Englisch Sprachaufenthalt
Santa Barbara – Das Beste von Kalifornien in einer Stadt
November 29, 2016
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Kalifornien ist der optimale Ort, um effektives Englischlernen mit einer absolut grossartigen Zeit zu verbinden. Palmen, Strand, Surfer… das ist nicht nur ein Klischee, das Leben im ‘Golden State’ ist in der Tat geprägt von dieser Leichtigkeit. Wenn du dich in idyllischer, gelassener Umgebung wohl fühlst und nicht jeden Tag den Riesentrubel der kalifornischen Metropolen um dich haben musst, dann ist Santa Barbara für dich die perfekte Wahl für einen Sprachaufenthalt.

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Diese Perle mit rund 92.000 Einwohnern und einem etwa acht Kilometer langen Strand wird wegen ihres mediterranen Klimas auch Hauptstadt der ‘Amerikanischen Riviera’ genannt. Hier scheint über 300 Tage im Jahr die Sonne. Ausserdem gibt es eine reichhaltige Flora und Fauna zu bestaunen, den botanischen Garten solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Und je nach Jahreszeit kannst du vor der Küste sogar vorbeiziehende Wale beobachten!

Dass es hier einfach wunderschön ist, wissen auch die Stars. In Santa Barbara und direkt nebenan in Montecito wohnen viele Berühmtheiten. Und diejenigen, die in Los Angeles leben, entfliehen liebend gerne für einen (Kurz-)Urlaub dem Stress der Grossstadt und fahren die gerade mal etwa 150 Kilometer nach Santa Barbara. Wenn du die Augen offen hältst, wirst du also vielleicht dem einen oder anderen Promi begegnen. Und obwohl Santa Barbara zu den teuersten Wohngegenden der USA gehört und einfach von oben bis unten wahnsinnig schick ist: Die Stadt ist dabei nicht ‘schickimicki’. Das wirst du bemerken, wenn du durch die Strassen spazierst. Die Sonne scheint herab vom strahlend blauen Himmel und wenn du dich umschaust, siehst du überall meterhohe Palmen, bunt blühende Büsche und tiefenentspannte, glückliche Gesichter. Dies ist ein Ort der Erholung, den jeder zu schätzen weiss, aber niemand exklusiv für sich beansprucht und das ist das schöne dabei.

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In einem solchen Ambiente ist es ein absolutes Kinderspiel, mit anderen, seien es nun Einheimische oder Urlauber, ins Gespräch zu kommen und deine Englischkenntnisse zu vertiefen. Wenn du dich zum Beispiel in die (zu jeder Tageszeit) meterlange Schlange am berühmten Taco-Imbiss ‘La Super-Rica’ einreihst, frage doch die Person vor dir, welche Nummer sie empfehlen würde. Oder wenn du über die lebhafte State Street schlenderst mit all ihren hippen Restaurants und verrückten kleinen Läden, lass dich in einer Boutique ausgiebig beraten, welches Mitbringsel wohl das optimale Geschenk für deine Schwester wäre. Dienstagabends findet auf der State Street übrigens ein Bauernmarkt statt. Hier preisen kalifornische Bauern ihr sonnenverwöhntes Obst und Gemüse an. Frag doch mal ganz genau nach, welche Äpfel am besten schmecken und wieso. Hier wirst du sicher einiges lernen, über Äpfel und die Sprache.

Nur Mut! Die Leute hier sind immer für ein Gespräch zu haben und du wirst erstaunt sein, wie schnell sich dein Englisch verbessert. Lass dich einnehmen vom kalifornischen Lebensstil und habe den Sprachaufenthalt deines Lebens!

Französisch Fun & Facts Sprachaufenthalt
3 Insider-Tipps für deinen Sprachaufenthalt in Paris
November 23, 2016
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Egal, auf welchem Stand deine Französischkenntnisse sind, die angenehmste, spannendste und vor Allem effektivste Art, die Sprache zu lernen ist natürlich umringt zu sein von französischen Muttersprachlern. Und die wohl vielfältigste Metropole in Frankreich ist natürlich: Paris!

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Geheimtipps in Paris

Doch Paris ist nicht nur die Stadt der Liebe und der tausend Brücken. Egal, ob du auf Kunst, Livemusik, romantische Cafés oder prunkvolle Architektur stehst, hier kommt jeder auf seine Kosten. Genau deswegen ist Paris natürlich auch kein Geheimtipp mehr. Im Gegenteil, es zählt zu den meistbesuchen Städten der Welt! Um in einer solch touristischen Stadt Geld und Nerven zu sparen, habe ich hier 3 grundlegende Dinge, die du vermeiden solltest, um deinen Sprachaufenthalt in Paris bestmöglich auszukosten.

