Fun & Facts Japanisch Sprachaufenthalt

Dos and Don’ts in Japan

August 23, 2017
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Hast du Lust auf eine neue Kultur und fremde Bräuche? Dann ist Japan das perfekte Reiseziel für dich. Doch wenn du dich für einen Auslandsaufenthalt in Japan entscheidest, dann kann das auch schnell mal zu einer Reihe von kulturellen Fettnäpfchen führen. Deswegen verraten wir dir vorab die „Dos und Don’ts“ für Japan. Damit deine Zeit im Land von Sushi und Geishas nicht zu einem ständigen Hindernislauf wird.

Sprachaufenthalt_Japan_fotolia

Das 1×1 für deinen Japan Sprachaufenthalt

Japanisch lernen ist der Schlüssel, um das Verhalten und die Sitten des Landes zu verstehen. Bei einem solchen Sprachaufenthalt in Japan lernst du nicht nur das Land so richtig gut kennen, sondern knüpfst auch noch Freundschaften und tauchst in eine neue Kultur ein. Doch bevor du die gängigen Verhaltensregeln überhaupt lernen kannst, liegen die ersten Fettnäpfchen oft schon auf der Lauer. Deswegen geben wir dir die wichtigsten Tipps rund um das angemessene Benehmen in Japan.

Begrüssungen und Gastgeschenke

Japaner verbeugen sich zur Begrüssung, anstatt sich die Hand zu reichen. Als Ausländer kannst du diesen Gruss auch erwidern. Die Regeln dabei lauten sich so lange zu verbeugen, bis das Gegenüber sich wieder erhebt. Derjenige, der die höhere Stellung einnimmt bestimmt die Länge der Begrüssung. Das kann bei Fremden zu peinlichen Situationen führen, wenn Sie sich zum Beispiel zu lange verbeugen. Also gilt die Regel beobachten und nachmachen. Männer halten übrigens die Hände an der Hüfte und Frauen falten üblicherweise die Hände über dem Schoss. Manche Japaner verbeugen sich auch mehrere Male. Das solltest du dann aus Freundlichkeit auch erwidern.

Gastgeschenke werden in Japan gern gesehen, allerdings sollten diese weder weiss noch gelb sein. Und das hat einen guten Grund, denn die Farbe Weiß steht für Trauer und Gelb für Verrat. Noch dazu werden die Geschenke meist nicht vor anderen Leuten ausgepackt. Das dient dazu eventuelle Enttäuschungen zu vermeiden und keine unerwünschten Gefühle vor anderen zu zeigen. Grundsätzlich sind Japaner zurückhaltende Menschen, die ihre Gefühle eher verstecken als sie offen zu zeigen.

Benehmen_Regeln_Japan_fotolia

Essen und Benimmregeln

Natürlich wirst du in Japan mit Stäbchen essen. Das kannst du bereits zu Hause üben. Manche Japaner beherrschen das saubere Essen mit Stäbchen so gut, dass sie glänzende Teller nach dem Essen zurücklassen. Vielleicht wirst du auf deinem Sprachaufenthalt auch solche Eindrücke sammeln. Kleine Schalen werden meistens hoch gehoben, um kleckern zu vermeiden. Die Nase beim Essen zu putzen ist übrigens Tabu. Das Gleiche gilt in der Öffentlichkeit. Also wenn du ein Taschentuch brauchst, immer schnell das stille Örtchen aufsuchen oder du kannst dich wegdrehen. Die Stäbchen solltest du übrigens auch nicht im Reis stecken lassen, da das in Japan ein Zeichen für Tod ist.

Hygiene

Vielleicht hast du bereits Dokumentationen über High-Tech-Klos aus Japan gesehen. Fest steht, dass Hygiene in Japan eine grosse Rolle spielt. Als Gast wirst du in vielen japanischen Haushalten von den Hausschuhen (Japaner betreten ihr Heim grundsätzlich nicht mit Strassenschuhen) in extra dafür vorgesehene Badezimmerlatschen schlüpfen. Dabei solltest du nicht vergessen das Gleiche nach dem Toilettengang auch wieder rückgängig zu machen. Sonst läufst du noch den ganzen Tag in Toilettenhausschuhen herum ohne es zu merken.

Japaner sind höfliche und freundliche Menschen, die deinen Sprachaufenthalt zu einem ganz besonderen Erlebnis machen werden. Mit dem nötigen Respekt und viel Aufmerksamkeit wirst du schnell merken, was du in Japan alles beachten musst. Und irgendwann werden die fremden Benimmregeln dann einfach zum normalen Alltag gehören.

 

 

 


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About author

Victoria

Reisebloggerin aus Leidenschaft! Das bin ich. Meinen ersten Sprachaufenthalt verbrachte ich in den USA. Später konnte ich als Teamer auf Jugendsprachreisen in Malta und Brighton arbeiten. Mein Beruf als Spanisch-, Deutsch- und Englischlehrerin hat mich in die verschiedensten Länder in Nord- und Südamerika sowie Europa geführt und mich zu einer begeisterten Bloggerin gemacht.

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