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Larissa verbringt drei Monate als Demi Pair in Australien. Das heisst, Kinder betreuen und Englisch lernen. Wie ihr der Aufenthalt gefällt und was sie schon erlebt hat, liest Du hier.

Vor sieben Wochen startete ich mein Abenteuer als Demi-Pair in Brisbane. Aus dem tiefen Winter bin ich nach einer 27-stündigen Reise mit Pullover, langen Hosen und Schal in Australien bei 37 Grad gelandet. Von meiner Demi-Pair Koordinatorin, Andrea, wurde ich herzlichst empfangen und erst mal an die Gold Coast gebracht. Dort verbrachte ich auch die erste Nacht, da meine Gastfamilie noch im Urlaub war. Der Jetlag liess grüssen: Morgens um 5:30 Uhr war ich startklar, um das erste Mal am Strand von Surfers Paradise schwimmen zu gehen.

Am Nachmittag wurde ich von meiner Gastmutter und den Zwillingen Billy und Tom (5 Jahre alt) abgeholt und nach Brisbane gefahren. Mein Gastvater wartete bereits mit einem Australian BBQ auf uns, da an diesem Tag gerade Australia Day gefeiert wurde.

Larissa_Kids Surfers Paradise

Am Dienstag war ich bereit für meinen ersten Schultag in der Englisch-Sprachschule Langports. Nach einer Einführung wurden uns die wichtigsten Punkte und Standorte der Stadt Brisbane gezeigt. Am Nachmittag startete ich mit dem Unterricht.
Ich hatte schnell super Freundschaften geschlossen. Das schöne ist, dass Schüler aus der ganzen Welt nach Australien reisen und man somit mit vielen verschiedenen Kulturen in Kontakt kommt.
Jeden Tag besuche ich die Schule von 9:00 Uhr bis 15:30 Uhr und gehe danach nach Hause, um meiner Gastfamilie mit Haushaltsarbeiten und den Kindern zu helfen. Dies beinhaltet hauptsächlich Falten von Kleidern, Bügeln, Betten, Putzen, Baden der Kinder, Unterstützung bei den Hausaufgaben oder Abwasch. Natürlich variiert das ganze von Tag zu Tag, was immer Abwechslung in das Demi-Pair-Leben bringt. Die Abende und Wochenenden stehen mir jeweils frei zur Verfügung.

Brisbane ist eine tolle Stadt mit zwei Millionen Einwohnern. Innerhalb der Stadt können die Sehenswürdigkeiten, Shoppingstrassen und Pubs gut zu Fuss oder mit dem Zug erreicht werden. Auch liegt Brisbane ideal, um andere Städte und Strände zu erkunden. Besonders an den Wochenenden nutze ich meine Zeit, die Gegend ausserhalb von Brisbane zu entdecken. Die Strände, etwa ein bis zwei Stunden von Brisbane entfernt, faszinieren mich!

Mit dem Auto nach Noosa
Etwa zwei Autostunden entfernt liegt das „australische Saint Tropez“ Noosa. Es ist somit ein geeignetes Ziel für einen Tagesausflug an die Sunshine Coast. Besonders sehenswert ist der Noosa National Park. Vom Wanderweg hat man einen unglaublichen Ausblick auf das Meer und die Vegetation. Nach etwa zwei Stunden wandern, wurde es uns dann aber doch etwas zu heiss und somit wechselten wir an den Strand für den Rest des Nachmittags.

Larissa_Koala Byron Bay

Mit dem Zug nach Surfers Paradise
Ebenfalls ein ideales Ziel für einen Day-Trip ist Surfers Paradise an der Gold Coast. Es ist mit einer Zugfahrt von etwa eineinhalb Stunden gut erreichbar. Surfers Paradise ist, wie der Name schon sagt, bekannt für Surfer, aber auch wegen des rund um die Uhr lebendigen Stadtlebens beliebt.

Mit der Schule nach Byron Bay
Ein bis zwei Mal im Monat werden von der Sprachschule Langports Ausflüge an verschiedene Orte angeboten. Vor zwei Wochen reisten wir mit einem Bus nach Byron Bay, wo wir uns anschliessend im Restaurant/Pub „Cheeky Monkey“ trafen. Die Hauptattraktion dieses Lokals ist, dass man zuerst gemeinsam isst und anschliessend auf seinem eigenen Tisch tanzt und feiert.
Am nächsten Tag hiess es “Treffpunkt Strand”. Wir hatten die Möglichkeit, an einem grossen Freizeitangebot wie Surfen, Schnorcheln, Volleyball oder Kajaking mit den Delfinen teilzunehmen, durften jedoch auch am Strand relaxen. Am Abend stand ein „All-you-can-eat-BBQ“ und anschliessendes gemeinsames Feiern in einem Club auf dem Plan. Am Sonntag besuchten wir das Wahrzeichen Byron Bays, den Leuchtturm. Der Aufstieg auf den Turm war zwar anstrengend und schweisstreibend, jedoch absolut lohnenswert. Selten habe ich eine solch eindrückliche Wanderung unternommen. Von den Klippen herab konnte man dutzende Delfine beobachten und den Ausblick auf das klare Meer geniessen.

Nun stehen weitere Destinationen wie Stradbroke Island, Fraser Island und Whitsundays auf meiner Bucketlist. Auf Fraser Island werden wir mit dem Jeep drei Tage lang der Küste entlangfahren und von da aus verschiedene Buchten besuchen. Auf den Whitsunday Islands steht eine dreitägige Segeltour auf dem Plan.

Ich freue mich riesig auf die weiteren sechs Wochen hier in Australien und bin gespannt, was die restliche Zeit noch alles mit sich bringt! Mit Sicherheit kann ich aber jetzt schon sagen: Die lange Reise nach Down Under hat sich gelohnt!

Wer nun auch auf den Geschmack eines Auslandspraktikums gekommen ist, hier findest Du alle nötigen Informationen: www.praktikum.ch.

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Du glaubst, ein Sprachaufenthalt beinhaltet lediglich stures Büffeln von morgens bis abends? Falsch gedacht! Denn während einer Sprachreise kannst Du in der Freizeit Deinem Lieblingssport nachgehen. Hier stellen wir Dir vier Destinationen und diejenigen Sportarten vor, für die Du dort die besten Voraussetzungen findest.

Surfen in Honolulu, US
Zugegeben, Honolulu liegt nicht gerade einen Katzensprung entfernt, dennoch lohnt es sich, ans andere Ende der Welt zu reisen. Denn Hawaii ist als der Ort bekannt, wo das Surfen erfunden wurde. Die Insel Oahu, auf der Honolulu liegt, ist ein wahres Surferparadies. Besonders am Strand von Waikiki sind auch Surfanfänger besten aufgehoben. Mit etwas Können stehen sie bereits nach einer Stunde das erste Mal auf dem Brett und reiten auf den Wellen des Pazifiks. Dies ist möglich, weil die Wellen dort flach sind und lang ausrollen. Fortgeschrittene können ihren Surfspass an vielen verschiedenen Spots ausleben, die über die ganze Insel Oahu zu finden sind.
Möchtest Du mal die Surfprofis von Nahem erleben, dann fahre an die Nordküste. Dort findet jedes Jahr im November/Dezember einer der wichtigsten Surfwettkämpfe der Welt statt, wo die besten der Besten Welle für Welle in Angriff nehmen.

waikiki surf

Tauchen in Playa del Carmen, MX
Viva México! Reise nach Mittelamerika, lerne Spanisch und erlebe die bezaubernde Unterwasserwelt des Golfs von Mexiko. Playa der Carmen liegt auf der Yucatán-Halbinsel und gilt als Hotspot der Szene. Dank des Grossen Maya Riffs erlebst Du dort das ultimative Unterwassererlebnis. Besonders die dem Ort vorgelagerte Insel Cozumel ist als Taucherparadies weltbekannt. Tauche oder Schnorchle im kristallklaren Wasser. Du wirst von den wunderschönen Korallenriffen und seinen grossen und kleinen bunten Bewohnern begeistert sein.