  1. Ein zu teures Metro-Ticket kaufen

Zugegeben, die Pariser Metro sieht erstmal aus wie ein verworrenes Labyrinth. Kein Wunder, mit seinen über 300 Stationen und knapp 220 km Streckenlänge ist das U-Bahn-System eines der am besten ausgebauten der Welt! Deswegen: Mach dir die Metro zum Freund, sie wird dir deinen Aufenthalt erleichtern und nach den ersten Fahrten wirst du sie nicht mehr missen wollen. Beim Ticketkauf kannst du nun bares Geld sparen: Lass den Ticketautomaten erstmal links liegen und begib dich zu einem der Ticketschalter. Hier bekommst du, neben einem Metroplan, auch eine persönliche Magnetkarte für 5 Euro, die Carte Navigo Découverte. Vergiss nicht, ein Passfoto mitzubringen. Diese Magnetkarte kannst du nun so oft du willst für eine Woche oder einen Monat aufladen und zwar zu einem Bruchteil des Touristentickets. Übrigens ist deine Carte Navigo zehn Jahre gültig. Also gut aufheben, der nächste Parisaufenthalt kommt bestimmt!

  1. Auf den Eiffelturm steigen

Na klar, nichts steht mehr für Paris als der Eiffelturm und nicht ohne Grund zieht es die Besucher Paris’ täglich zu tausenden dorthin, um einmal den Ausblick zu geniessen. Bevor du aber das teure Ticket für den Aufzug zahlst und dich in die hunderte Meter lange Schlange einreihst, stelle dir bitte folgende Frage: Wenn du den Eiffelturm so schön findest, wieso solltest du hinauffahren, wenn du ihn von dort aus doch gar nicht sehen kannst? Mein Tipp: Der Montparnasse-Turm. Dieses scheinbar alles überragende Bürogebäude ist wahrlich keine Augenweide. Auf dem Dach in 210 Metern Höhe gibt es allerdings eine riesige Plattform mit einem einmaligen Ausblick auf Paris (inklusive Eiffelturm). Leider, wie bei so vielem was Spass macht, musst du auch hier zwischen 12 und 15 Euro in die Hand nehmen. Aber es lohnt sich allemal! Möchtest du es komplett kostenlos, laufe vom Eiffelturm aus einmal über die Seine und geniesse den Blick vom Trocadero aus. Am lohnenswerten ist der Besuch in den späteren Abendstunden, wenn der Wald aus Selfiesticks der Tagesbesucher sich allmählich lichtet.

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  1. Nur die touristischen Orte besuchen

Was zu guter Letzt unabdingbar ist, damit deine Sprachreise in Paris ein voller Erfolg wird: Finde die Pariser! Ja, in dieser von Touristen überrannten Stadt neigen die Einheimischen dazu, sich an ruhigere Orte zurückzuziehen. Die typische Pariserin sitzt nicht zur Mittagszeit auf den Stufen des Sacre Coeur und zieht ihren Lippenstift nach, während sie ein Baguette mit Camembert verspeist. Leider nicht. Um aber deine Französischkenntnisse zu verbessern, musst du sie finden! Wenn du also tagsüber die Sehenswürdigkeiten abgeklappert hast, solltest du dich ins tiefere Paris begeben, ins wahre Paris. Nimm zum Beispiel die Metro zur Station ‘Oberkampf’ oder ‘Parmentier’ und erkunde die Strassen rundherum mit ihren Bars und Lokalen. Hier tummeln sich die Pariser in den Abendstunden und du wirst ausgiebige Gelegenheiten finden, Französisch zu sprechen und deine Reise perfekt mit ein paar neuen Bekannten abzurunden.

Fun & Facts
Es fruchtet im Sprachgebrauch
November 18, 2016
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Auch wenn wir vieles durch die Blume sagen, manche Botschaft lässt sich einfach besser über die Frucht vermitteln. Wenn es nach dem Sprachgebrauch geht, sind wir Deutschsprachigen absolute Frucht-Junkies. Wir beissen in saure Äpfel und widerstehen nur mühsam den verbotenen Früchten. Aber auch die Franzosen und Engländer lieben Früchte und verwenden sie um bestimmte Situationen zu beschreiben. Die Franzosen stehen besonders auf Pfirsiche und Birnen. Wird beispielsweise ein Kompromiss gefunden, hat man die Birne in der Hälfte geteilt „Couper la poire en deux“.  Auf Englisch wäre die passende Übersetzung „to agree, to disagree“.

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Engländer und Amerikaner wiederum schwören auf Äpfel um etwas zu umschreiben. The apple never falls far from the tree, diese Redewendung gibt es eins zu eins auch in der deutschen Sprache: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“. Der in vielen Sprachen verwendeten Empfehlung: An apple a day keeps the doctor away, ein Apfel pro Tag hält den Arzt fern,  können wir nur  zustimmen.

Wir stellen euch für eure nächste Reise je fünf der wichtigsten fruchtigen Redewendungen vor. Benützt sie doch in eurem nächsten Gespräch and everyone is going bananas (das bedeutet alle flippen aus).

Französisch Deutsch
Tomber dans les pommes! In die Äpfel fallen, In Ohnmacht fallen
Tu te payes ma poire?

