Erfahrungsberichte Französisch Jugendsprachkurse Sprachaufenthalt

Jugendsprachkurse 2017: Woche 6 Frankreich

August 15, 2017
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Antibes

Unglaublich, schon die letzte Woche ist angebrochen! Dieser Sommer ist wahnsinnig schnell vorbeigegangen – zumal er gespickt war von tollen Erlebnissen, neuen Leuten und viel viel Sonne 😊

Einen typischen Wochenablauf gab es wohl nicht, da das Programm so abwechslungsreich war. Eins hatten sie jedoch gemein: sowohl nachmittags als auch am Wochenende fanden spannende Aktivitäten statt, die man sich keinesfalls entgehen liess.
Montags ging es für die Neuankömmlinge jedoch eher mit Mühsal als mit Spass los. Alle mussten nämlich als erstes den Einführungstest meistern, um in ihr entsprechendes Niveau eingeteilt zu werden. Danach endlich die Erlösung in Form der ersten Entdeckungstour durch Antibes zusammen mit den Animateuren der Schule. Hier wurden jeweils die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Strassen, Geschäfte und natürlich der direkte Weg zum Strand erklärt. Wir alle kamen jedoch noch duzende weitere Male in die Stadt, um unsere eigene Tour zu machen; es gibt nämlich unzählige blumengeschmückte Gässchen und malerische Fassaden zu fotografieren! Auch den Hafen (übrigens der grösste Freizeithafen in Europa) sollte man sich mindestens einmal anschauen. Und wenn man schon dabei ist: Oberhalb des Hafens steht die «Le Nomade»-Statue. Sie besteht nur aus Buchstaben und symbolisiert den Zusammenhang des menschlichen Körpers und der Sprache.

Was den Rest der Woche betraf, gab es jeweils eine breite Auswahl an Möglichkeiten: Besonders beliebt war beispielsweise der Segelausflug nahe des Cap d’Antibes. Das Tolle daran: Man musste überhaupt keine Erfahrung im Segeln haben, um daran teilnehmen zu können. Es erwarteten einen vergnügte Stunden auf dem kleinen Boot, mal gemütlich, je nach Wind mal rasend schnell übers Wasser sausend.
Etwas ruhiger ging es auf dem Trip auf die Îles de Lérins zu. Hier tat man hauptsächlich eines: nichts. Vielleicht raffte man sich noch für einen kurzen Besuch des Gefängnismuseums auf, danach jedoch ging es schnurstracks zum Strand. Nicht, dass es nur einen davon gab: Die Insel Sainte-Marguerite hat duzende idyllische kleine Buchten zu bieten. Das Wasser ist klar wie Kristall und man hat die absolute Ruhe. Das Inselinnere besteht aus Wald und eignet sich deshalb perfekt für einen Spaziergang am Schatten. Verlässt man diesen wieder, steht man plötzlich vor einer wunderhübschen Badestelle, die man mit etwas Glück sogar ganz für sich alleine hat.

Das klingt ja alles super. Ist es auch. Doch gab es auch Schwierigkeiten? Negative Seiten, Herausforderungen? Natürlich, wäre ja langweilig wenn nicht.
Besonders für uns Schweizer mag die Französische Mentalität etwas gewöhnungsbedürftig sein. Wir sind uns Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Fleiss gewohnt. Hier jedoch wird das oft nicht ganz so eng gesehen. Ausflüge starteten oft verspätet (und die Züge sind zu 95% unpünktlich), oft muss man zwei-, dreimal nachfragen, bis man die gewünschte Information von jemandem erhält.
Die Schüler beklagen sich ausserdem oft über das miserable Englisch der Franzosen. Dem kann ich nur zustimmen. Ich habe das Gefühl, die Franzosen könnten sehr wohl Englisch lernen – sie wollen es einfach nicht. Man ist gern unter sich, also unter Franzosen, hat absolut keine Lust etwas anderes als Französisch zu reden oder noch schlimmer, jemandem etwas in einem langsameren Tempo auf Französisch zu erklären.

Aber natürlich mögen wir es trotzdem irgendwie, dieses Volk von Croissant-Essern und Café-au-Lait-trinkern, denn ihm verdanken wir ja die grossartigen Ausflüge, die wir hier geniessen durften und die die Animateure immer professionell leiteten.

In diesem Sinn – à bientôt!

Marion (Instagram linguista_antibes)

Cannes

Man soll immer dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Weil es dann kaum besser werden kann.
In Cannes einen Sprachaufenthalt zu machen, ist als würde man jeden Tag den besten Tag seines Leben erleben, unbewusst dass der nächste Tag sogar noch besser werden könnte.
Ich habe sechs wunderschöne Wochen in Cannes verbracht. Es war magisch.

Man lebt sich total schnell ein. Warum? Weil man nie alleine ist. Jeden Tag ist man von vielen andern jungen Studenten aus der ganzen Welt umringt. Studenten aus aller Welt die in Cannes, die schönste Sprache überhaupt lernen kommen.

Cannes ist top. Sowie auch der Campus. Die Schule macht riesen Spass, weil sie sich deinem Niveau anpasst. Und Nachmittags kann man einfach jeden Tag ein bisschen mehr von Cannes entdecken. Aber nicht nur. Monaco, Nizza, Antibes und viele andere Städte die man ganz leicht mit dem Zug erreichen kann stehen auch zur Wahl.

Wie ihr selber wisst, versucht die heutige Generation alles einzurahmen. Alles muss fotografiert, gepostet, geteilt, gezeigt werden. Man hat einfach zu viel Angst, dass dieser Moment vergessen geht. Nun, nur zu verständlich. (Fotos und Videos zu Cannes und dem Sprachaufenthalt findet ihr übrigens auf linguista_cannes, schaut doch mal vorbei 🙂 )

Aber egal wie schön und warm und toll die Stadt auch ist, alleine macht alles ein bisschen weniger Spass. Deshalb möchte ich einen riesigen Dank an alle meine lieben Studenten aussprechen, die ich ganz fest vermisse und hoffe sehr bald wieder zu sehen.

Tao, Leon, Eric, Cyril, Alex, Julia, Lena, Thierry, Anna, Mattia, Gina, Ursina, Laura, Julian, Merlin, Selina, Lisa, Yasmin, Chiara, Lena,Tammy, Amelie und Anouk.

Danke, dass ich mit euch diese tollen, wilden Momente teilen durfte. Danke, dass ihr mit mir die coolsten Strassentänzer überhaupt entdeckt habt. Danke, dass ihr mir alles mögliche über Computer und Internet beigebracht habt (da ich ohne wirklich verloren gewesen wäre). Danke, dass wir stundenlang am Strand das gleiche Lied gehört haben. Danke, dass wir so lange gelacht haben bis wir nicht mehr konnten. Danke, dass ihr mich in jedem Laden in den wir zusammen gegangen sindgefragt habt, wo die Dinge sind, obwohl ich selber das erste Mal in diesem Laden war. Danke, dass ihr mir vertraut habt. Danke, dass ich eure Bezugsperson sein durfte. Danke, dass ihr mir tolle Tipps gegeben habt. Danke, dass ihr mit mir Sand am Strand gegessen habt. Danke, dass ihr mich mitten in der Nacht angerufen habt. Danke, dass ihr da wart und das ich euch kennen lernen durfte.

Ich werde diese Zeit niemals vergessen und kann mit Gewissheit sagen, das ich nicht die Einzige bin.

Rania (Instagram linguista_cannes)

 


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Christina

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