tauchen playa del carmen

Wandern auf La Réunion, FR
Auch La Réunion liegt nicht gerade um die Ecke. Wer aber Französisch lernen mit Wandern kombinieren möchte, liegt mit dem französischen Überseedépartement im Indischen Ozean goldrichtig. Entdecke den aktiven Vulkan Piton de la Fournaise und nimm an einer geführten Wanderung zu den besten Aussichtspunkten teil, wo Du die Aktivität des Berges beobachten kannst. Ein besonderes Erlebnis ist die Wanderung bei Sonnenuntergang, weil zu diesem Zeitpunkt die Lava sehr gut zu sehen ist. Ist der Vulkan nicht aktiv, kannst Du entlang des Kraterrandes wandern oder sogar zum Kraterboden hinabsteigen. Hast Du genug Ausdauer? Wenn ja, dann besteige den höchsten Punkt des Vulkans, von wo Du bei schönem Wetter einen atemberaubenden Blick bis zum Meer hast.
Sehr zu empfehlen sind auch Wanderungen in den Talbecken Les Trois Cirques. Alle drei Talkessel beherbergen wilde Pflanzen, Wasserfälle und zwitschernde Vögel. Ein wahres Paradies für Wanderliebhaber.

la reunion

Yoga in Goa, IN
Möchtest Du es hingegen etwas entspannter während Deines Sprachaufenthaltes angehen, dann ergänze Deinen Englischunterricht mit Yogalektionen. In Indien, dem Geburtsland des Yoga, findest Du ideale Voraussetzungen, um Körper und Geist etwas Gutes zu tun. Eine Reise nach Goa belohnt mit Yogalektionen unter freiem Himmel, die umrahmt von weissen Sandstränden, Palmen und türkisfarbenem Wasser stattfinden. Hier findest Du die Ruhe und Entspannung, nach der Du suchst.

goa yoga

Welche Sportart würdest Du am liebsten mit einem Sprachaufenthalt kombinieren?

 

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Eine Reise durch Südengland im Sommer ist ein einziges Highlight und erfreut sich hier zu Lande immer grösserer Beliebtheit. Besonders das milde, sonnige und trockene Klima während der Sommermonate zieht jedes Jahr zahlreiche Briten und Touristen an die Südküste der Insel. Die atemberaubende Landschaft und charmanten, traditionellen englischen Badeorte sind überzeugende Argumente dieser wunderbaren Region, dort eine (Sprach-)Reise zu planen. Im Folgenden stellen wir Dir die sehenswertesten Orte am Ärmelkanal vor.

Brighton
Brighton ist wohl das grösste und bekannteste Seebad Englands. Aufgrund ihrer kosmopolitischen Atmosphäre wird die Stadt auch London by the Sea genannt und gilt als Szenetreff der Hauptstädter, denn Brighton ist bequem in ca. 60 Zugminuten von London aus zu erreichen. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist der Brighton Pier. Dort kannst Du in einem Restaurant oder einer Bar eine Pause einlegen, die Spielhallen sowie Stände entdecken oder beim Karussell- und Achterbahnfahren Deinen Adrenalin-Pegel in die Höhe schnellen lassen. Verpasse zudem den Royal Pavillon nicht, der einen Hauch Indien in Brighton versprüht. Verbringe Deine Zeit in den hübschen Strassencafés und Pubs und durchstöbere die charmanten, kleinen Geschäfte der Studentenstadt. Während Deines Aufenthaltes wirst Du rasch merken, wie entspannt, unkonventionell und lebenslustig Brighton ist und Du wirst Dich sofort wohl fühlen!

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Bournemouth
Bournemouth gilt als das populärste Reiseziel in Südengland. Der lange, saubere Strand (10km!) ist der schönste ganz Grossbritanniens. Du bist ein Wassersportfan? Dann bist Du hier goldrichtig! In Bournemouth kannst Du alles ausprobieren, was Dein Wassersportlerherz begehrt: Von Kitesurfen über Wakeboarding zu Jetskifahren, es bleibt kein Wunsch unerfüllt. Was soll’s denn für Dich sein? Die Stadt hat sogar ein künstliches Riff angelegt, das die Surfbedingungen verbessert (es ist das einzige dieser Art auf der Nordhalbkugel). Das ist doch mal was!
Solltest Du nicht die grosse Wasserratte sein, gibt es in Bournemouth viel anderes zu erkunden und zu erleben. Denn die Stadt ist idealer Ausgangspunkt für Ausflüge. Wandere entlang der Jurassic Coast, suche nach Fossilien und geniesse den Ausblick auf die Felsbrücke Durdle Door. Besuche eines der zahlreichen Besucherzentren und Museen, die Dir den zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Küstenabschnitt näher bringen. Nicht verpassen solltest Du zudem den New Forest Nationalpark. Die wunderbare Landschaft mit wilden Ponys, Strohdachhütten und dichten Wäldern laden zu ausgedehnten Wanderungen ein.

Paignton
Paignton ist eine kleine Küstenstadt an der English Riviera. An der hübschen Uferpromenade spürst Du an sonnigen Sommertagen sofort den mediterranen Charme, der das ehemalige Fischerdorf versprüht. Entspanne dort in einem gemütlichen Café oder feinen Restaurant und geniesse die Aussicht auf das glitzernde Meer und den Paignton Pier. Für einen Ausflug fährst Du am besten mit der Paignton and Dartmouth Steam Railway nach Dartmouth. In der einst bedeutenden Hafenstadt hast Du Zeit, durch Galerien und Märkte zu schlendern und ein pint of beer in einem der traditionellen Pubs zu geniessen.

paignton portsmouth

Portsmouth
Portsmouth gilt als very british. Schlendere durch die reizende Altstadt oder spaziere am Hafen entlang und Du wirst Dir die Bedeutung der Stadt während den britischen Seeschlachten sehr gut vorstellen können. Schaue Dir die imposanten Schiffe Mary Rose und HMS Warrior an und besuche das Royal Naval Museum und zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten, die mit der englischen Schifffahrtsgeschichte zusammenhängen.
Als Studentenstadt hat Portsmouth natürlich noch viel mehr als Geschichten über vergangene Seeschlachten zu bieten. Erlebe das dynamische Nachtleben der Stadt und verbringe Deine Zeit in einem der vielen gemütlichen Pubs, geniesse das Strandleben am über 10km langen Sandstrand oder statte der Isle of Wight einen Besuch ab. Langeweile? Hier? Fehlanzeige.

Für welche Destination Du Dich in Südengland auch immer entscheidest (vielleicht wird es ein abenteuerlicher Roadtrip und Du bereist gleich mehrere Orte?), die Region besticht mit einer atemberaubenden Landschaft und herzlichen Einwohnern.

Warst Du schon mal in Südengland auf Reisen? Oder hast Du sogar einen Sprachaufenthalt dort absolviert? Was hat Dir besonders gefallen? Hast Du einen Geheimtipp?

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Fabian war mit praktikum.ch in Sambia als Freiwilligenhelfer unterwegs. Was er erlebt und wie er das Land wahrgenommen hat, liest Du in seinem Erfahrungsbericht über seinen Aufenthalt. Herzlichen Dank für Deinen tollen Text, Fabian!