 

Da gibt es sogar ein deutsches Gegenstück:
Veräppelst du mich?
J’ai la pêche Wortwörtlich: Ich habe den Pfirsich
Ich habe Lust/ Ich bin aufgeregt
Se prendre une pêche Einen Schlag ins Gesicht kriegen
Mi-figue mi-raisin

 

Halb Feige, halb Traube
„Weder Fisch noch Vogel“ ist  die deutsche Version

 

Englisch Deutsch
To compare “apples and oranges“ Birnen mit Äpfeln vergleichen, etwas ist sinnlos
Apple of his eye Sarah ist Dons Augenstern/Liebling
Banana republic Auch auf Deutsch gibt es die Bananen-Republik, das bedeutet ein korruptes Land
everything is “peaches and cream“ Das Leben ist schön
As easy as apple pie Wortwörtlich: so einfach wie Apfelkuchen,
etwas ist sehr einfach

Habt ihr auch schon fruchtige Redewendungen in anderen Sprachen gehört oder verwendet? Teilt sie doch mit uns, damit wir unser sprachliches Früchtebouquet erweitern können!

Erfahrungsberichte Work and Travel
Freiwilligenarbeit in Benin – Teil 2
November 17, 2016
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Unsere Kundin Rahel leistete während mehreren Wochen in Benin einen Freiwilligeneinsatz. Im zweiten Teil ihres Berichtes blickt sie zurück auf die letzten beiden Monate. Teil 1 von Rahels Bericht findest du hier. Vielen Dank an Rahel und viel Spass beim Lesen:

September

Coucou aus Benin

Der September war sehr regnerisch und mein Regenoutfit von Regenjacke bis Regenstiefel war sehr nützlich.

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Abomey, vor unserem Hof

Mein Wissen über die afrikanische Kultur erweitert sich von Tag zu Tag und ich sammle viele neue Erlebnisse und Erfahrungen. Die Lebensweise, Normen und Werte, Regeln und Umstände sind meistens sehr unterschiedlich gegenüber der Schweiz. Meistens gewöhnungsbedürftig wie z.B. die Polygamie, das öffentliche Urinieren, das Verbrennen des Abfalls wie auch das Familienleben und den Umgang mit den Kindern. Die Liebe ist mehrheitlich nicht wirklich spürbar und der Arbeit untergeordnet. Das stimmt mich sehr traurig. So habe ich es mir zur grössten Aufgabe gemacht, während meiner Zeit den Kindern viel Liebe, Geborgenheit und Nähe zu schenken. Das Lächeln und die glücklichen Momente mit den Kindern entschädigen die schwierigen Momente.

Das Leben aus den Koffern ist nicht für mich gemacht, aber man schlägt sich durch :-). So habe ich mir aus Faulheit angewöhnt, meine Schuhe ohne Socken zu tragen, da diese lange zum Trocknen brauchen und trotz waschen sehr sandig sind. Bin mir zudem nicht genau sicher, ob meine gewaschenen Kleidungsstücke wirklich sauber sind, da das Wasser zu jedem Zeitpunkt braun ist.

Der Septemberrekord war 8x Stromausfall innerhalb von 2 Stunden infolge starkem Regen oder aus anderen unverständlichen Gründen.

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Bezinverkauf in Abomey

Bewundernswert finde ich, dass die Benianer für alles irgendwie noch eine Verwendung finden, auch wenn es für uns z.B. defekt und/oder alt ist und somit in unseren Augen unbenutzbar ist. Diese erfinderische Art schätze ich sehr und ist meistens witzig anzusehen.

Was mir in dieser Zeit bewusst wurde ist, dass man Benin und die Einwohner nur kennt, wenn man dort gelebt hat. Die guten Hotels, die vielen Sehenswürdigkeiten und das gute Essen verbergen meistens die dunklen Seiten und das Elend im Land.

Seit einer Woche habe ich Unterstützung aus Deutschland erhalten. Ich schätze den Austausch auf Deutsch sehr, da diese Gespräche meist tiefgründiger sind.

Liebe Grüsse aus Abomey,
Rahel

 

Oktober

Wieder liegt ein Monat mit vielen neuen Erlebnissen und Eindrücke hinter mir. In einigen Dingen bin ich inzwischen 100% Benianerin. So kann ich eine Orange afrikanisch ausschlürfen und habe den zweiten Besuch bei der Schneiderin hinter mir. Diesmal wird es das traditionelle benianische Outfit. Ob meine afrikanische Kleidung europatauglich ist, entscheide ich in der Schweiz :-).

