Erfahrungsberichte Work and Travel

Freiwilligenarbeit in Zululand – ein Reisebericht

Oktober 14, 2015
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Unsere Kundin Fränzi absolvierte einen sechswöchigen Freiwilligeneinsatz in Zululand, Südafrika. Herzlichen Dank für deinen tollen Blog-Beitrag!

Ich hatte eine mega lässige Zeit in Zululand, Südafrika! Die sechs Wochen vergingen wie im Flug! Ich kann es kaum glauben, dass es schon vorbei ist. Ich fühlte mich jederzeit gut aufgehoben und sicher, die Leute von „Wildlife Act“ dort waren sehr kompetent und vermochten ihr Wissen an uns weiterzugeben.

Meine ersten zwei Wochen verbrachte ich im Hluhluwe iMfolozi Park, wo wir zwei Mal täglich mit dem Auto in den Busch fuhren. Morgens ging es um 5.30 Uhr los, warm eingepackt und voller Ungewissheit, was uns an diesem Tag alles begegnen wird. Mit einer Handantenne scannten wir vor allem nach Wildhunden und Löwen. Wildhunde sind extrem gefährdete Tiere und um diese zu schützen, müssen wir ihr Verhalten besser verstehen. Aus diesem Grund spüren wir sie auf, beobachten ihr Verhalten, notieren uns alles, wo sie sind, was sie fressen usw.

Oftmals begegneten wir auf den Strassen Elefanten, Nashörner oder Giraffen und es kam auch vor, dass wir wenden mussten, da ein Elefant überhaupt nicht dran dachte, von der Strasse zu gehen.

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Die Wildhunde sind hauptsächlich am frühen Morgen oder spätem Nachmittag aktiv, also von ca. 8-16 Uhr bleiben sie am selben Ort. Wir versuchten sie zu finden, wenn sie aktiv wurden und zu jagen begannen. Haben die Hunde sich hingelegt, verliessen wir sie und wendeten uns anderen Aufgaben zu. Einige Male haben wir Fotofallen auswechseln müssen oder wir suchten nach Löwen oder Elefanten. Um ca. 9.30 Uhr waren wir zurück im Camp, wo wir dann unsere gesammelten Daten auf den Computer übertragen konnten.

Am Nachmittag ging es um 15.30 Uhr wieder in den Busch, wo wir wieder nach den Wildhunden suchten. Obwohl es tagsüber sehr warm wurde, darf man den Fahrtwind nicht unterschätzen und um ca. 18 Uhr war es dunkel und dementsprechend kühler.

loewen

Wir Freiwilligen (meistens fünf Leute aus aller Welt) waren für das Kochen selbst verantwortlich. Die Aufgaben wurden meistens aufgeteilt, will heissen; wer nicht kocht, wäscht dafür das Geschirr ab. Untergebracht waren wir in Zweier-Zimmer mit richtigen Betten. Abends hatten wir oftmals ein Lagerfeuer machen können und zusammen lauschten wir den nächtlichen Buschgeräuschen. 

Nach zwei Wochen wechselte ich ins „Zululand Rhino Reserve“ (ZRR). Auch dort fuhren wir zwei Mal täglich in den Busch und suchten nach den Wildhunden. Da es in diesem Reservat viel mehr Strassen gibt als im anderen, fanden wir die Wildhunde praktisch jedes Mal. Ein Highlight war, als wir zwei Geparden sahen, die nicht weit von uns entfernt waren! Eines Tages trafen wir auf eine Herde Elefanten mit Babies und einem riesigen Bullen. Ab und zu konnten wir am Morgen einen anderen Wildlife Act Monitor in den Busch begleiten, um Fotofallen auszuwechseln. Dies beanspruchte eine Menge Zeit, da die Fotofallen weit verteilt sind. Untergebracht waren wir in einem alten Farmhaus, wieder in einem gemütlichen Zweier-Zimmer.

wildlife

In Tembe schliefen wir in kleinen Hüttchen, auch hier wieder mit zwei Betten drin. In diesem Reservat sahen wir viele Löwen und Elefanten, ganz zu unserem Begeistern. Wie in den anderen Reservaten, suchten wir nach den Wildhunden und fanden diese einige Male. Wir konnten sogar beobachten, wie sie eine Nyala in den Zaun gejagt haben. Wir konnten ein Wasserloch von einem Aussichtshaus aus beobachten, wo wir (nebst zahlreichen Antilopen und Vögel) Elefanten und sogar auch Löwen beobachten konnten.

In diesen sechs Wochen in Südafrika habe ich unzählige spannende, erlebnisreiche und lustige Momente erleben dürfen. Wir sahen zahlreiche Tiere, grosse sowie auch kleine, von Nahem und von Fern. Es gab keinen einzigen Augenblick, an dem ich die Teilnahme an diesem Projekt bereute. Vielen, vielen Dank!

Bist auch du an einem Freiwilligeneinsatz interessiert? Informiere dich hier.


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