Für das Jahr 2014 habe ich mir die meisten Ferientage für das Ende des Jahres aufgehoben. So wollte ich in diesem Jahr dem Winter entfliehen. Ein genaues Ziel hatte ich bis im September noch nicht. Jedoch wusste ich von Anfang an, dass ich meine Urlaubstage sicher nicht mit Langeweile gestalten wollte. Da ich bereits öfters an Freiwilligenprojekten teilgenommen hatte, kam ich auf die Idee, meine Ferien für einen Sozialeinsatz in Afrika zu nutzen. Schnell wurde mir klar, dass die richtige Organisation nicht so einfach zu finden war. Schlussendlich wandte ich mich vertrauensvoll an das Team von praktikum.ch in Zürich.

Rasch stand für mich fest, dass ich mich bei der Länderwahl zwischen englisch- und französischsprachigen Destinationen entscheiden musste. So war die Auswahl bereits eingeschränkt und aufgrund des Klimas zum Jahresende fiel meine Wahl auf Sambia. Drei Wochen würde ich über die Weihnachtstage bis ins neue Jahr in Livingstone verbringen und das erste Mal die südliche Erdhalbkugel bereisen.

Schnell war alles vorbereitet. Die Flüge für die Hin- und Rückreise organisierte ich selber: Zürich – Dubai – Lusaka – Livingstone und die Rückreise über die gleiche Route. 24 Stunden Reisezeit pro Weg, genau mein Ding! Unterlagen zur Vorbereitung für den Aufenthalt hatte ich genügend, so war der Kauf der Ausrüstung eine Kleinigkeit. Ebenso verlief das Impfen für die lokalen Krankheiten bei einem spezialisierten Arzt in der Nähe meines Wohnortes problemlos.

Mitte Dezember ging es für mich los. Nach drei interessanten Flügen kam ich in Livingstone an. Am Flughafen waren nur eine Handvoll Menschen und so fand ich ohne Probleme meine Kontaktperson der lokalen Hilfsorganisation. Mit dem Bus ging es gleich ins Hostel, das in der Stadt lag. Ich genoss das Abendessen und da ich von der Reise sehr müde war, legte ich mich anschliessend direkt ins Bett. Das würde meine neue Schlafstätte für die kommenden 21 Nächte sein.

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Am ersten Tag wurde ich nach dem Frühstück erstmals über die lokale Organisation instruiert. Mir wurde erklärt, welche Projekte es gab, was die Ideen und Ziele dieser Projekte waren und welche Aufgaben die Volunteers dabei wahrnahmen. Natürlich wurden auch alle Fragen beantwortet und die Unterkunft im Detail gezeigt. Gut organisiert und mit vielen Informationen konnte ich bereits erstmals die Stadt erkunden. Klein aber fein mit wenig Touristen konnte man sich hier gefahrenlos durch die Strassen bewegen. Am Nachmittag ging das Programm los. Eines der Projekte war Sport mit den Kindern.

Nach dem ersten Tag ging es Schlag auf Schlag. Nach dem täglichen gemeinsamen Frühstück arbeiteten wir Volunteers jeweils am Vormittag in den verschiedenen Schulen in Livingstone. Mindesten drei Personen und eine einheimische Aufsichtsperson/Dolmetscher waren vor Ort. Da in dieser Zeit gerade Ferien in den öffentlichen Schulen waren, kamen die Kinder freiwillig zur Schule. Sie wussten wohl auch, dass in dieser Zeit kein regulärer Schulstoff vermittelt wurde. Aber als Freiwilligenhelfer will man den Kindern ja trotzdem etwas mit auf den Weg geben, weshalb wir hin und wieder die Fächer Rechnen, Lesen und Schreiben unterrichteten.

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Für die Weihnachtsfeier stand einiges auf dem Programm. So hatten wir die Möglichkeit, mit den Kindern Dekorationen und Geschenke für einen Charity-Markt zu basteln. Deshalb waren wir fleissig mit den Kindern am Malen, Kleben und Schneiden. Aus Papier, Karton und allerlei Materialien, die wir von der Unterkunft mitgebracht hatten, konnten wir die Kinder zu kreativen Aktivitäten motivieren.

Nachmittags hatten wir Zeit zum Bauen, Lesen, Spielen im Altenheim, für Sport und spontane Projekte. So füllten sich die Tage jeweils von Montag bis Freitag sehr gut.

Damit man sich jedoch auch ein wenig entspannen konnte, genossen wir längere Mittagspausen und abends konnte man ohne Weiteres in die Stadt einkaufen, am Swimmingpool liegen, mit den anderen Freiwilligenhelfern Karten spielen oder sonst etwas unternehmen. Langeweile kam niemals auf.

An den Wochenenden hatten wir die Gelegenheit, zahlreichen Aktivitäten nachzugehen. Von Ausflügen auf dem Sambesi, Besuch des Devilpools bis zum Elefantenreiten waren unzählige Möglichkeiten vorhanden.

Ich entschied mich für einen Trip zu den Victoria Falls und einer zweitägigen Reise in den Chobe Nationalpark in Botswana. Beides waren unglaublich eindrucksvolle Erlebnisse, die ich jedem weiterempfehlen kann. Am besten fragt man direkt vor Ort die anderen Volunteers, die bereits länger vor Ort sind und einem von ihren Erlebnissen berichten können. Je nachdem, welche persönlichen Vorlieben und Vorstellungen man hat, eignen sich die entsprechenden Angebote mehr oder weniger.

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Aufgrund der vielen Möglichkeiten, die mir zur Verfügung standen, verging die Zeit wie im Flug und ich musste mich nach drei Wochen bereits wieder von der Gruppe verabschieden. Während meiner Zeit in Sambia konnte ich tolle Kontakte in die ganze Welt knüpfen und wollte deshalb eigentlich noch nicht gehen. Das nächste Mal werde ich mir mehr Zeit nehmen und länger in Livingstone bleiben.

Die Sorgen vor der Anreise waren komplett unbegründet: keine gefährlichen Krankheiten, keine gefährlichen Tiere in der Unterkunft, keine Gewalt oder Belästigungen. Ich erlebte nur Positives und fühlte mich sehr wohl und sicher in der fremden Stadt.

Nun freue ich mich auf ein neues Projekt als Freiwilligenhelfer irgendwo auf dieser Welt!

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New York ist eine Traumdestination. Vieles beeindruckt – so viel, dass man nicht so recht weiss, wo man denn mit der Entdeckung dieser pulsierenden Stadt beginnen soll. Ein erster besonderer Moment ereignet sich schon auf der Taxifahrt vom Flughafen ins Stadtzentrum. Sobald Du das erste Mal aus dem Strassentunnel mitten in Manhattan ankommst und Du nicht mal die Spitze der Wolkenkratzer aus dem Autofenster siehst, weil die Hochhäuser einfach zu hoch sind, lässt Gänsehaut aufkommen. In den ersten zwei Tagen blickst Du beim Spazieren nie gerade aus, sondern stets nach oben in den Himmel, weil Du nicht glauben kannst, wie hoch die Gebäude in Manhattan sind und Du Dich noch nicht an die Dimensionen der Stadt gewöhnt hast. Es gibt unendlich vieles im Betondschungel zu erleben, zu lernen und zu spüren. Die folgenden Sightseeing-Tipps zeigen Dir, was du im Big Apple auf keinen Fall verpassen darfst.

Blog menschen

TOP OF THE ROCK
Anstatt wie viele Touristen für einen Ausblick auf die New Yorker Skyline am Empire State Building Schlange zu stehen, entscheidest Du Dich am besten für das Rockefeller Center. Denn die Aussichtsterrasse Top of the Rock im 70. Stockwerk schenkt Dir ein atemberaubendes Panorama von der Stadt, die niemals schläft. Ob Blick auf den Central Park, das Empire State oder Chrysler Building, Manhattan, die Stadtteile Brooklyn, Queens oder Jersey, Du wirst überwältigt sein. Bei klarer Sicht erkennst Du sogar Lady Liberty, wie sie stolz ihre Fackel hochhält. Tipp: Nimm das Rockefeller Center kurz vor Abenddämmerung in Angriff, denn bei Sonnenuntergang ist die Aussicht wunderschön. Mit der Himmelfarbe und dem Aufleuchten der Hochhäuser ändert sich von Minute zu Minute die Stimmung über der Stadt. Toll, toll, toll!