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Das Kinderheim in Abomey

Um mein Abenteuer möglichst gut festzuhalten oder zu organisieren, habe ich ein Buch, welches eher den Namen “schlaues Buch” verdient hat. In diesem befindet sich eine Ausgabenliste, eine Wochenübersicht, eine Bestandsliste meiner Produkte, eine Lass ich da-Liste, Berechnungen und witzige Erlebnisse. Hier einige Auszüge:

  • … 61 Wasserflaschen gekauft und konsumiert
  • … 16 Handwäschen
  • … 7 Kirchenbesuche
  • Müesli isst man nicht mit Milch, sondern wie ein Keks (P.S.: Das Müesli stammt aus  Europa und ich erhalte Anweisungen zum Konsum.)
  • Wenn man in Afrika das Autofenster schliessen möchte, muss man den Fahrer nach dem Henkel fragen und nur die Europäer haben Tränen gelacht.

Der 16. Oktober 2016 ist auch noch sehr erwähnenswert. Mein grosser Tag und ich hatte das Glück, dass ich Babybrei für Kinder ab 6 Monaten essen durfte. Was für ein Erlebnis, jedoch bevorzuge ich kaubare Nahrung und meine Babytage sind doch schon einige Jahre zurück, was wohl meiner benianischer Gastmama nicht klar war, als sie es servierte.

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Am Pool des Hotels, direkt am Hafen von Cotonou

Die Visumsverlängerung war eine eigene Geschichte, aber am Ende zählt, dass ich meinen Pass mit einem neuen gültigen Visum wieder habe. Während dieser Zeit war ich mit Rebecca (Mitvolontärin aus Deutschland) für einige Tage in einem Hotel. Kleiner Urlaub mit Sightseeing und neuen Bekanntschaften zu anderen Volontären. 5 Tage richtiger Tourist in Benin :-).

Ich schicke euch etwas Sonne in die kalte Schweiz.

Liebe Grüsse
Rahel

 

Mehr Informationen zu unseren Programmen mit Freiwilligenarbeit in Afrika findest du auf unserer Website. Unsere Filialen beraten dich gerne und organisieren dir deine ganz individuelle Reise.

Erfahrungsberichte Französisch Fun & Facts Sprachaufenthalt
Die schönsten Seiten Nizzas an nur einem Tag
November 16, 2016
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Die mondäne Dame an der Côte d’Azur hat für deinen Nizza-Sprachaufenthalt einiges zu bieten.

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Damit du dich als Neuankömmling erst einmal orientieren und dich mit dem Flair dieser Küstenstadt vertraut machen kannst, habe ich dir einen Rundgang zusammengestellt, bei dem du an nur einem Tag bereits ganz unterschiedliche Facetten Nizzas kennenlernst, deine Eindrücke aber in Ruhe aufsaugen kannst:

Nachdem du morgens ausgiebig gefrühstückt hast, geht es ab ins Vieux-Nice, die Altstadt. Steck am besten deinen Stadtplan in den Rucksack und lass dich durch das Getümmel in den verwinkelten Gassen treiben. Zwischen den pastellfarbenen Häuserfassaden, den quirligen Eckcafés und der flatternden Wäsche über dir ist die mediterrane Atmosphäre praktisch greifbar. Hier kannst du dich durchaus für einige Stunden verlieren. Wenn die Füsse eine Pause brauchen, hol dir doch einen Kaffee und lass dich an der Cathédrale Sainte-Réparate nieder. Dort kannst du den herrlich unterhaltsamen Trubel beobachten. Auch der beeindruckende Innenraum dieser berühmten Kirche ist unbedingt einen Besuch wert.

Wenn um die Mittagszeit dein Magen beginnt zu grummeln, ist der Marché aux Fleurs zum Glück nur ein paar Gehminuten franzoesisch_lernen_nizza_fotoliaentfernt. Auf diesem kunterbunten Blumenmarkt türmen sich ausserdem wundervoll duftende Lavendelsäckchen und typische Kräuter der Provence. Und wenn du ein wenig suchst, findest du ganz sicher auch einen Socca-Stand. Soccas sind eine köstliche Nizzaer Spezialität ohne viel Schnickschnack aus Kichererbsenmehl, Olivenöl und Salz. Hier kannst du gleich beim Bestellen und Verhandeln deine neuen Französischkenntnisse ausprobieren und einen Selbsttest anstellen, wie gut das Französisch lernen bereits klappt. Nach dieser Stärkung geht es weiter in südlicher Richtung. Denn was wäre ein Tag in Nizza ohne einen Besuch am Strand!

Zugegeben, einen feinen Sandstrand darfst du hier leider nicht erwarten. Vielmehr ist der Strand, wie es an der Côte d’Azur typisch ist, geprägt von Kieselsteinen, die nicht unbedingt zum stundenlangen Rumliegen einladen. Aber das kristallklare, strahlend blaue Wasser, welches dahinter kleine Wellen schlägt, ist einfach perfekt, um sich nach einigen Stunden auf den Beinen hineinzustürzen und zu erfrischen. Wenn du nun wieder quicklebendig bist, wie wäre es noch mit einem entspannten Spaziergang auf dem Damm bis hin zum Leuchtturm? Der Ausblick auf das glitzernde Meer und die erhabene Stadt, während du gefühlt mitten auf dem Wasser stehst, ist einmalig! Setz dich ruhig und halte eine Weile inne. Geniesse den frischen Seewind und die leichte Abgeschiedenheit, bevor du dich wieder ins Getümmel stürzt, denn bald ist es Zeit fürs Abendessen!

