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Unterwegs in Mittelamerika - Teil 1: Mexiko

Barbara von Linguista Bern begab sich auf Schulbesuch nach Mittelamerika. Lesen Sie in diesem 1. Teil über die Traumstrände in Playa del Carmen und Puerto Vallarta, die Megametropole Mexico City, die alte Kolonialstadt Oaxaca im Mexikanischen Hochland und erfahren Sie, was es genau mit den leckeren "Chapulines" auf sich hat.

Traumstrände und Maya-Pyramiden –  Playa del Carmen
Meine Reise nach Mittelamerika führte mich zuerst vom verschneiten Zürich ins kulturreiche Mexiko. Nach einer insgesamt 18-stündigen Anreise empfing mich Cancun bzw. Playa del Carmen mit angenehmen Temperaturen von 25 Grad. Noch wärmer wurde ich jedoch von meinen Gasteltern Irma und Ruben empfangen, eine bessere Gastfamilie ist fast nicht vorstellbar! 

Gleich am nächsten Morgen besuchte ich die Partnerschule Academia Columbus, die mir sehr gut gefallen hat. Die Sprachschule ist in einem hübschen orange-blauen Gebäude im Hacienda-Stil untergebracht und ist klein und familiär. Die Studentenhäuser befinden sich gleich um die Ecke, sind vom Standard her aber eher einfach eingerichtet. Wer etwas mehr Luxus bevorzugt, hat auch die Möglichkeit sich für eine Gastfamilie zu entscheiden, diese haben in Playa del Carmen einen relativ hohen Lebensstandard. Wer seinen Sprachaufenthalt mit Urlaub am Strand verbinden möchte, ist in Playa del Carmen auf jeden Fall genau richtig. Die Strände sind feinsandig und schneeweiss, dementsprechend leuchtet das Meer in allen Blau- und Grüntönen. Schöner geht es fast nicht! Ausserdem ist der Ort sehr überschaubar und bietet eigentlich alles, was das Herz begehrt. Es gibt unzählige Ausflugsziele in der unmittelbaren Umgebung, wie zum Beispiel Tulum, die Pyramiden von Coba, Chichen Itza und Merida. Ich war speziell begeistert von den Stränden um Tulum, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Kleiner Tipp: Mein Favorit ist der Playa Zebra!  

 

Outdoor und Strände – Puerto Vallarta
Nach vier tollen Tagen in Playa del Carmen ging es dann weiter nach Puerto Vallarta, einmal quer durch Mexiko. Puerto Vallarta besteht aus dem Viejo Vallarta und dem Nuevo Vallarta (also dem alten und dem neuen Stadtteil). Getrennt sind sie von einem Fluss, der zugleich Provinzgrenze ist, d.h. der neue Teil von Puerto Vallarta liegt geographisch in einer anderen Provinz als der alte Teil. Das neue Vallarta besteht vorwiegend aus riesigen Hotelkomplexen, die in den letzten Jahren gebaut wurden. Das alte Vallarta hingegen, wo sich auch unsere Sprachschule Solexico befindet, ist an einen Hügel gebaut und das Leben spielt sich vor allem am Malecon (der Strandpromenade) und den kopfsteingepflasterten Strässchen dahinter ab. Das Städtchen hat sehr viel kolonialen Charme und auch das Nachtleben am Malecon kommt nicht zu kurz. Ausserdem sind die Strände von Vallarta sehr schön und in Richtung Süden gibt es viele kleine Buchten, die per Wassertaxi angefahren werden. Ansonsten besteht das Aktivitätenprogramm vorwiegend aus Outdoor-Aktivitäten und Ausflügen ins bergige Hinterland. 

Die Sprachschule Solexico befindet sich mitten in Puerto Vallarta, nur drei Querstrassen vom Malecon entfernt. Es handelt sich um eine sehr kleine und familiäre Schule und der Nationalitätenmix ist sehr gut. Puerto Vallarta ist nicht ganz so touristisch wie Playa del Carmen, zumal die Touristen vorwiegend aus Mexiko selber kommen. Wer also gerne am Strand ist und das authentische Mexiko erleben will, ist hier genau richtig. 