KULTUR
Viele Museen in New York liegen an der sogenannten Museum Mile, die ein Abschnitt der Fifth Avenue darstellt. Eines der must see-Museen ist das Metropolitan Museum of Art, das Met, wie es oftmals auch genannt wird. Es ist ein riesiges, wunderbares Museum, das unendlich viel zu zeigen hat. Eine breite Treppe führt ins gigantische Museum, das Dich in vergangene Zeiten und fremde Kulturen katapultiert, die Dich faszinieren werden. Tipp: Informiere und entscheide Dich vor dem Museumsbesuch, welche Sammlungen Du Dir ansehen möchtest. Leider wird nicht alles drinliegen, ausser Du wirst eine längere Zeit in New York verbringen, dann kannst Du Stück für Stück das Museum erkunden.
Ein weiteres sehr sehenswertes Museum ist das Museum of Modern Art, MoMA. Es liegt zwar nicht an der Museum Mile, gehört aber trotzdem zu den Top-Museen der Stadt (und der Welt). Dort haust alles, was sich Gegenwartskunst nennt. Ein Paradies für alle Anhänger der modernen Kunst. Hast Du doch mal genug von schönen oder doch eher schrägen Bildern und Skulpturen, lädt der Innenhof des Museums zum Verweilen ein. Schnapp Dir einen Stuhl und geniesse die frische Luft. Tipp: Freitagabends ist der Eintritt ins Museum frei, Du musst dabei aber mit vielen Besuchern rechnen.

Blog Central Park Bryant Park

CENTRAL UND BRYANT PARK
Jeder Tourist weiss, ein Besuch im Central Park ist ein Muss. In der grünen Lunge New Yorks vergisst Du fast, dass Du in einer Weltmetropole weilst, denn plötzlich wird es ruhig um Dich herum: kein Verkehrslärm, keine hektischen Passanten. Stets präsent sind die Wolkenkratzer, die auch vom Central Park aus nicht zu übersehen sind und im Zusammenspiel mit den grünen Bäumen und Sträuchern sowie den blauen Seen ein tolles Bild abgeben. Hier triffst Du auf entspannte Spaziergänger, kontaktfreudige Eichhörnchen und lustige Strassenkünstler. Besonders praktisch ist die Erkundung des Parks per Fahrrad, das du beim The Boathouse ausleihen kannst.
Inmitten der Hochhäuser gelegen, ist der Bryant Park eine coole, kleine grüne Oase hinter der New York Public Library. An warmen Tagen setzen sich dort die New Yorker auf einen der zahlreichen Gartenstühle hin und verbringen ihre Mittagspause unter Bäumen an der frischen Luft. Für Touristen gibt es sogar WLAN im Park (!). Schaust Du auf der 42. Strasse Richtung Bibliothek, hast Du einen super Blick auf das Chrysler Building. Zeit, ein Foto davon zu machen.

MEATPACKING DISTRICT
Früher bekannt als dubioses, heruntergekommenes Viertel von Fleischfabriken, Nachtclubs und Rotlichtmilieu, ist heute der Meatpacking District in Chelsea eines der hippsten Quartiere New Yorks. Zahlreiche trendige (und teure) Modegeschäfte, Kunstgalerien, beste Restaurants, Hotels und coole Industriegebäude prägen das Bild des mit Kopfstein gepflasterten Hood.
Ein besonderes Highlight ist die High Line. Früher als Hochbahnstrasse für den Güterverkehr genutzt, wurde sie in jüngster Vergangenheit zu einem Park umfunktioniert. Sowohl Einheimische wie auch Touristen geniessen den Spaziergang auf dem mit Pflanzen und zahlreichen, hübschen Sitzgelegenheiten gestalteten angehobenen Park. Rundherum ist ein wunderbarer Blick auf den Hudson River und Jersey zu erhaschen und Graffiti auf den Mauern der Industriegebäude Chelseas zu sehen. Tipp: Während des Wochenendes ist an schönen Tagen hier mit einer Menge Besucher zu rechnen, darum gehst Du besser während der Woche zur High Line.

BROOKLYN BRIDGE
Ein weiteres Muss für jeden New York Besucher ist der Gang über die Brooklyn Bridge. Starte mit Deinem Spaziergang in Brooklyn Richtung Manhattan, auf diese Weise hast du stets einen schönen Blick auf die Wolkenkratzer. Bevor Du Dich aber auf den Weg über die Brücke machst, erkundige das aufstrebende Brooklyn. Die Quartiere DUMBO, Brooklyn Heights und Williamsburg gelten mittlerweile als hippe Adressen mit tollen Modeboutiquen, Galerien, Restaurants und (Rooftop-)Bars. Schlendere durch die charmanten Strassen oder geniesse im East River State Park die atemberaubende Kulisse der Skyline von Manhattan.

Times Square signs & W 46 st New York Blog NY

SHOPPING
Shopping-Liebhaber sind im Big Apple mehr als gut bedient. New York ist ehrlich ein wahrhaftes Shopping-Paradies. Die Fifth Avenue ist die Strasse der grossen Geschäfte, hier findest Du alles, was Dein Herz begehrt. Von einer enormen Auswahl an Mode bis hin zu Schmuck, Kosmetik und Buchhandlungen ist in der nicht endenden Strasse alles zu finden. In SoHo sind weitere attraktive und alternative Shoppinggelegenheiten vorhanden und am Broadway reiht sich ebenfalls ein Laden nach dem anderen. Hier kommst Du voll auf Deine Kosten – buchstäblich – denn viel wirst Du nach Deinem Shoppingtag nicht mehr im Portemonnaie übrig haben. Also Vorsicht, lasse Dich nicht von all‘ den schönen Sachen um den Finger wickeln.

TIMES SQUARE
Lichter, Lichter und nochmals Lichter. So sieht der Times Square aus: ein Lichtmeer aus Werbetafeln und Werbefilmen. Setze Dich auf die roten Stufen, die man aus dem Videoclip von Jay-Z und Alicia Keys kennt, und lasse die quirlige Atmosphäre auf Dich wirken. Hier findest Du auch zahlreiche Flagship-Stores bekannter Marken sowie günstige Tickets für die aktuellen Broadway-Shows.

LIBERTY ISLAND
Als Geschenk des französischen Volkes an die USA steht Lady Liberty für die politischen Ideale der USA. Bevor Du das Schiff in Richtung Freiheitsstatue besteigen kannst, musst Du Dich geduldig zeigen, denn Wartezeiten und Sicherheitskontrolle sind beim Ausflug auf Liberty Island inklusiv. Einmal auf die Insel gelangt, kannst Du neben einem tollen Blick auf die Freiheitsstatue auch einmal mehr eine super Aussicht auf die Skyline geniessen. Wer nicht unbedingt auf die Insel der Freiheitsstatue will, kann auch eine entspannte Schifffahrt rund um ganz Manhattan machen, wobei Du ebenso einen wunderbaren Blick auf Lady Liberty und vielen anderen Sehenswürdigkeiten rund um den Hudson, East und Harlem River hast.

Selbstverständlich besteht New York aus weitaus mehr, als hier beschrieben ist. Während eines Sprachaufenthaltes hast Du bestimmt genug Zeit, auch die versteckten Ecken der Stadt zu entdecken. Es bleibt bestimmt nicht ‚nur‘ bei der Erkundung der Touristenmagneten. So oder so, New York wird Dich fesseln.

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Im zweiten Teil des Reiseberichts über ihre Studienreise in Australien erzählen Nathalie und Corinne von ihren Erfahrungen in Noosa, Maroochydore, Brisbane, Surfers Paradise, Byron Bay und Sydney.