Wenn du über den Damm wieder Richtung Festland gehst, siehst du rechts von dir bereits den schönen Yachthafen. Rundherum findest du einige gemütliche Bars und Restaurants mit tollem Blick auf die Boote. Wenn du nicht mit einem überteuerten Touristenmenü abgefertigt werden willst, sondern Lust hast auf authentische Küche, dann achte auf das Gütesiegel „Cuisine Nissarde“ an der Eingangstür. Dies erhalten nur Gastronome, die ausschliesslich traditionelle und qualitativ hochwertige Gerichte anbieten.

 

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Sei jedoch achtsam, dass du den Sonnenuntergang nicht verpasst. Denn das absolute Highlight hab ich für den Schluss aufgehoben: Rauf auf den Colline du Château! Genau, das ist der felsige Hügel, um den du die ganze Zeit herumgelaufen bist. Wenn du nach dem reichhaltigen Nachtmahl noch etwas träge bist, kannst du für einen kleinen Obolus auch den Lift nehmen. Wenn du dann oben auf der Aussichtsterrasse stehst, wirst du sehen: Es hat sich gelohnt! Dieser Ausblick über den Hafen, die Promenade des Anglais und das wiegende Meer im Abendlicht ist einfach einmalig! Während die Sonnenstrahlen nach und nach schwinden, werden die Altstadt und die Strandpromenade in ein zauberhaftes Licht getaucht. Du nippst an deinem Plastikbecher mit vorzüglichem Rosé aus dem nahegelegenen Weinbaugebiet und denkst: „Ich kann es kaum erwarten, morgen noch mehr von dieser Stadt zu sehen.“ So macht Französisch lernen auf einer Nizza-Sprachreise richtig Spass!

Erfahrungsberichte Work and Travel
Freiwilligenarbeit in Benin – ein Reisebericht
November 10, 2016
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Unsere Kundin Rahel leistete während mehreren Wochen in Benin einen Freiwilligeneinsatz. In ihrem Bericht erzählt sie, wie es ihr in Afrika und im Projekt gefallen hat. Vielen Dank an Rahel und viel Spass beim Lesen:

Seit einem Monat bin ich nun im Rahmen eines Freiwilligeneinsatzes in Benin (Westafrika). Unter der Woche arbeite ich in einem Kinderheim, in welchem Kinder von 0-5 Jahre betreut werden und verschiedene Familienarbeit geleistet wird. Ich erhalte Einblick in viele Arbeitsbereiche und sammle dadurch vielfältige neue Erfahrungen.

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Zu meinen Arbeitsbereichen gehören die Kinderbetreuung, Gartenarbeit, Küchenarbeit, Administration und externe Aufgaben wie z.B. Einkäufe oder Besuche bei wiederintegrierten Kindern und deren Familien. Für afrikanische Verhältnisse logiere ich sehr nobel und komfortabel. Durch das “einfache” Leben lernt man nicht selbstverständliche Dinge wieder zu schätzen, wie z.B. eine “normale” Dusche zu geniessen oder Elektrizität bei Regen zu haben. Bei nicht fliessendem Wasser (fast täglich) ist Erfindung gefragt und Wasserreserven sind von grosser Bedeutung :-).

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Ich hatte das Vergnügen, dass ich eine organisierte 4-tägige Safaritour unternehmen konnte. Leider haben sich die Elefanten und Löwen hinter der grünen Landschaft (aufgrund derzeitiger Regenzeit) versteckt. Ein wichtiger Grund, dieses tolle Erlebnis während der Trockenzeit zu wiederholen, bevor es Ende Dezember wieder zurück in die Schweiz geht.

Hoffentlich mit Fotos von Elefanten und Löwen im Gepäck.

Ganz liebe Grüsse aus Benin oder besser gesagt édabo, was in der Landessprache (Fon) so viel wie Au revoir bedeutet.

Rahel

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Teil 2 von Rahels Bericht findest du hier.

Mehr Informationen zu unseren Programmen mit Freiwilligenarbeit in Afrika findest du auf unserer Website. Unsere Filialen beraten dich gerne und organisieren dir deine ganz individuelle Reise.

Englisch Erfahrungsberichte Fun & Facts Sprachaufenthalt
San Francisco: Mit dem Velo über die Golden Gate Bridge
November 9, 2016
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Wer den Namen ‘San Francisco’ hört, denkt unweigerlich als erstes an die Golden Gate Bridge. Und das ist kein Wunder! Der rote Koloss ist eine der längsten Hängebrücken der Welt und bietet ein sagenhaft schönes Bild. Wenn ihr also einen Sprachaufenthalt in San Francisco im ‘Golden State’ Kalifornien verbringt, muss ich euch wohl nicht erst vorschlagen, einen der zahlreichen Aussichtspunkte aufzusuchen, um dort schon mal den halben Speicher eures Handys voll zu knipsen. Das macht ihr schon von allein. Und wenn ihr dann die Stadt zu Fuss erkundet habt, frischen Fisch im Hafenviertel Fisherman’s Wharf oder doch die Pekingente in Chinatown verspeist habt… Dann hab ich einen absoluten Geheimtipp für euch.

