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Von Victoria bis Toronto - Kanada in 10 Tagen

Yvonne hat im Auftrag von Linguista für Sie unsere Sprachschulen in Kanada besucht. Lesen Sie hier über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Destinationen und erhalten Sie wichtige Tipps rund um Ausgehen, Shopping und Ausflugsmöglichkeiten.

Victoria:

Mein erstes Ziel ist Victoria auf Vancouver Island. Das kleine, übersichtliche Städtchen gefällt mir sehr gut. Bei strahlendem Sonnenschein schlendere ich durch ruhigen Strassen Victoria’s. Ich treffe fast keine Leute an, was ich aber der Jahreszeit zuschreibe. Victoria gilt als eher reiche Stadt in Kanada, wo viele Pensionäre hausen. Hier befindet sich übrigens auch das schmälste Gässchen der Welt, wenn man den Kanadiern Glauben schenken will. Die Hafengegend ist sehr grün und schön und lädt zum Verweilen ein. Wer ein längerer Aufenthalt in Victoria plant, sollte einen Ausflug nach Tofino machen (ca. 4.5 Stunden) oder einmal nach Seattle reisen (ca. 3 Stunden). Nicht verpassen darf man den Ausflug nach Vancouver mit der Harbour Air. Der Anblick der vielen Inseln zwischen Victoria und Vancouver aus der Propellermaschine ist einmalig. 

Die Schule Global Village Victoria wurde innerhalb der letzten zwei Jahre vergrössert und verteilt sich über eine ganze Etage. Die Atmosphäre der Schule gefiel mir sehr gut, die Studenten scheinen sich wohl zu fühlen und das Personal ist sehr herzlich. Ein Sprachaufenthalt in Victoria eignet sich für Jung und Alt sowie für Naturliebhaber.

 

Vancouver:

Ich verbringe zwei weitere Tage in Vancouver und darf die Stadt bei meinen Favoritenstädten einreihen. Die Stadt bietet für jeden etwas und ist trotz der Grösse sehr übersichtlich. Umgeben von Stränden, Wäldern und Bergen gilt Vancouver sogar als eine der Städte mit der höchsten Lebensqualität weltweit. Ich komme sogar in den Genuss eines NHL-Hockeyspiels der Vancouver Canucks vs. Calgary Flames, was ein absolutes Highlight meiner Reise ist. Die Stimmung und die ganze Show, die um dieses Game gemacht wird, ist auch für Hockey-Muffel einzigartig und sollte keinesfalls verpasst werden. An meinem freien Tag erkunde ich die Stadt zu Fuss. In Gastown gibt es viele kleine Läden und Pubs und in Yaletown empfehle ich allen Frauen einen Restaurantbesuch im „Glowball“. 

Die Schule SEC Vancouver hat mich positiv überrascht. Der Centre Manager kennt alle Studenten persönlich und das Ambiente ist sehr angenehm. Ich sprach mit drei Sprachschülern, welche alle sehr zufrieden sind mit dem Unterricht, dem Staff sowie der Unterkunft. Die Räumlichkeiten sind modern eingerichtet aber die herzliche Atmosphäre macht die Schule zu einem absoluten Wohlfühlort. Der stärkste Punkt der Schule ist, dass es praktisch keine Schweizer hat, was die Lernfortschritte in Englisch natürlich maximiert. 

Die Angestellten von der Sprachschule Global Village Vancouver nahmen sich sehr viel Zeit für mich. Trotz der grossen Schulen herrscht ein lockeres und familiäres Ambiente und der Staff ist sehr freundlich und hilfsbereit. Ich erhielt einen Einblick in die Graduation-Zeremonie, welche immer am Ende eines Blocks in einem grossen Saal in der Public Library abgehalten wird. 
Nebst den Schulgebäuden in Yaletown und Gastown sehen ich auch die YMCA Residenz, welche mir sehr gut gefallen hat. Die Zimmer werden zur Zeit renoviert und die Lage ist genial.

 

Whistler:

Mit dem Auto gelange ich in ca. 1.5 Stunden von Vancouver nach Whistler. Auch Greyhound und Pacific Coach Busse verkehren regelmässig. Achtung: Unbedingt vorreservieren während der Hochsaison! Ich verbringe den Freitagabend mit Shopping in Whistler Village (unter dem Motto: kennst du einen Shop, kennst du ALLE Shops) und einem leckeren, aber überteuerten Nachtessen.  Am nächsten Morgen mache ich Gondola-Sightseeing mit der Schulleiterin von der Tamwood Sprachschule. Bei unserem Peak-to-Peak Trip werden wir vom Wetter verwöhnt und stiefeln wie typische Touris an den Skihasen vorbei.

Die sehr kleine und familiäre Schule Tamwood gefällt mir gut. Sie befindet sich inmitten von Whislter Village und ist sehr hell. Für einen Sprachaufenthalt in Whistler muss man im Winter gerne Skifahren und im Sommer naturverbunden sein. Die Möglichkeiten für Outdooraktivitäten sind gross, ansonsten hat man Whistler jedoch schnell gesehen. An der Schule hat es relativ viele Schweizer.

 

Canmore und Banff:

Die Umgebung mit den Rocky Mountains ist extrem eindrücklich aber Canmore und Banff bieten ausser Natur-pur nicht viele Möglichkeiten. Hier MUSS man die Natur, Wintersport, Wandern und das Outdoorleben lieben. Canmore ist ein kleines Dörfchen – aber dafür sehr kanadisch und wenig touristisch. Es hat für Studenten, welche gerne Outdoor Aktivitäten machen, einiges zu bieten. Ich bevorzuge aber ganz klar Banff, obwohl dies eher touristisch ist. Ein Bus von Canmore nach Banff verkehrt stündlich, wobei die Fahrt ca. 20 Minuten dauert.