In Noosa an der Ostküste starten wir in die zweite Woche. Der Ort liegt direkt am Meer und zählt sowohl für Touristen als auch Einheimische zu einem der beliebtesten Badeorte in Australien. Es gibt verschiedenste Strände zum Baden, Surfen, Kitesurfen oder einfach zum „Sünnele“ – da ist für alle etwas dabei. Vieles ist zu Fuss oder mit dem Fahrrad erreichbar. In Noosa ist fast das ganze Jahr über bei 20 bis 30 Grad schönes warmes Wetter.
Die helle und moderne Schule Lexis in Noosa befindet sich in einem 1-stöckigen Gebäude und gefällt uns mit ihrem gemütlichen überdachten Aussenbereich sehr gut. Als Testcentre bieten sie super Cambridgekurse an und garantieren diese zu den offiziellen Daten (FCE bis CPE). Nebst Gastfamilien bieten sie WG-artige Studentenwohnungen an, die in Gehdistanz zur Schule liegen.

Noosa Brisbane

Maroochydore ist das Geschäftszentrum der Sunshine Coast und umgeben von kilometerlangen weissen Sandstränden. Die Stadt ist ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die nahegelegenen Nationalparks.
Die Schule Lexis befindet sich in den obersten zwei Etagen eines Geschäftsgebäudes mit einer tollen Dachterrasse, die Sicht auf Stadt und Meer bietet. Die Schule hat mit zwölf Klassenzimmern eine perfekte Grösse und die Atmosphäre ist toll. Eine gute Wahl, um Stadt- und Strandleben miteinander zu kombinieren.

Die vielen Parks und Gärten, Jogging- und Radwege sowie der Fluss, der durch die Stadt schlängelt, lassen Brisbane entspannt wirken, obwohl sie mit über zwei Mio. Einwohnern Australiens drittgrösste Stadt ist. Vieles ist zu Fuss, mit dem Fahrrad und dem sehr guten ÖV-Netz (Bus, Zug, Flussfähre) erreichbar. Vor allem am Wochenende kommen viele nach South Bank Parkland, das einen herrlichen Blick auf die Wolkenkratzer im Norden bietet. Dabei geniessen die Besucher ein Essen, spazieren entlang des Flusses oder baden an der wunderschönen Lagune.
Die Lexis in Brisbane liegt in der Nähe der grossen Fussgängerzone und ist im sechsten Stockwerk eines Geschäftsgebäudes untergebracht. Wie alle Lexis Schulen ist sie sehr hell und modern und hat grosse Klassenzimmer. Sie verfügt über einen guten Nationalitätenmix und es gehen eher wenige Schweizer an diese Schule.
Ein paar Strassen weiter und immer noch sehr zentral gelegen, findet sich die Sprachschule Langports. Diese Schule ist um einiges grösser als Lexis und bietet ein breites Kursprogramm an. In den Pausen treffen sich die Studenten im grosszügigen Aufenthaltsbereich beim Ping Pong oder Billard spielen.

Surfers Paradise liegt am schönen feinen Sandstrand der Gold Coast. Die Stadt besteht aus unzähligen Hochhäusern. Beliebt ist bei den jungen Studenten vor allem das pulsierende Nachtleben mit den vielen Clubs.
Das Shafston International College liegt nicht direkt in Surfers Paradise, sondern ca. 15 Min. mit dem Bus entfernt, im Vorort Southport. Unterrichtet wird in der überschaubaren Schule auf zwei Stockwerken. Es herrscht eine angenehme Atmosphäre und es ist relativ ruhig.
Die moderne Schule Langports liegt direkt in Surfers Paradise. Diese Schule ist viel grösser als Shafston und bietet das gleiche vielfältige Kursprogramm wie die anderen Schulen von Langports an. Es herrscht eine lebendige Atmosphäre.

Surfers Paradise Byron Bay

Das kleine Örtchen Byron Bay hat uns auf Anhieb gefallen. Es scheint, als ob sich die Uhr hier langsamer dreht. Hier treffen Surfer, Backpacker, Künstler, Weltenbummler und alle Menschen, die das Leben einfach geniessen, aufeinander. Abends ist einiges los und es gibt viele Livebands, die in den verschiedensten Restaurants, Bars und auf der Strasse spielen. Man ist zu Fuss oder mit dem Velo bestens unterwegs.
Eine gemütliche und entspannte Atmosphäre herrscht an der schönen Byron Bay English Language School. Die Klassenzimmer befinden sich auf zwei Etagen und es gibt eine grosse, schöne Terrasse im oberen Stockwerk. Die Schule liegt am Rand vom kleinen Stadtzentrum und der Strand ist in ein paar Gehminuten zu erreichen. Nebst Gastfamilien gibt es viele verschiedene tolle Studentenhäuser.

Sydney City Darling Harbour

Bereits bei der Ankunft in Sydney erkennen wir, warum die grösste Stadt Australiens so beliebt ist. Auch wir sind ganz begeistert als wir auf der Fahrt von Manly ins Zentrum das Opernhaus sichten und über die Harbour Bridge fahren. Viele unterschiedliche Quartiere machen diese multikulturelle Stadt am Wasser sehr interessant. Das Zentrum mit den vielen Hochhäusern und den Einkaufsstrassen, Darling Harbour mit Restaurants, Theatern, Museen und einer grossen Fussgängerzone sowie das geschichtlich interessante The Rocks faszinieren. Einige Grünflächen wie der Botanische Garten und der Hyde Park laden ein, dem hektischen Alltag kurz zu entfliehen. Auch die lebendige und beliebte Gegend Bondi, die ca. zehn Busminuten vom Zentrum und Beach entfernt liegt, und der bei (Kite-)Surfern beliebte und entspannte Vorort Manly verleihen der Stadt zusätzliches Flair.
Als wir bei der SEA eintreffen, werden wir herzlich empfangen. Die kleine, familiäre Schule liegt in der Fussgängerzone zwischen Manlys Hauptstrand und dem Hafen. Die Gastfamilien kennt die Schule alle persönlich und versucht, die Studenten immer in den passenden Häusern unterzubringen. Abends können die Studenten in Bars und Pubs verweilen oder mit der Fähre in ca. 30 Min. einen Ausflug in die Stadt machen.
International House liegt im Herzen von Sydney und ist von vielen Geschäften umgeben. Die Schule liegt auf drei Stockwerken und wirkt sehr hell und freundlich. Die Auswahl an Kursen ist gross. Speziell sind die Cambridge Kurse, die in 4-wöchigen Terms gehalten werden. Sehr gut ist der Nationalitätenmix. Das Durchschnittsalter ist etwas höher als in anderen Schulen und liegt zwischen 25 und 30 Jahren.
Weiter besuchen wir die SELC Bondi, die im Stadtteil Bondi Junction liegt, d.h. gleich in der Nähe des riesigen Westfield Einkaufszentrums und des Bus-/Zugbahnhofs. Mit dem Bus benötigt man ca. 10-15 Min. zum Bondi Beach und ins Stadtzentrum. Die moderne Schule verteilt sich auf zwei Stockwerken. Sehr einladend ist der schöne und gemütliche Aufenthalts- und Kaffeeraum.
Am letzten Tag besuchen wir ganz gespannt die neue Schule Langports in Darling Harbour, die im September 2014 eröffnet wurde.  Wir sind schon begeistert, als wir die schöne Gegend am Hafen und im Zentrum von Darling Harbour besichtigen. Bis voraussichtlich im Sommer 2015 arbeiten sie daran, alle vier Stockwerke im wunderschönen historischen Schulgebäude fertigzustellen. Zurzeit findet der Unterricht im ersten Stock statt. Die Schule ist modern und ganz im Langports-Stil eingerichtet. Ebenfalls wird das Kursprogramm bis Mitte nächstes Jahr identisch zu den anderen Schulen sein. Es scheinen alle Schüler sehr happy zu sein und auch wir fühlen uns sehr wohl und sind von den engagierten und motivierten Mitarbeitern beeindruckt.