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Die Wörter ‘Velo’ und ‘San Francisco’ in einem Satz zu gebrauchen, lässt erstmal auf ein sehr schlechtes Einschätzungsvermögen oder aber eine ‘Sonntags-überquere-ich-gerne-mal-mit-dem-Velo-die-Alpen’-Fitness schliessen. Und es gibt tatsächlich auch grün markierte Radwege in San Francisco, die wacker die steilen Strassen auf und ab begleiten. Wegen der starken Steigungen, die das Stadtbild prägen, dienen sie aber zumeist augenscheinlich eher als Deko und ich kann eine Radtour auf ihnen auch nicht so wirklich empfehlen. Es sei denn ihr seid begeisterte Bergradler.

Wer trotzdem ein bisschen Bike-Action haben möchte, der fährt einfach mal ein Stück raus aus der Stadt, und zwar über die Golden Gate Bridge nach Sausalito! Also, rein in die Radlerhose, Helm auf und Waden dehnen! Zahlreiche Veloverleihe findet ihr in Fisherman’s Wharf, von wo aus ihr superleicht zur Brücke kommt. Der leichte Aufstieg dorthin ist selbst mit stark eingestaubter Fitness gut zu bewältigen. Wenn ihr dann die Brücke kreuzt, nehmt den Moment mit allen Sinnen auf! Die frische, feuchte Luft, die euch entgegenschlägt, das glitzernde Wasser, die strahlenden Gesichter und funkelnden Selfie-Sticks der Fussgänger… Dieses Erlebnis werdet ihr so schnell nicht vergessen! Haltet ruhig für ein paar Minuten am Geländer an, geniesst den Ausblick und atmet tief durch.

Wenn ihr am Ende der Brücke das Festland erreicht, seid ihr offiziell nicht mehr in San Francisco, sondern in Marin County. Jetzt heisst es noch einmal ein wenig strampeln (optional alle paar Meter anhalten, um die Aussicht zu geniessen) und dann könnt ihr euch den restlichen Weg ganz entspannt herunterrollen lassen. Das hübsche Städtchen Sausalito lädt zu einem entspannten Spaziergang am Wasser ein. Denn egal ob Grossstadtdschungelfan oder Landei: Eine kleine Verschnaufpause von all dem bunten Trubel in San Francisco kann zwischendurch echt angenehm sein und hilft euch, die gesammelten Eindrücke eures bisherigen Aufenthalts zu verarbeiten.

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Wenn ihr dann bereit für eure Rückkehr nach „San Fran“ seid, hüpft einfach auf die Fähre (die Velos könnt ihr natürlich mitnehmen) und ergattert euch einen Platz mit freier Sicht. Denn während der Fahrt kommt ihr noch mal in den Genuss eines einmaligen Ausblicks auf die Golden Gate Bridge und ausserdem auf ihre nicht so berühmte Schwester, die Oakland Bay Bridge, die aber fast genau so beeindruckend ist. Daraufhin schielt ihr noch mit einem leichten Schaudern zur ehemaligen Gefängnisinsel Alcatraz, bevor ihr dann am Pier 41 im guten, alten Fisherman’s Wharf wieder von Bord geht. Dort könnt ihr auch gleich die Bikes zurückgeben und dann nach Herzenslust durch die Strassen schlendern.

Bei diesem Ausflug kann ich euch nun wirklich versprechen, dass er euch auf eurer Sprachreise nach San Francisco garantiert in Erinnerung bleiben wird.

Fun & Facts Sprachaufenthalt
Auslandsaufenthalt-Checkliste: Was gehört in deinen Koffer?
November 2, 2016
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Ein Auslandsaufenthalt will gut geplant sein. Denn gerade, wenn du dich bei einem Work and Travel Programm oder einem Austauschjahr für eine längere Zeit im Ausland entscheidest, solltest du alles gut im Voraus planen und möglichst nichts vergessen. Unsere Checkliste hilft dir dabei an die wichtigsten Details zu denken.