Das Banff Education Centre ist klein und persönlich und schlicht eingerichtet. Diese Schule eignet sich vor allem für Studenten, die viel Eigeninitiative zeigen und sich auch gut selber beschäftigen können, sonst wird es langweilig.

Calgary:

Calgary hat einen friedlichen Stadtkern. Im Business District sind die Restaurants, Starbucks, etc. abends geschlossen – da ist es am Abend und in der Nacht ruhig. Das Nachtleben findet hingegen in Inglewood und der 17. Avenue statt, was ich leider erst kurz vor der Abreise erfahren habe. Was man alles in Calgary machen kann: Country Music Abende, Stampede im Sommer, Aussichtsturm, Chinatown, Skifahren in Lake Louise, Hockeygames, Ausflug nach Banff, Reiten, etc. Es gibt auch eine ganz schöne Fussgängerzone, wo sich Steakhouse an Steakhouse reiht. 

Das Global Village in Calgary ist meiner Meinung nach unsere Top-Schule in Kanada! Die GV-Ladies sind der Knüller. Wirklich alle sind sehr aufgestellt und um die Studenten bemüht. Die Schule verteilt sich über 3 Stockwerke und die hellen, farbigen Klassenzimmer sind sehr ansprechend und gemütlich. Ich würde hier liebend gerne zur Schule gehen! Schweizer hat es sehr wenige  und das Durschnittsalter liegt bei 27 Jahren. Die Schule ist demnach auch ein guter Tipp für ältere Studenten. 

Montréal:

Um Mitternacht lande ich in Montréal und schnappe mir für CAD 9.- ein Busticket ins Stadtzentrum. Die Verbindungen sind sehr gut und der Bus verkehrt 24 Stunden am Tag. Montréal ist die Genuss-Stadt schlechthin. Die Stadt ist bekannt für gutes Essen, was mir bis vor kurzem jedoch nicht bewusst war. Ausgerechnet hier landete ich beim schlechtesten Mexikaner von ganz Kanada. Ich entscheide mich eine 3-stündige City-Tour zu machen, was sich als gute Entscheidung herausstellt. Die europäisch angehauchte Stadt gefällt mir sehr gut und vor allem die Underground City (33 Km!!) ist imposant und das absolute Shoppingparadies. Auch der Mix zwischen Französisch und Englisch ist interessant. Das Gesetz schreibt übrigens vor, dass man in sämtlichen Restaurants, Shops etc. auf Französisch angesprochen werden muss. Montréal ist eine geniale Studentenstadt mit unzähligen Möglichkeiten und eignet sich für alle Altersklassen.  

Die EC Montréal Sprachschule ist einfach genial! Die Renovationsarbeiten sind geglückt und die Schule erscheint im typischen EC Glanz. Es ist einfach eine Toplage und die geniale Anlegung der Klassenzimmer in U-Form überzeugt. Im unteren Stock gibt es diverse Coffeeshops und einen 1$-Shop. Von einem Studenten habe ich erfahren, dass er trotz gebuchtem Französischkurs eher seine Englischkenntnisse verbessert hat. Wenn jemand also wirklich NUR Französisch sprechen will, empfehlen ich demnach Quebec, was sprachlich gesehen die sicherere Variante ist.

 

Quebec:

Einfach nur „WOW“. Quebec hat es mir angetan – ich bin restlos begeistert. Wieder ein Favorit mehr (langsam wird mir bewusst, dass es in Kanada für mich eigentlich fast nur Favoriten gibt!). Die kanadische Stadt mit französischem Charme ist toll und ich verbringe den ganzen Tag mit den Chardonnet’s - einer Gastfamilie der Schule - und komme sogar in den Genuss eines Mittagessens im Drehrestaurant auf dem Aussichtsturm. Das „Vieux Quebec“ hat sehr viel Charme, da stört auch die eisige Kälte nicht. Die immer noch vorhandene Weihnachtsbeleuchtung macht das Ambiente sehr heimelig. Ich bin überzeugt, dass die Stadt auch im Frühling/Sommer absolut genial ist. 

Die Schule BLI ist toll und der Mix zwischen alt und neu gefällt mir sehr gut. Die Räumlichkeiten sind richtig heimelig und man fühlt sich einfach wohl. Das Kursangebot ist nicht riesig und auf Grund der wenigen Studenten kann vorkommen, dass die Lektionen gekürzt werden. Die Schule liegt in einem aufstrebenden Quartier und Vieux Quebec ist in ca. 5-10 Gehminuten erreichbar.

 

Toronto:

Welcome to little New York! Toronto erinnert mich an New York – einfach die kleinere Version davon. Das Unterhaltungs- und Kulturangebot ist riesig und die Stadt ist sehr multikulturell und tolerant. Es wird gemunkelt, dass man in Toronto fast keine waschechten Torontianer kennenlernt. Nicht verpassen: Ausflug auf den CN Tower bei Sonnenuntergang. Die Sprachschule Global Village Toronto besticht durch ihre super Lage in Downtown und wird bald renoviert. Die Schule befindet sich in einem modernen Geschäftsgebäude und die Universität sowie die wichtigsten Boulevards sind gleich nebenan. Demnach ist hier immer viel los!

Yvonne B.