Manly Bondi

Abschliessend können wir sagen, dass wir beide grosse Fans vom traumhaft schönen und facettenreichen Australien geworden sind. Wir haben viele tolle Ortschaften, Schulen und herzliche Menschen kennen lernen dürfen. Vielen Dank für diese grossartige Studienreise!

Corinne & Nathalie

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Matthias ist mit praktikum.ch zurzeit unterwegs in London und erzählt in seinem Erfahrungsbericht von seinen Eindrücken der ersten paar Monate. Herzlichen Dank für Deinen Text, Matthias!

Bericht Sprachaufenthalt London 03.08.2014 – 28.02.2015
Seit rund vier Monaten bin ich in London, primär um meine Englischkenntnisse aufzubessern, aber auch um ein wenig Arbeitserfahrung zu sammeln.

Meine Schule
Da ich über eine längere Zeit in der Sprachschule war, ging ich bei sehr vielen Lehrern in den Unterricht. Jeder von ihnen hatte einen eigenen Lehrstil, was für reichlich Abwechslung sorgte, da ich jeden Tag bei drei verschiedenen Lehrern den Englischunterricht besuchte. Eines hatten sie jedoch gemeinsam: Alle versuchten auf unterhaltsame Art und Weise die englische Sprache zu vermitteln. Dies gelang zwar nicht immer jedem, denn besonders Grammatikstunden sind verständlicherweise nur schwierig interessant zu gestalten. Dennoch kam nie Langeweile auf. Nach meinen sechs Lektionen pro Tag (was sich zunächst nicht nach viel anhört, mit der Zeit aber dennoch ziemlich anstrengend sein kann), ging ich jeweils in die Bibliothek, um noch einige alte Prüfungen zur Vorbereitung auf meinen IELTS-Test zu lösen. Dafür standen viele Lehrmittel und Computer zur Verfügung.

London Eye Matthias Brighton Matthias

Freizeit
Nach dem Unterricht, der normalerweise bis etwa 15.30 Uhr dauerte, organisierte die Schule diverse Freizeitaktivitäten für diejenigen, die vom „normalen“ Sightseeing genug hatten. So gab es beispielsweise Karaoke-Singen, Workshops zu Creative Writing und Kunstunterricht, den ich eines Tages auf Anraten einer Kollegin besuchte. Obwohl ich wirklich kein guter Zeichner bin und deshalb sehr skeptisch war, hatte ich meinen Spass und wurde mit der Zeit tatsächlich ein wenig besser. Für sportliche Aktivität war ebenfalls gesorgt. Neben mehr oder weniger günstigen Abos fürs Fitnesscenter konnte man jeden Freitagnachmittag an einem Fussballmatch teilnehmen.
Besonders wertvoll sind auch die Freizeitangebote, welche die Schule an den Wochenenden offeriert. So gibt es vergünstigte Tickets für Musicals und einen ausführlichen Reisekatalog mit Destinationen von Stonehenge bis Paris. An einem Wochenende buchte ich eine Carreise nach Oxford. Wer bereits Harry Potter gesehen hat, dem würden einige Räume dort sehr bekannt vorkommen. Aber auch ganz allgemein sind die verschiedenen Universitätsgebäude wirklich eindrücklich. Leider konnte ich aufgrund des straffen Zeitplans des Reiseveranstalters nur 1.5h in Oxford verbringen. Dies ist übrigens ein ziemlicher Nachteil der Carreisen, sodass ich jedem empfehle, auf jeden Fall mit dem Zug anstatt dem Car andere Orte zu besuchen. Dies tat ich auch, als ich einen Ausflug nach Cambridge und Brighton machte. Dank Super-Off-Peak Tickets kann man sehr schnell und günstig reisen, was es mir ermöglichte, auch mal aus London rauszukommen.
Den von der Schule jeden Freitag organisierte „Pub Crawl“ besuchte ich regelmässig, was wahrscheinlich eine der besten Möglichkeiten ist, neue Kontakte zu knüpfen und ein bisschen die englische Kultur kennenzulernen. Es ist ein klassisches englisches Pub mit Fussball im Fernsehen und Bierausschank.

Oxford Matthias  Big Ben Matthias

Praktikum
Seit rund zwei Monaten bin ich als Praktikant bei C5 Communications tätig. Die Firma organisiert weltweit Konferenzen zu Themen, die die Rechtswelt aktuell beschäftigt. Von Patentstreitigkeiten über Online Gambling bis hin zu Anti-Korruption ist alles dabei. Da ich Rechtswissenschaften studiere, bin ich in der Rechtsabteilung tätig, welche die Konferenzen inhaltlich vorbereitet. Zu meinen täglichen Aufgaben gehört Recherchearbeit. Dabei muss ich Informationen zu gewissen Rechtsgebieten oder konkreten Fällen finden oder in verschiedenen Anwaltskanzleien anrufen, um herauszufinden, welche Themen gerade aktuell sind. Des Weiteren zählt das Heraussuchen von potentiellen Konferenzbesuchern zu meinem Aufgabenbereich.
Die Arbeit ist mit der Zeit leider ziemlich repetitiv und kann auch mal langweilig oder sogar leicht frustrierend sein, wenn der (gefühlt) hundertste Anwalt, den ich anrufe, meine Fragen nicht beantworten möchte. Aber auch wenn es nicht gerade eine Tätigkeit ist, die ich für den Rest meines Lebens ausüben möchte, gibt sie mir wertvolle Praxiserfahrung. Nicht zuletzt lerne ich auch immer wieder neue Leute kennen und kann so mein soziales Netzwerk ausbauen.

Unterkunft
Als Student bin ich immer auf der Suche nach einer preisoptimierten Lösung, weshalb habe ich mich für eine Unterkunft bei einer Gastfamilie entschieden habe. Diese Entscheidung habe ich bis jetzt nicht bereut. Zugegeben, es gibt ein paar Nachteile: So liegt meine Unterkunft für Londoner Verhältnisse ziemlich weit aussen, sodass ich jeden Tag etwa 50 Minuten mit der U-Bahn pendeln muss. Dafür bin ich aber nach etwa zehn Minuten zu Fuss bereits auf dem Land, was für Jogging-Fans wie mich ein grosser Vorteil ist. Auch über die Qualität der Unterkunft kann ich mich überhaupt nicht beklagen. Während ich von anderen immer wieder hörte, dass sie insbesondere während der kalten Wintermonate in ihren Zimmern in der Nacht frieren mussten, ist mein einziges Problem, dass mein Zimmer teilweise zu warm ist. Auch das Essen, was von vielen in England ja nicht wirklich gelobt wird, schmeckt gut.

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Nathalie und Corinne waren auf Studienreise in Australien und haben viel Interessantes zu berichten. Dies ist der erste Teil ihrer Erlebnisse in Down Under. Der zweite Teil folgt in zwei Wochen. Viel Spass beim Lesen und herzlichen Dank für Euren tollen Text, Nathalie und Corinne!

