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3 Wochen in Cambridge

Einen Tag vor Heiligabend, als ich erfuhr, dass ich ab dem ersten Februar als neue Praktikantin für die Linguista Filiale in Winterthur arbeiten werde, entschied ich mich, vor Antritt der Stelle noch einen Sprachaufenthalt in England zu machen. Aber wohin? Susanne hat mir einige Kataloge von England gezeigt und ohne lange zu überlegen habe ich mich für einen Sprachaufenthalt in Cambridge entschieden, da es dort angeblich nur so von Studenten und Schülern wimmeln soll und jeden Tag was los.

Zürich - London - Cambridge

Meine Reise ging also am Sonntag, 10. Januar 2010 los: von Zürich flog ich mit SWISS und einer halben Stunde Verspätung nach London Heathrow, wo es mit dem National Express Bus weiter nach Cambridge ging. Angekommen in der College-Stadt nahm ich nach der anstrengenden Busreise, die länger dauerte als der Flug nach London, das Taxi zu meiner Gastfamilie. Sehr herzlich wurde ich empfangen und nach nur einer halben Stunde im typisch englischen Reihenhäuschen hatte ich meinen ersten Schwarztee getrunken und auf meinem Laptop war das W-Lan installiert.

Der Erste Schultag

Am Montagmorgen gings das erste Mal mit dem City Bus in eines der zwei Gebäude der European Centre School im Herzen von Cambridge, wo ich einen Einstufungstest schrieb und von wo uns später bei einer kleinen Führung die ganze Stadt gezeigt wurde. Nach der Auswertung des Tests erfuhr ich, dass ich in der ersten Woche jeweils am Nachmittag und in der zweiten Woche jeweils am Morgen Schule hatte. Am Abend fand direkt nach der Schule das Welcome Dinner statt, an welchem alle Schüler, die an diesem Montag mit der Schule begannen, zusammen zum Abendessen gingen, wodurch uns die Schule die Möglichkeit gab, erste Kontakte zu knüpfen. Dies klappte sofort und mit ein paar Mitschülern von der ganzen Welt ging ich nach dem Essen in ein Pub um auf Cambridge anzustossen.

Stadtrundgang durch Cambridge

Am Dienstag hatte ich am Morgen frei und schaute mir die Stadt an. Cambridge ist ein bisschen grösser als Winterthur aber sehr ähnlich. Dank den vielen Studenten ist Cambridge wie Winterthur eine Velostadt und hat zudem viele kleine Parks. Zum Shoppen bietet es eine Einkaufsstrasse und drei grosse Shoppingcentren. Die ganze Stadt ist auf Studenten ausgerichtet und so gibt es überall sehr günstige Sandwiches und Getränke zum Lunch und jeder Wochentag ist einem anderen Pub gewidmet, wo die Getränke dann etwas billiger als sonst sind. Besonders empfehlenswert ist das „Regal", wo man nicht nur etwas trinken oder essen sondern auch tanzen kann.

Schnell hatte ich einige Kontakte geknüpft und herausgefunden, dass eine der zwei Student Residences nur 10 Minuten von meiner Host Family entfernt liegt und so verbrachte ich viele Abende da mit Mitschülern und anderen Schülern der EC School.

Ausflug nach Oxford

Über das mittlere Wochenende, welches ich in England war, fuhr ich mit dem Bus (www.megabus.com) sehr günstig nach Oxford, was etwa drei Stunden von Cambridge entfernt liegt, um eine Freundin aus Winterthur zu besuchen, die ebenfalls in einem Sprachaufenthalt in England war. Leider habe ich von der Stadt selbst nicht viel gesehen und so ist es schwierig zu sagen, welche der zwei Städte mir besser gefallen hat.

Zurück in die Schweiz

Die Zeit verging wie im Flug und schon sehr bald war mein letzter Abend gekommen, welchen ich in der Student Residence in Cherry Hinton und später im „Regal" feierte, bevor mich mein Gastvater am Samstagmorgen früh, 23.1.2010, mit dem Auto zur Busstation brachte, weil ich so viel mehr Gepäck hatte als bei der Ankunft. Die Rückreise verlief reibungslos und ohne Verspätungen und am späten Nachmittag bin ich wieder in Zürich angekommen, wo ich mich zuerst wieder daran gewöhnen musste, dass die Autos auf der rechten (und richtigen) Seite fahren.

Ein Sprachaufenthalt in Cambridge würde ich jedem weiterempfehlen, das nächste Mal würde ich aber definitiv länger als zwei Wochen gehen, da es genau etwa diese Zeit braucht, um mit der Gastfamilie und den anderen Schülern richtig warm zu werden und mehr als nur oberflächlichen Kontakt zu haben. Wegen der Grösse der Stadt ist es aber einfach, Leute kennenzulernen und sich wieder zu treffen.

Simone A.