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Diplome im Überblick: Cambridge Certificate

Februar 11, 2014
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Jeder von uns hat ein anderes Sprachlevel, jedoch können die Meinungen über die Fähigkeiten von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Während deine Freunde finden, dein Englisch sei toll, finden deine Eltern, du könntest besser sein. In gewissen Teilbereichen bist du schon relativ weit vorne, während du bei anderen ein wenig hinterherhinkst. Um eine objektive Bewertung deiner Fähigkeiten zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. In unserem heutigen Blog widmen wir uns den ESOL Sprachzertifikaten. ESOL bedeutet English for Speakers of Other Languages – also Englisch für Fremdsprachige. Wir beginnen dieses Mal mit den Cambridge Zertifikaten. Diese sind besonders beliebt, da sie sowohl von vielen Arbeitgebern wie auch von Universitäten anerkannt werden.

Bei den nachfolgenden Cambridge Certificates handelt es sich um allgemeinsprachliche Zertifikate. In den Tests werden somit mehrere Teile getestet. Je nach Niveau sind die Prüfungsdauer als auch der Umfang der Prüfung unterschiedlich.

Die 5 Teile sind:

  1. Leseverständnis
  2. Hörverständnis
  3. Schreiben
  4. Sprechen
  5. Use of English

Sprachdiplome

Da nicht alle Schüler auf demselben Level sind, gibt es verschiedene Kompetenzstufen. Diese lehnen sich an den Europäischen Referenzrahmen und reichen von A1-C2, wobei A1 die Anfängerstufe ist. Diese werden wir jedoch weglassen, da diese Prüfung zu wenig aussagekräftig ist. Somit beginnen wir mit der Stufe A2:

A2: Key English Test (KET)

Der Key English Test prüft die Grundlegenden Englischkenntnisse und testet, ob sich die Kandidaten in einfachen Situationen auf Englisch verständigen können. Er ist eine tolle Motivation um die nachfolgenden Prüfungen abzulegen. Der KET setzt sich aus drei Teilen zusammen: Lesen und schreiben (als 1 Block), Hörverständnis sowie Sprechen.

Wer das KET erfolgreich ablegen möchte muss u.a. über folgende Fähigkeiten verfügen:

  • Verständnis von einfachen englischen Texten
  • Kommunikation führen in vertrauten Situationen
  • Verständnis von einfachen, kurzer Mitteilungen und Anweisungen
  • Verwendung von simplen Redewendungen und Ausdrücken
  • Sich vorstellen und einfache Fragen zur eignen Person beantworten
  • Unterhaltung mit Englischmuttersprachlern führen, wenn diese langsam und deutlich sprechen
  • Kurze, einfache Mitteilungen verfassen

Wer also noch nicht so viel Erfahrung mit Englisch gemacht hat, jedoch gerne mal wissen möchte, wie so eine Prüfung funktioniert, dem wird der KET empfohlen.

B1: Preliminary English Test (PET)

Beim PET Zertifikat handelt es sich um einen Test für Sprachschüler mit einem soliden Grundstufenniveau. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf die Anwendung der Sprache für berufliche und private Zwecke gelegt. Die Prüfung besteht aus vier Teilen: Leseverständnis, Schreiben, Hörverständnis, Sprechen.

Für eine PET-Zertifizierung werden folgende Anforderungen gestellt:

  • Erfassen von Meinungen und Gefühlslagen im Englischen sowohl in schriftlicher wie auch gesprochener Form
  • Sachbezogene Gespräche mitverfolgen und einfache Fragen stellen
  • Einfache Artikel und Sachtexte lesen können
  • E-Mails, Briefe und Notizen zu vertrauten Themen verfassen

Die Anforderungen steigen mit den Niveaustufen. Sprachschüler, welche bereits ein solides Sprachwissen mitbringen, können ohne weiteres diese Diplomprüfung absolvieren. Wer sich bereits schon sattelfester fühlt, kann in hohem Galopp zu unserem nächsten Zertifikat springen.

B2: First Certificate in English (FCE)

Das „First“ ist eines der beliebtesten und gefragtesten Zertifikate überhaupt. Obwohl der Name den Anschein macht, dass es sich hierbei um ein Anfängerdiplom handelt, es ist genau das Gegenteil. Das FCE zertifiziert bereits die Mittelstufe. Da es für den Privatgebrauch wie auch für den Beruf z.T. erforderlich ist, wird es auch an Berufsschulen als Abschlussprüfung anerkannt.

Der Test besteht aus allen 5 Teilen. Die Anforderungen sind erneut höher als beim PET und KET:

  • Verständnis der wesentlichen Informationen von komplexen Texten
  • Führen von Gesprächen über diverse Themen, in Diskussionen Argumente hervorbringen und die Meinung äussern
  • Textproduktion von strukturierten und detaillierten Texten inkl. Abwägung von Vor-und Nachteilen sowie Meinungsäusserung

Das FCE oder auch nur „First“ bestätigt bereits eine erhöhte Mittelstufe. Wer dieses Zertifikat abschliesst, kann auf jeden Fall stolz auf sich sein.

C1: Certificate in Advanced English (CAE)

Beim CAE handelt es sich um das zweithöchste ESOL Zertifikat. Wer bereits sehr gute Englischkenntnisse besitzt und sich trefflich mündlich sowie schriftlich ausdrücken kann, liegt mit dem CAE goldrichtig. Auch das CAE besteht aus allen 5 Teilen.

Zum Prüfungsumfang gehören unter anderem:

  • Anspruchsvolle Texte lesen und verstehen sowie wesentliche Inhalte des Textes eruieren
  • Textproduktion von spezifischen Schriftstücken wie Briefe, Artikel Aufsätze
  • Fundierte Grammatikkenntnisse und umfangreicher Wortschatz
  • Komplexe Gespräche nachvollziehen und das Wesentliche verstehen
  • Gesprächsführung über verschiedenste Themen inklusive Fragestellungen und Meinungsaustausch

Wir empfehlen: nicht einfach überstürzt das CAE machen, wenn das Level noch nicht erreicht wurde. Der Testumfang ist richtig gross und anspruchsvoll. Also: gut vorbereiten und am Besten gleich nach einem Sprachaufenthalt zum Beispiel in England absolvieren.

C2: Certificate of Proficiency in English (CPE)

Das CPE ist das höchste Zertifikat im europäischen Referenzrahmen. Wer diese Prüfung absolviert beherrscht die englische Sprache annähernd wie ein Muttersprachler.
Hierzu gehören alle bereits genannten Fähigkeiten jedoch in aufgezeichneter Perfektion. Wer das „Proficiency“ absolvieren möchte, sollte längere Zeit im Sprachaufenthalt verbringen. Nichts geht hier über die Vorbereitung.

Du weisst noch nicht auf welchem Level du bist, möchtest dies aber gerne testen? Dann kannst du dies gleich auf der Cambridge English Seite testen: http://www.cambridgeenglish.org/test-your-english/

Wir drücken dir die Daumen und wünschen dir schon jetzt viel Glück bei der Prüfung! Oder wie man auf Englisch sagt: Fingers crossed!


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