Unser Abenteuer beginnt in Perth bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 25 Grad. In der schönen grünen Stadt am Swan River mit ganzjährig mildem Klima und den vielen lebendigen Vierteln fühlen wir uns gleich wohl und sind uns der Grösse der Stadt gar nicht bewusst.
Am ersten Morgen werden wir in der Schule Phoenix in West Perth herzlich empfangen. Die Schule im Backsteingebäude, ihrem Garten und den grossen hellen Klassenzimmern gefällt uns sehr. Für Studenten, die nicht bei einer Gastfamilie unterkommen möchten, können in der Beatty Lodge gleich neben der Schule wohnen.
In der Schule PICE überzeugt uns die gemütliche und familiäre Atmosphäre. Trotz der zentralen Lage mitten in Perth City sind die Gastfamilien nicht allzu weit entfernt (ca. 25 Min).
Die Schule Lexis in Perth Scarborough liegt nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt. 19 moderne Klassenzimmer sind auf zwei Stockwerken verteilt. In den Pausen und am Mittag können sich Studenten in der neu eröffneten Cafeteria verpflegen. Die Kurse werden am Morgen und Nachmittag angeboten. Dies ist besonders für Surf-Begeisterte toll, da die Wellen am Morgen besser sind.

Wildlife Park Perth City

Scarborough Fremantle

In der multikulturellen Grossstadt Melbourne ist von morgens bis abends etwas los. Die Mischung aus eleganten viktorianischen Gebäuden und modernen Wolkenkratzern, den herrlich angelegten Parks und vielen Strassenmusikern verleihen der lebendigen Stadt viel Flair.
Die moderne und grosse Schule Ability liegt in einem Hochhaus mitten im Zentrum der Stadt. Die Schule wird von vielen Asiaten und Südamerikanern besucht, Deutsch hört man nur ganz selten. Durch den spannenden Nationalitätenmix und trotz der Grösse herrscht eine gemeinschaftliche Stimmung.

Melbourne Cairns

In Cairns angekommen, erwartet uns ein tropisches, sehr warmes Klima. Der Backpacker-Ort bietet ein tolles Nachtleben und ist guter Ausgangspunkt für diverse Ausflüge zum Great Barrier Reef und in den Regenwald. In Cairns selbst gibt es eine schöne Badelagune. Tauchen und Baden im Meer ist ca. 20 Busminuten ausserhalb des Ortes möglich.
Mitten im Zentrum liegt das Cairns College of English: eine familiäre Schule mit entspannter Atmosphäre. Uns gefällt vor allem das herzige schuleigene Café mit integriertem Reisebüro, das den Schülern für ihre individuellen Ausflugspläne zur Verfügung steht.

Kewarra Beach Port Douglas

Kewarra Beach liegt ca. 20 Autominuten von Cairns entfernt. Es ist ein kleiner und ruhiger Ort, der aus einem herzigen Wohnquartier und einem langen schönen Sandstrand besteht. Sehr positiv überraschte uns das Sun Pacific College. Die Schule ist auf einem tollen Campus mit vielen Grünflächen sowie Pflanzen jeglicher Art untergebracht und verfügt über moderne Klassenzimmer sowie Unterkunftsräumlichkeiten. Die Schule unternimmt vor allem im Bereich Sport täglich viele Aktivitäten und es herrscht eine lässige und familiäre Atmosphäre.

In Port Douglas erwartet uns ein sehr schönes, gediegenes Dorf, das mit seinen zahlreichen Geschäften und Restaurants mit Livemusik viele Touristen im Alter von 27+ anlockt. Die kleine, herzige und gemütliche Schule English Language Centre liegt mitten im Zentrum. Durch die kleinen Klassen von max. vier Schülern ist effizientes Englischlernen garantiert.

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Dennis absolvierte ein Auslandspraktikum mit praktikum.ch in der Nähe von Port Elizabeth in Südafrika. In seinem Schulbericht erzählt er ausführlich von seinem Aufenthalt und schildert seine Erlebnisse im Seaview Predator Park. Der folgende Auszug gibt einen Einblick in den Alltag von Dennis in Südafrika.
Herzlichen Dank, Dennis, dass Du uns Deine Arbeit zu Verfügung stellst!

Suedafrika-Sonnenuntergang

Der Park
Mein Auftraggeber war ein Safaripark namens Seaview Predator Park. Der Park war wie eine Art Zoo mit integrierter Safari aufgebaut. Der grösste Teil des Parks bildete eine typisch afrikanische Steppenlandschaft, durch welche sich eine holprige, breite Strasse aus sandigem Boden schlängelte. Jene Strasse zog sich durch den gesamten Park. Von ihr aus konnte man wilde Zebras, Giraffen sowie Wasserbüffel und Gazellen beobachten. Die Strasse hatte viele Verzweigungen deren Befahren für Touristen allerdings nicht gestattet war, da an einigen dieser Verzweigungen versteckt die Tiere, die an die Raubkatzen des Parks verfüttert wurden, ausgeschlachtet wurden.
Kurz vor Ende des für Touristen befahrbaren Teils der Strasse, befanden sich die Hütten, in denen die Volontäre nach Geschlecht getrennt wohnten. Direkt neben unseren Hütten befanden sich mehrere Gehege in denen die ausgewachsenen Löwen und Tiger lebten. Folgte man der Strasse bis zu ihrem Ende auf einen Hügel, von dem man eine herrliche Aussicht auf das Meer hatte, gelangte man zum Restaurant, in dem auch wir Volontäre assen. Gleich unterhalb des Restaurants befanden sich die Futterküche, in der das Futter der Tiere in Kühlschränken lagerte, und ein kleiner Zoo mit jüngeren und  kleineren Raubkatzen sowie anderen südafrikanischen Steppen- und Flusslandschaftsbewohnern. Neben dem kleinen Zoo war auch eine Streichelfarm für Kinder in der Nähe stationiert, auf der es typische Farmtiere wie Pferde, Ziegen und Hühner gab.

Meine Tätigkeiten
Gleich nach unserer Ankunft im Park wurden wir mit allem vertraut gemacht. Was wir machen würden, was dieser Park machte, was wir tun durften, was unsere Aufgaben waren und wie wir uns verhalten sollten. Das Ganze war in der sogenannten „Metzgerküche“ an einer Tafel aufgeschrieben. Die Metzgerküche war ein umgebautes, altes Toilettenhäuschen, in dem jeden Morgen und Abend das Futter für die Tiere vorbereitet wurde, weshalb es dort immer fürchterlich nach älterem Fleisch stank.
Die Volontäre wurden in Gruppen von durchschnittlich vier Personen eingeteilt, da ziemlich viele Volontäre anwesend waren als ich hinzukam. Diese Gruppen wurden wiederum einer Gruppe von Tieren zugeteilt, welche oben im Restaurantareal lebten. Mit allen Tieren nahe dem Restaurant hatten wir täglich Kontakt, um sie an den Kontakt mit Menschen zu gewöhnen. Nicht wie mit den ausgewachsenen Löwen und Tigern nahe des Volontärcamps, zu welchen wir keinen Kontakt hatten und welche im Gegensatz zu den vorhin erwähnten Tieren auch nicht jeden Tag gefüttert wurden.

Suedafrika-Park Suedafrika-Loewe-und-Dennis

Arbeit im Park
Das alltägliche Arbeiten im Park bestand meist aus einfachen, anstrengenden oder körperlichen Aufgaben, die von den Betreuern zusammen mit den Parkmanagern erledigt wurden. Diese Projekte, wie man sie nannte, waren Arbeiten wie Zäune reparieren, etwas für die Tiere bauen (einmal haben wir ein neues Trinkbecken gebaut), nicht heimische Pflanzen entfernen und Informationsschilder nahe der Touristenstrasse aufstellen.

