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Auf Stippvisite in Italien

Es ist nun schon eine Weile her, als wir (3 Linguista-Frauen) unsere Besichtigungsreise nach Italien antraten. Einwenig nervös waren wir schon, bestand unser Programm ja darin, in ca. 1 Woche durch ganz Italien inkl. Sizilien zu kurven. Doch hier schon mal vorne weg: was wir alles erlebten und zu sehen bekamen, entschädigte uns allemal für die zum Teil nicht ganz ungefährlichen Manöver auf Italiens Strassen

Start in der Modestadt Mailand

Gestartet sind wir in der Modestadt Mailand. Die Stadt im Norden Italiens erreicht man in ca. 4 Autostunden. Im Vergleich mit anderen Städten in Italien erschien uns die Atmosphere in Mailand sehr geschäftig und weniger entspannt wie von Italien erwartet. Um den Charme dieser Stadt zu verstehen, braucht es einfach etwas mehr Zeit, als wir zur Verfügung hatten.  Die Weiterreise führte uns nach Florenz. Die Stadt überzeugte uns durch ihre vielen Sehenswürdigkeiten auf engstem Raum. Historische Gebäude, Kirchen, Brunnen, hübsche Piazzas mit gemütlichen Cafés, können leicht zu Fuss erreicht werden. Nach ca. einer Stunde Fahrt durch die wunderschöne Gegend der Toskana erreichten wir Siena. Wie um Jahre zurückversetzt kamen wir uns vor, als wir durch die gepflasterten engen Gassen zum wunderschönen Piazza del Campo, einem der schönsten mittelalterlichen „Dorfplätze" Italiens schlenderten. Alle waren wir beeindruckt wie Siena es geschafft hat, seine Ursprünglichkeit zu bewahren. Ausserdem befindet sich in Siena eine unserer besten Partnerschulen überhaupt, welche sich durch Professionalität und einer super Atmosphäre für jung und alt, auszeichnet. Mein persönlicher Geheimtipp für einen Sprachaufenthalt!!Unser nächstes Ziel war Rom. Dies war definitiv die Herausforderung was das Autofahren anging! Zum Glück ist es in Rom kein Problem ohne Auto von A - Z zu gelangen, was bei diesen vielen historischen Sehenswürdigkeiten auf jeden Fall ein Muss ist. Besonders beeindruckend waren sicherlich das Colosseo, die Fontana die Trevi aber auch die unzähligen kleinen Cafés und gemütlichen Trattorias in den Seitengassen, fernab vom Verkehrslärm.

Ab in den Süden

Nun verliessen wir die Hauptstadt Richtung Süden. Unser Ziel hiess Tropea in Kalabrien, welches wir auf einer kurvigen Strasse direkt am Meer entlang erreichten. In diesem kleinen typischen Ort scheint jeder jeden zu kennen, ausser im Sommer natürlich wo es von Touristen nur so wimmelt. Kein Wunder bei diesen wunderschönen Stränden und dem türkisblauen Meer. Wir waren uns alle einig: hier würden wir gerne noch etwas bleiben! Doch nun ging es weiter nach Sizilien! Nach der Überfahrt mit der Fähre und einer kurzen Autofahrt erreichten wir Taormina . Das wunderschöne Taormina liegt etwa 200m über Meer auf einer Terrasse des Monte Tauro. Von hier aus hat man einen fantastischen Blick zum Ätna sowie über die Buchten und das Meer. Die Spuren der Römer, der Griechen und vor allem der Araber machen diese Stadt zu etwas ganz Besonderem. Wer am Abend durch die engen, zum Teil stufigen Gassen schlendert, wird alle paar Meter von kleinen Kerzen zu einer kleinen Trattoria mit 3- 4 Tischen geführt. Was gibt es Schöneres, als in einem so romantischen, verwinkelten Ort und bei solch mildem Klima ein Glas Wein zu geniessen?

Nach Taormina traten wir unsere Rückreise an. Wir fuhren wieder nach Norden Richtung Adria, nach Ravenna. Ravenna befindet sich ca. 8km vom Meer entfernt und gilt als die Fahrradstadt in Italien. Das seit dem Mittelalter fast unverändert gebliebene, lebendige Stadtzentrum, gehört seit 1995 dem UNESCO-Weltkulturerbe an und lädt zum flanieren und verweilen ein. Wer einen Ort ohne viele Touristen sucht, ist hier genau richtig.

Sandra G.