA wird vom Sänger nicht gemocht, aber dennoch kann das Sänger-Ich sich ihr nicht entziehen:

„(…) A plaintive melody
Truncated symphony
An ocean’s garbled vomit on the shore,
Los Angeles, I’m yours (…)“
(= eine klagende Melodie, eine abgebrochene Symphonie, entstelltes Erbrochenes an Ozeans Küste, Los Angeles ich bin dein)

Hier in “Los Angeles, I’m Yours”  werden die Tücken von Grossstädten angesprochen, welche oberflächlich zunächst in einer Perfektion zu leuchten scheinen, ihre Strukturen sind jedoch vielschichtiger als das blosse Auge zunächst sieht. Nichtsdestotrotz ist Los Angeles eine Stadt, die man gesehen haben sollte. Denn auch eine abgebrochene Symphonie kann viel Schönes enthalten.

rom
Phoenix machen tolle Musik. Der Track „Rome“ beschreibt die italienische Stadt Rom und schneidet – schon wieder – das Thema einer zwischenmenschlichen Beziehung an. (Irgendwie scheinen Orte und solche Gefühlsregungen oftmals etwas thematisch Verbindendes aufzuweisen!). Die kryptischen Zeilen innerhalb des Liedes weisen auf das Colosseum hin („Focus looking forward the Colosseum“) und auf die schwerwiegende Geschichte der Hauptstadt Italiens („Rome, Rome, many tears have fallen here I’ll be driving, you look the other way“).

Hört euch hier all “10 Songs – 10 Destinationen”-Playlist an:

Tipp: Wollt ihr noch mehr Musik hören? Wir haben auf Linguista zu jeder Destination eine passende Spotify-Playlist erstellt, die es wert sind, angehört zu werden! Russische Trinkmusik ist genauso vertreten wie spanisch-verträumte Gitarrenmusik wie hippe Londoner Indie-Bands!

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