Arbeit mit den Tieren
Die Arbeit mit den Tieren gefiel mir persönlich am besten, wobei ich mit einigen lieber Zeit verbrachte als mit anderen. Diese Sache konnte man auch nicht wirklich Arbeit nennen, wenn man nicht der Farm zugeteilt war. Nach dem Mittagessen verbrachten wir einfach Zeit mit den Tieren, sei es, um mit ihnen zu spielen oder nur um bei ihnen zu sein. Viele von ihnen schätzten die Gesellschaft. Die Gruppen waren auch für die Säuberung und die Fütterung der Tiere, denen sie zugeteilt waren, zuständig.
Ein gewöhnlicher Tag verlief ungefähr so: Man musste um 8:00 Uhr im Restaurantareal oben sein. 10 Minuten früher, wenn man in der Gruppe Coconut und Ziggy (fast ausgewachsene Löwin und Tigerin) war. Diese Gruppe, die früher da war, bereitete das Frühstück für die Tiere vor. Dann fütterte man die Tiere, denen man zugeteilt war, und säuberte deren Gehege von alten Futterresten und Hinterlassenschaften. Nach getaner Arbeit gab es ein Frühstück, das jeden Wochentag wechselte. Dann begann für alle Gruppen, die nicht der Farm oder den Babys zugeteilt waren, die Arbeit im Park, also an den von der Betreuung und den Managern organisierten Projekten. Die Gruppe “Farm” arbeitete den ganzen Tag dort unter dem Kommando des Farmmanagers, während die Gruppe “Babys” sogenannte Lyontours, also eine Führung durch den Zoo nahe des Volontärcamps, für Touristen gab. Diese waren sehr gefragt, da sie umsonst waren. Diejenigen Mitglieder der Gruppe “Babys”, die nicht auf den Touren war, durften Zeit mit den Babys verbringen (immer nur eine Person, um Babys nicht zu überfordern und möglichst tolle Zeit für Volontär zu schaffen, übrige Volontäre waren frei.). Um 12:00 Uhr erfolgte das Mittagessen, welches ebenfalls jeden Wochentag anders ausfiel.
Richtig gearbeitet wurde erst kurz vor Feierabend wieder, wenn sich der Fütterungsablauf wiederholte. Bereits um 16:00 Uhr war Feierabend. Kochen musste man nun selber und man konnte machen, was man wollte. Die Volontäre trafen sich jeden Abend in der sogenannten Hauptkabine, eine etwas grössere Hütte neben den anderen Volontärunterkünften, wo wir tranken, Filme schauten und einfach Spass hatten.

Suedafrika-Dennis Suedafrika-Leobaby

Meine Erfahrungen
Es war mit Sicherheit eine tolle und unvergessliche Zeit, die ich in diesem Park verbringen durfte. Mir gefiel, wie ruhig die ganze Arbeit angegangen wurde, denn obwohl die Arbeit im Park körperlich anstrengend war, wurde ich nie gehetzt. Die Arbeit mit den Tieren war einfach unglaublich, ich meine, wer kann schon von sich sagen, einmal mit einem Löwen gespielt, gekämpft und gekuschelt zu haben. Auch die ganze körperliche Arbeit tat gut, um mal etwas Abwechslung vom schulischen Alltag zu bekommen.
Was ich am meisten bedauerte war, dass ich nie auf einen vom Park organisierten Freizeittrip gehen konnte. Diese Trips wären echt toll gewesen. Einige fanden statt, als ich noch ein Neuling im Park war und erst noch ein wenig mit Allem vertraut werden wollte. Nach zwei Wochen Aufenthalt verliessen uns jedoch über die Hälfte aller Volontäre, wodurch wir zu wenig Leute waren, um einen solchen Trip zu organisieren. Auch der ruhige Arbeitsgang hat eine Kehrseite, was sich besonders zeigte, als ich wegen einfachen Kleinigkeiten (geschwollener Lymphknoten, Hautausschlag und Sonnenbrand) zweimal ins Spital musste, wo man echt lange warten musste.
Andere negativen Erfahrungen waren mit anderen Volontären und Angestellten, mit welchen ich ein paar kleinere Auseinandersetzungen hatte. Und auch einige der Tiere wussten die Gesellschaft von Menschen nicht zu schätzen und zeigten sich teils fast schon etwas feindlich gesinnt.

Lerneffekt
Während meiner Zeit im Ausland habe ich natürlich auch ein paar Sachen dazugelernt. Am meisten profitierte ich definitiv was meine Englischkenntnisse angeht. Da ich der einzige deutschsprachige Volontär war, konnte ich mich einen ganzen Monat nur auf Englisch verständigen, wodurch ich praktisch fliessend Englisch zu sprechen gelernt habe.
Ebenfalls stärkte ich meine Selbstsicherheit. Sei es darum, Leute anzusprechen oder mich in einer vollkommen fremden Gegend zurechtzufinden. Ausserdem habe ich gelernt, wie man richtig mit gefährlichen und wilden Tieren umgeht.

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Beatrice erzählt uns von ihren Sprachaufenthalt in Teneriffe. Vielen Dank dafür!

Die zwölf Wochen, welche ich in Teneriffe verbracht habe, waren eine der besten Erfahrungen meines Lebens. Ich konnte diese wunderschöne Insel ohne Stress entdecken, viele Leute kennenlernen und dazu noch meine Spanischkenntnisse auffrischen und merklich verbessern.

Teneriffa Teneriffa2

Meine Gastfamilie

Während meinem Aufenthalt logierte ich bei einer Gastfamilie und bereue es keinesfalls, mich für diese Art Unterkunft entschieden zu haben. Ich wurde an meinem ersten Tag ganz herzlich empfangen und fühlte mich von Beginn weg wie zu Hause. Meine Gasteltern beantworteten immer gerne meine Fragen und versorgten mich mit Ausflugtipps. Ausserdem kam ich in den Genuss der ausgezeichneten Kochkünste meiner Gasteltern und entdeckte dabei viel Neues.

Die Sprachschule

Mit der Schule war ich mehr als zufrieden. In meinen zwölf Wochen Aufenthalt ergab es sich, dass ich bei fast allen Lehrern einmal im Unterricht sass. Ich fühlte mich bei ausnahmslos jeder Lehrperson sehr gut aufgehoben, da sie alle immer sehr nett und geduldig waren und ihre Erklärungen wenn nötig wiederholten oder in anderen Worten umschrieben. Besonders gut daran fand ich, dass sie immer Spanisch mit uns sprachen.
Die Stimmung in den Klassen war einmalig. Nicht wie in einer normalen Schule, die Lehrer waren vielmehr wie Freunde, die einem noch nebenbei Spanisch beibringen. So war es immer möglich, auch unabhängig von den Unterrichtsthemen Fragen zu stellen. Ein weiterer Pluspunkt war die kleine Klassengrösse von maximal vier Sprachstudenten. Man war immer gefordert und dadurch wurde man auch besser gefördert.

Teneriffa4 Teneriffa3

Freizeitangebot

Das Freizeitangebot der Schule ist sehr ansprechend und abwechslungsreich. So entdeckte ich meine Freude am Surfen und konnte mich beim Beachvolleyball auspowern. Der Salsa-Kurs war dann aber doch nichts für mich. Dafür stellten sich die Kulturklassen als sehr interessant heraus. Ich buchte zwei der Wochenendausflüge, die von der Schule angeboten wurden, und war sehr zufrieden. Die einheimischen Reiseleiter warteten mit einem immensen Wissen über die Inseln, ihre Geschichte, Flora und Fauna und vielen weiteren Informationen auf. Auch die Frage nach allfälliger Ausrüstung erübrigte sich, da alles im Preis inbegriffen war.

Der Alltag

Mein normaler Tagesablauf bestand aus Aufstehen am Morgen, einem Frühstück gemeinsam mit meinem Gastvater und dem täglichen Gang zur Schule. Dort besuchte ich zuerst vier normale Lektionen Unterricht in einer Klasse und anschliessend meine Einzelstunde. Im Anschluss ass ich entweder in der Schule oder zu Hause zu Mittag und nahm daraufhin an den Freizeitangeboten teil, hielt eine Siesta, ging an den Strand oder unternahm etwas mit den anderen Leuten von der Schule.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass ich die FU in Teneriffa nur weiterempfehlen kann und ich hoffentlich auch mal wieder die Gelegenheit habe, zurückzukommen.

Beatrice

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