Erfahrungsberichte Jugendsprachkurse

Jugendsprachkurse 2015: Woche 1 in Frankreich

Juli 17, 2015
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Antibes

Bonjour à tous et à toutes!

Am Nationalfeiertag, am 14. Juli, hatten die Sprachschülerinnen und -schüler schulfrei. Um diesen Tag gebührend zu feiern, gings für eine Gruppe Schülerinnen und Schüler ins Aquasplash. Wie es der Name schon verrät, ging es in einen Wasserpark für jung und alt ;-).

Nach dem Frühstück starteten wir gleich. Im Aquasplash angekommen, gab es noch einige wichtige Anweisungen und dann konnte es endlich losgehen. C’est parti!

Nebst einem grossen Wasserbecken, welches zwischendurch grossen Wellen auslösen konnte und damit das perfekte Meer-Feeling vermittelte, gab es selbstverständlich auch etliche Wasserrutschen. Einige konnte man mit einem grossen Ring oder sogar mit einer Schaumstoff-Matratze hinunterrutschen. Eine Wasserrutsche war aber nicht für schwache Nerven bestimmt: In einem geschätzen 80° steilen Winkel rutschten die Jugendlichen die Rutsche hinunter um in einer „V-Form“ am anderen Ende der Rutsche wieder hinaufzurutschen. Adrenalin pur!

Müde, aber glücklich, verliessen wir den Park und freuten uns auf’s feine Abend-Buffet, welches am Nationalfeiertag einige Überraschungen bot. Es war nämlich sehr schön dekoriert und es gab zusätzlich feine Canapés und ausnahmsweise gratis Coca-Cola zu trinken. Am Abend konnten einige noch die wunderschönen Feuerwerke bestaunen. Ein gelungener Tag! Der 1. August kann kommen :-D.

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Cannes

Schwupps, und schon ist eine Woche rum! Hier an der Côte d’Azur in Cannes vergeht die Zeit wie im Flug. Auch wenn es schon fast unerträglich heiss ist, wird nicht auf der faulen Haut rumgelegen, nichts da. Jeden Tag geht es für die SprachschülerInnen nach der Schule auf zu verschiedenen Aktivitäten sei es zum Segeln, zum Baden auf die Iles de Lérins, in den Aquapark oder zur Besichtigung naheliegender Städte wie Nizza, Monaco oder Antibes. Auch am Abend kennen die Animateure keine Gnade, immer ist etwas los und immer ist ein Programm angesagt. Es wird gespeeddated, es gibt Spielwettkämpfe, es werden Filme geschaut, es wird gegamblet, einmal gab es sogar ein Konzert auf dem Campus.

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Bald schon sind die ersten Linguista-SprachschülerInnen nicht mehr alleine und erhalten Neuzuwachs aus der Schweiz. Bevor es aber soweit ist, wird das Ende der Woche auf dem Campus gebührend gefeiert. Wie jeden Freitag ist Partytime angesagt – c’est la BOUM!

Für alle die, die sich darunter nichts vorstellen können, hier ein kurzer Beschrieb, wie jeden Freitag auf dem Campus gefeiert wird.

Nach dem Freitagsmenu –Pizza, Hamburger, Pommes, Nuggets etc. – verwandelt sich der Campus langsam in eine Partyszene. Aus der Paillotte, einem kleinen Partyhäuschen, dringt laute Musik und schon nur vom Zuhören erhält man Lust zu tanzen. Doch noch ist es nicht soweit und der Campus scheint wie ausgestorben.

Die meisten Kids sind in ihre Zimmer verschwunden, um sich für die Party bereit zu machen. Für jede BOUM gibt es natürlich ein bestimmtes Motto, diesmal lautete es: chic et choc.

Das heisst, elegante Kleidung mit schockierenden Details. Ein bisschen so, wie es uns die Stars in den Magazinen vormachen so à la Lady Gaga. Die Animateure und Animateurinnen zeigen bereits beim Abendessen wie das in etwa aussehen soll. So kommt einer der Animateure, Tony, in elegantem Anzug, jedoch mit knallroten Lippen, Emily setzt sich einen Indianerfederschmuck auf und sieht aus wie ein Häuptling im kleinen Schwarzen oder Julie, die ihre Dessous für einmal über ihrer Kleidung trägt. Echter Schock :-D!

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Um ca. 21 Uhr beginnt sich der Campus langsam zu füllen, jedoch will noch niemand so richtig tanzen. Um die Stimmung etwas zu lockern gibt es zuerst einmal einen kleinen (natürlich alkoholfreien) Willkommensdrink für alle, die Hausmischung der Animateurin Sarah. Was sie dort genau alles reinmixt, will niemand wissen, aber es schmeckt und es wirkt, das ist die Hauptsache.

Tatsächlich beginnen bereits die Ersten zu tanzen und es dauert nicht lange da werden es immer mehr. Mittendrin die Animateure, die kaum zu bändigen sind. Unterhalb der Arkaden des wunderschönen Campus Carnot ist in der ersten Etage ein DJ-Pult installiert. Wenn man von der Tanzfläche aus raufschaut, sie man vor lauter funkelnder Lichter erst mal nichts, doch dann sind die Köpfe von zwei Animateuren erkennbar, die für das Auflegen der Musik verantwortlich sind.

Spätestens bei den Reggaetonliedern, sind auch die Spanier und Spanierinnen nicht mehr zu halten. Meistens kennen sie zu jedem der Lieder einen bestimmten Tanz und plötzlich machen alle mit.

Von der anfänglichen Schüchternheit ist nichts mehr zu spüren, sie ist wie weggefegt und eigentlich könnte man bis zum Morgengrauen so weiterfahren. Obwohl sich verschiedene Nationen und Alter mischen, zählt nur eins: zusammen einen unvergesslichen Abend zu feiern!


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