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Alles Wichtige vor der Reise

Ist dein Pass noch gültig? In den meisten Ländern muss der Reisepass am Ende des Auslandsaufenthaltes noch mindestens 6 Monate gültig sein. Eine Passbeantragung kann allerdings mehrere Wochen dauern, also solltest du dich rechtzeitig darum kümmern. Genauso steht es mit möglichen Visaanträgen und der Auslandskrankenversicherung. Hier findest du das Wichtigste im Überblick:

  • Passgültigkeit überprüfen
  • Visaangelegenheiten klären
  • Auslandsversicherung beantragen
  • Arztbesuche und Impfungen erledigen
  • Handy- und Internetverträge abklären
  • Postzustellung an Familie oder Freunde umleiten
  • WG-Zimmer/Wohnung untervermieten?
  • Bei Work and Travel: passende Arbeitskleidung besorgen
  • Reiseunterlagen kopieren und zu Hause hinterlegen (zum Beispiel online)

Das 1×1 des Kofferpackens

Wenn alles Förmliche erledigt ist, der Auslandsaufenthalt gebucht ist und es nur noch ein paar Tage bis zum Flug sind, dann geht es endlich an das Koffer packen. Einige der wichtigsten Infos, die du vorab mit der Fluggesellschaft abklären solltest, sind Koffergrösse und Gewicht. Darfst du ein oder zwei Freigepäcke mitnehmen? Ist das Höchstgewicht des Koffers 23 Kilo? Wie viel und was darf ins Handgepäck? Lohnt sich eine Koffermitnahme überhaupt?

Je nach Typ deines Auslandsaufenthaltes kann es natürlich sein, dass die Mitnahme eines grossen Reiserucksacks sinnvoller ist, als einen sperrigen Koffer zu transportieren. Natürlich kommt der richtige Inhalt des Gepäcks immer auch darauf an, was du auf deiner Reise noch alles vorhast und wohin es überhaupt geht. Hier sind aber auf jeden Fall die wichtigsten Dinge, die du nicht vergessen solltest.

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Packliste Handgepäck:

  • Reisedokumente
  • Pass
  • Bargeld
  • Kleine Kulturtasche und Handtuch für lange Reisen
  • 1 x Kleidung zum Wechseln (für den Fall der Fälle)
  • Handdesinfektionsmittel
  • Buch, Smartphone, Tablet und Musik
  • Ladegeräte
  • Eventuell Fotoapparat
  • ACHTUNG: Überprüfe vor Abflug noch einmal, dass du keine Deo-Sprühflaschen, Scheren, Taschenmesser oder ähnliches im Handgepäck hast. So ist nämlich schon so manches gute Schweizer Taschenmesser im Müll gelandet.

Packliste Reisegepäck:

  • Unterwäsche
  • Socken
  • Pyjama
  • Badetuch
  • Schmutzwäschebeutel
  • Reiseapotheke
  • Kulturtasche mit Deo, Parfüm, Shampoo, Duschgel, Zahnbürste und Zahnpasta
  • Eventuell Handwaschmittel

Für den Sommer:

  • Kurze Hosen und T-Shirts
  • Sandalen
  • Feste Schuhe zum Wandern oder Arbeiten
  • Sonnencreme
  • Sonnenbrille
  • Sonnenhut oder –mütze
  • Moskitospray
  • Badesachen
  • Eventuell elegantes Outfit

Für den Winter:

  • Regen- und Schneeschutz
  • Wetterfestes Outfit
  • Schal
  • Warme Unterwäsche
  • Dicke Socken
  • Mütze
  • Eventuell elegantes Outfit

Je nach Auslandsaufenthalt sind diese Dinge noch beliebig zu ergänzen. Um mehr in deinen Koffer reinzubekommen, gibt es den Tipp: Rollen statt falten. Denn gerollte Wäsche aneinander gereiht nimmt weniger Platz weg, als grosse Wäschestapel aufeinander. Wir hoffen, dass dir unsere Packliste beim Packen hilft und wünschen dir jetzt schon den besten Auslandsaufenthalt deines Lebens!

Adventure Travel Englisch Work and Travel
Work and Travel USA – wo Träume wahr werden!
October 26, 2016
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Träumst du auch davon einmal in dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu arbeiten? Dann ist ein Work and Travel Aufenthalt in den USA genau das Richtige für dich. Bei einem Freiwilligeneinsatz in den USA lernst du nicht nur fliessend Englisch zu sprechen, sondern auch wichtige Qualitäten und Fähigkeiten für deine eigene Persönlichkeit. Hier sind unsere besten Programme in Nordamerika:

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1. Florida Wildlife – Tier- und Schutzprojekt
Oh ja, Florida, immer warm, immer schön, viel Strand und nette Leute. Das ist hier sowieso garantiert. Bei unserem Schutzprojekt für Tiere kannst du dich aber auch noch für kranke und verletzte Wildtiere einsetzen. Neben Pflege ist auch die tiermedizinische Versorgung von grosser Bedeutung. Schildkröten und Papageien erlebst du hier ganz nah und du bist hautnah dabei, wenn die Tiere behandelt werden. Auch das Säubern des Geheges und die Öffentlichkeitsarbeit gehören zum Projekt dazu. Während der Arbeit sprichst du ständig mit Tierpflegern und Helfern Englisch und danach geht es gleich in der Gastfamilie weiter. Na, wenn das nicht vielversprechend klingt!

