Erfahrungsberichte Jugendsprachkurse

Jugendsprachkurse 2015: Woche 4 in Frankreich

August 3, 2015
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Antibes

Bonjour à tous et à toutes!

Für alle Sprachschülerinnen und -schüler des Centre International d’Antibes gibt es am Montagabend das beliebte, traditionelle „Barbecue“. Es ist nicht bloss ein gewöhnliches Abendessen mit Speis und Trank. Dieser Abend bietet die perfekte Gelegenheit, um neue, internationale Bekanntschaften zu schliessen, unter freiem Himmel zu dinieren, Musik zu hören und vor allem, um mit den anderen Sprachschülerinnen und -schülern die schönsten und lustigsten Erlebnisse des Sprachaufenthaltes in Antibes auszutauschen. C’est parti! 😀

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Die Vorbereitungen für das Barbecue laufen bereits am Nachmittag. Alle Tische, Bänke und Stühle der Kantine werden von den Animateuren hinausgetragen, platziert und schön hergerichtet. „A partir de dix-neuf heures“ kann es nun endlich losgehen. Alle Sprachschülerinnen und -schüler können aus einem langen Buffet ihr Abendessen zusammenstellen. Es gibt Honigmelone, Wassermelone, Blumenkohlsalat, Thonsalat, Tomaten-Mozzarella-Salat, Brötchen, verschiedene Käse, Joghurts, Pommes-Chips, Würstchen, Poulet und als Dessert einen Caramel-Flan oder eine kleine Portion Süssigkeiten. Es hat wie jede Woche für jeden Geschmack etwas dabei. Bon appétit!

Nach dem Barbecue wird auf dem Campus noch ausgelassen gefeiert und getanzt. Die Animateure studieren mit den Sprachschülerinnen und -schülern immer wieder neue, coole Gruppentänze ein, unter anderem zum Lied „Uptown Funk“ von Mark Ronson ft. Bruno Mars. Gibt es einen besseren Start in die Woche? Je ne crois pas. 😀

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Cannes

Hier in Cannes ist einfach immer etwas los, diese Stadt schläft nie. Heute ist es wieder soweit; anlässlich des „Festival d’Art Pyrothécnique“ versucht heute Frankreich die Zuschauer von seinen Feuerwerkskünsten zu überzeugen. Jede Woche zeigt ein anderes Land was es in Sachen Feuerwerk auf dem Kasten hat. Den Startschuss gab Aserbaidschan, das am französischen Nationalfeiertag das Festival mit einem eindrücklichen 30-minütigem Feuerwerk eröffnete.

Eine Jury bewertet die Feuerwerke und kürt am Schluss des Festivals das Siegerland, welches das gelungenste und beste Feuerwerk präsentiert hat.

Gemeinsam mit einigen Linguista-Sprachschülerinnen mache ich mich auf den Weg in Richtung Strandpromenade „La Croisette“. Schon von weiten sieht man eine riesige Menschenmenge, die sich wie wir in Richtung Strand bewegt. Alle wollen das bevorstehende Feuerwerk bestaunen und sich die besten Plätze sichern. Als wir ankommen, schlängeln wir uns gekonnt durch die vielen Leute und finden ein tolles Plätzchen auf einem der Felsen nahe des Meers. Obwohl unsere Sicht ideal ist, gibt es dennoch einige, die wohl die tollsten Plätze überhaupt haben. Zwar sind dies die vielen Luxusyachten, die auf dem Meer Anker gelegt haben und nun von ihrem Schiff aus dem Lichtspiel zuschauen können. Wir werfen einige neidische Blicke auf das Meer hinaus…

Dann ertönt auf einmal Musik und die Lichter der Strassenlaternen gehen aus. Bei den ersten Klängen erkennen wir schon, dass es sich um die Marseillaise handelt, die französische Nationalhymne. Der ganze Strand erhebt sich und die Leute singen laut mit.

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Dann wird es wieder still, die ersten Lichter zeichnen sich am Himmel ab und Knaller sind zu hören. Das ganze Feuerwerk dauert eine halbe Stunde und ist in mehrere Etappen geteilt. Die Feuerwerkskörper sind passend auf die Musik programmiert und so verschmelzen Licht und Ton zu einer Einheit. Obwohl man während des Feuerwerks glaubt, es gehe nicht mehr lauter, schöner oder heller, geben die Franzosen in der letzten Minute noch mal alles. Es knallt und leuchtet und will gar nicht mehr aufhören. Schliesslich ist einzig ein goldener Regen am schwarzen Nachthimmel zu sehen. Langsam verglühen die letzten Lichter und erst jetzt merkt man, wie vernebelt der ganze Himmel ist. Das Publikum am Strand applaudiert und applaudiert. Langsam leert sich der Strand wieder und die Menschen verschwinden in alle Richtungen. Auch ich und die Linguista-Girls machen uns müde aber glücklich auf den Heimweg zum Campus Carnot.

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