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Fit fürs Segeln im Französisch-Sprachkurs

März 23, 2011
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SegelnFrankreichHerzlich willkommen zurück auf dem Linguista Blog – heute rund um’s Thema Segeln! Segeln ist eine beliebte Aktivität für Sprachschüler, die Französisch-Sprachreisen machen. Heute geben wir euch eine kleine Übersicht über das Hobby und zeigen euch die Grundlagen des Segelns. Viel Spass!

Damit ihr auch versteht, was euch während dem Segeln gesagt wird, erläutern wir euch hier einige gängigen Worte aus der Segler-Sprache!

Kombüse Küche
Schoten Leine / Tau
Koje Schiffsbett
Havarie Unfall
Reeling Geländer
abhacken den Tisch abräumen
fieren Leine nachgeben
Spiere Stange
Bug Vorderes Ende des Schiffs
Cockpit/Plicht Sitz- und Arbeitsraum der Crew
Wahrschau Achtung, Vorsicht
Stek Knoten
Bilge Unterer Raum im Schiffsboden
Brise milder Wind
Nock Ende einer Spiere
Pütz Eimer
Liek Tuch, Segeltuch
Kajüte Wohnraum
Muck Trinkbecher

Laut http://www.segeln-anfangen.de stammen diese vielen Worte aus der Blütezeit der Schiffahrt, als Schiffsbesatzungen mit Seeleuten aus England, Deutschland, Holland, Frankreich, Belgien, Norweger, Dänen, Schweden und weiteren stammten. Zum gegenseitigen Verständnis, entstanden dann auch diese Wörter.

Nun zum eigentlichen Segeln. Es heisst ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Wenn man bedenkt, dass das menschliche Gehirn bis zu 24 Bildern pro Sekunde aktiv registrieren kann, und ich hier ein Video gefunden habe, wo einem die Grundzüge des Segelns beigebracht wird und 6.56 Sekunden dauert, müsste ich 9’984’000 Wörter schreiben. Das wären ungefähr 22’600 Seiten. Das wäre weder angenehm zu schreiben, noch für euch zu lesen, deshalb poste ich euch hier das Video: 🙂

Und als kleiner Bonus und als Ergänzung für diejenigen unter euch, welche während des Segelns Pirat spielen möchten, hier den passenden Jargon dazu.

Achtern Das hintere Deck des Schiffes

Achterstücke Eine alte spanische Silbermünze.

Ahoi Piratischer Gruß

Anbohren Ein oder mehrere Löcher in eine Schiffshülle bohren oder schneiden, um das Schiff zu versenken

Anker lichten Einen Anker hoch holen, um lossegeln zu können (kann genutzt werden, um einen Hafen zu verlassen).

Arr! / Argh / Arrgh! / Yarr! / Harr! etc. Allgemeine Piraten-Ausdrücke, die zu jedem Anlass verwendet werden können.

Aye Ja. Aye, aye Käpt’n!

Backbord Die linke Seite eines Schiffes, wenn du in Richtung des Bugs siehst

Beidrehen Ein Segelschiff wenden, sodass sein Bug in den Wind weist. Das Schiff liegt reglos im Wasser und treibt lediglich in Erwartung eines Sturms

Bilge Der Teil einer Schiffshülle, der am breitesten und am flachsten ist und auf dem das Schiff ruht, wenn es strandet

Bilgewasser Wasser, das sich in der Bilge oder am Kiel eines Schiffes sammelt. Es wird oft geduldet, bis es zu eklig wird

Chantey, Shantey, Shanty Ein von Seemännern gesungenes Lied im Rhythmus ihrer Arbeit

Dublonen Eine Goldmünze, die früher in Spanien oder Lateinamerika verwendet wurde

Grog Ein mit Wasser verdünnter Rum

Hanfkragen Schlinge des Henkers

Holm Ein Pfahl aus Holz oder Stahl, der die Segel und Takelage hält

Hulk Ein altes oder entmastetes Schiff, das früher auch als Gefängnis verwendet wurde

Kaperbrief Eine Lizenz für Privatbürger, Besitztümer einer anderen Nation an sich nehmen zu dürfen

Kettenschuss Zwei Kanonenkugeln werden mit einer kurzen Kette verbunden; wurde früher aufgrund seines destruktiven Effekts auf die Takelage in Seeschlachten verwendet

Kielholen Bestrafungsmethode: Der jeweilige Matrose wird an beiden Seiten der Rahnock mit Seilen befestigt und dann unter dem Kiel eines Schiffes durchgezogen

Klabautermann Ein Schiffsgeist

Klar Schiff machen Das Schiff säubern oder herausputzen

Korsar Ein Pirat; Jemand, der ohne Genehmigung einer Regierung segelt, um an Land oder zur See Beute zu machen (Piraten des Mittelmeers)

Landratte Eine Person, die an Land lebt und arbeitet oder ein unerfahrener Seemann; ein Seemann auf seiner ersten Seereise

Mast Ein langer, vertikal aufgerichteter Holm, manchmal unterteilt, der sich vom Kiel oder Deck eines Segelschiffes erhebt. Der Mast stützt die Segel und das stehende und laufende Gut

Neunschwänzige Ein Bestrafungsinstrument, das aus neun knotigen Lederstriemen besteht, die an einem Griff festgemacht sind. Auspeitschungen erfolgen auf dem blanken Rücken

Puppdeck Das Poopdeck bzw. Puppdeck ist das oberste achtere Schiffsdeck (Achterdeck) auf einem Schiff

Schwanken Ein Schiff zwecks Reinigung, Abdichtung oder Reparaturen auf eine Seite lehnen

Sechspfünder Kanonen

Steuerbord Die rechte Seite eines Schiffes, wenn du in Richtung des Bugs siehst

Takelage Die Anordnung der Masten, Holme und Segel auf einem Segelschiff

Tauende Ein Stück eines Seils; wird oft benutzt, um andere zu verprügeln

Über die Planke gehen Von Piraten gezwungen werden, über eine Planke zu gehen, die aus dem Schiff über das Wasser ragt, um dann zu ertrinken


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