 

Immens, vibrierend und voller Gegensätze – Mexico City
Meine nächste Station war Mexio City, die Hauptstadt Mexikos mit  ihren 22 Millionen Einwohnern. Es beeindruckt bereits, diese immense Stadt vom Flugzeug aus zu beobachten, geschweige denn, wenn man mittendrin ist. Mexico City ist eine vibrierende Stadt, die zum Teil sehr modern, zum Teil historisch alt und zum Teil ärmlich und zurückgeblieben ist. Wer also Gegensätze mag und Mexiko pur erleben will, der muss in Mexico City Spanisch lernen. Es ist jedoch sicher von Vorteil, wenn nicht sogar ein Muss, dass Spanisch- und Reisekenntnisse vorhanden sind. Unsere Partnerschule, die Frida Spanish School liegt an einer der wichtigsten Avenidas der Stadt und besteht aus 4 Schulzimmern. Im obersten Stock des Gebäudes befindet sich die Schulresidenz, die sehr zu empfehlen ist. 

Authentisch, kolonial und farbig - Oaxaca
Von Mexico City ging es weiter nach Oaxaca ins mexikanische Hochland. Obwohl die Stadt ca. 600‘000 bis eine Million Einwohner hat (je nach Quelle), ist die Innenstadt  sehr kompakt und gut zu Fuss zu erkunden. Architektonisch und vor allem kulturell hat  Oaxaca enorm viel zu bieten. Die Innenstadt steht unter Denkmalschutz der UNESCO und besticht mit farbigen Häusern im Kolonialstil, unzähligen alten Kirchen, Museen und gepflasterten Strassen. Auf dem „Zocalo“, dem Hauptplatz, vibriert das mexikanische Leben und auf den grossen Märkten kann man so ziemlich alles sehen, probieren und kaufen, was das Herz begehrt.  Wer offen ist und gerne landestypische Spezialitäten probiert, kommt hier voll auf seine Kosten (ich war  fast nicht mehr aus der Markthalle rauszukriegen).  Sehr interessant fand ich zum Beispiel die „Chapulines“, Heuschrecken mit Chili geröstet, das sehr traditionelle Getränk Tejate (aus Blumenblüten gegärt und mit Kakao verfeinert, schmeckt aber extrem lecker nach Haselnuss, auch wenn es wirklich sehr unappetitlich aussieht), die vielen verschiedenen Moles (Chilisaucen, zum Teil mit Kakao und Mandeln drin) und man kann auch frisch zubereitete Schokolade probieren. Organischer geht es gar nicht! 

Insgesamt fand ich das pulsierende Oaxaca sehr interessant und ideal für Kulturbegeisterte, die das authentische Mexiko dem Strand vorziehen. Die Schule Solexico befindet sich ca. 10 Gehminuten vom Zocalo entfernt in einem typisch kolonialen Gebäude. Die 12 Klassenzimmer sind rund um den wunderschönen Innenhof verteilt,  in dem sich auch die kleine Cafeteria befindet. Die Schulresidenz befindet sich 3 Blocks von der Schule entfernt in einem Gebäude an einer ruhigen Nebenstrasse. Die Zimmer sind sehr geräumig und hübsch eingerichtet und verfügen über ein eigenes Bad. Die Studenten teilen sich die Küche und den Aufenthaltsbereich, der sich im Freien befindet. Die Residenz ist absolut empfehlenswert, falls man einer Gastfamilie gegenüber skeptisch eingestellt sein sollte.

 

Sie wollen wissen, was Barbara auf ihrer Weiterreise nach Guatemala, Costa Rica und Panama erlebt hat? 
Hier geht's zum:
> 2. Teil: Guatemala
> 3. Teil: Costa Rica
> 4. Teil: Panama