2. Florida Mustang Rescue
Schütze die Mustangs vor dem Aussterben! Das ist die Devise unseres Mustang Rescue Projekts in Florida. Nur noch 40’000 Pferde leben überhaupt noch in freier Wildbahn und viele andere leiden unter grausamen Haltern, die sie misshandeln. Bei diesem Freiwilligeneinsatz kannst du dabei helfen, die Tiere so richtig wieder aufzupäppeln, sie zu füttern, zu reiten, und alle Arbeiten rund ums Pferd zu erledigen. Nach der getanen Arbeit gibt es auf der Anlage einen Pool zum Entspannen. So macht Helfen Spass!

3. Wolfsprojekt – Aktiver Tierschutz für Wölfe und Wolfshunde
Und jetzt zu einem Projekt, das nur für Alpha Männchen gedacht ist. Scherz beiseite, das Wolfsprojekt in den White Mountains (New Hampshire) kann tatsächlich nur von männlichen Teilnehmern belegt werden. Mitten in einer völlig ländlichen Gegend teilt ihr euch einen Wohnwagen und kümmert euch um Wölfe, Füchse und Wolfshunde. Hier können sich junge Männer mal völlig ungestört so richtig in der Wildnis austoben.

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4. Arizona Wildlife – Tierschutz à la Wildwest
Oder findest du es spannend, dich mit Reptilien und Greifvögeln der Region des Wilden Westens zu beschäftigen? Dann ist das Arizona Wildlife Projekt genau richtig für dich! Von Fütterungen über die Pflege der Tiere bis hin zu Besucherführungen kannst du hier verwaisten Jungtieren helfen und dich engagieren die Anlage gemeinsam mit den anderen Volontären zu verbessern. In Arizona steht dir ausserdem ein tolles Freizeitangebot zur Verfügung und mit deiner Gastfamilie sowie im Rehabilitationszentrum übst du auch noch ganz nebenbei fleissig Englisch.

5. Hawaii Wildlife – Aktiver Tierschutz im Surfer Paradies
Und last but not least, das wohl traumhafteste Reiseziel der USA: HAWAII! Aber auch auf einer solchen Trauminsel brauchen kranke und verwaiste Vögel oder Wildtiere deine Hilfe. In einem Schutzzentrum übernimmst du Fütterungen, die Säuberung von Gehegen und darfst die verwaisten Jungtiere mit der Hand füttern. Auf der Anlage gibt es eine Ranch, auf der du mit den anderen Volontären wohnst und gemeinsam könnt ihr ein Auto nutzen, um Ausflüge auf der Insel zu machen. Und vielleicht lernst du ja noch ganz nebenbei surfen.
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Wie du siehst, kannst du dein tierisches Engagement in den verschiedensten Work and Travel Projekten in den USA anwenden. Ob heisser Süden, angenehmer Osten, kalter Norden oder sogar Hawaii, ein Freiwilligeneinsatz in diesen Breitengraden, bleibt dir garantiert für immer in Erinnerung.

 

Falls es dich nun selbst in die USA zieht, wir organisieren dir gerne deine individuelle Reise. In unseren Filialen kannst du dich persönlich beraten lassen.

Fun & Facts
Sprachaufenthalt Amerika: Wieso wird hier Englisch gesprochen?
October 19, 2016
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Interessierst du dich für die amerikanische Kultur und Geschichte? Dann hast du dich vielleicht öfters gefragt, warum in Amerika eigentlich Englisch gesprochen wird. Mit Amerika meine ich natürlich nicht den ganzen Kontinent, sondern in diesem Fall konkret die USA. Doch um das Ganze genau zu verstehen, müssen wir richtig weit zurück in die Geschichte gehen.

Auch wenn vermutet wird, dass europäische Kapitäne bereits um das Jahr 1000 den amerikanischen Kontinent betraten, wird als offizieller Entdecker vor allem Christoph Kolumbus anerkannt. Er entdeckte 1492 die Karibik und durch dieses Ereignis erfolgte auch die darauffolgende Besiedlung des Kontinents.

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Woher kommt das amerikanische Englisch?

Insbesondere die englischsprachigen Siedlerkolonien liessen sich an der nordöstlichen Küste der Vereinigten Staaten nieder. Daher wurde Englisch hier besonders häufig gesprochen. Vor dem Unabhängigkeitskrieg von 1775-1783 gab es in den USA noch keine offizielle Amtssprache und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen sprachen in ihrer eigenen Muttersprache. Als jedoch die Republik gegründet wurde, mussten die neuen Amerikaner sich für eine eigene Sprache entscheiden. Diskutiert wurde zum Beispiel über Hebräisch, Griechisch, Latein und auch Deutsch. Manche erwogen sogar eine Mischung aus indigenen Sprachen, jedoch gab es keine Mehrheit für diese Ideen.

Und fast hätte Amerika Deutsch gesprochen…

Auf meiner letzten Reise in die USA erzählte mir ein älterer deutschstämmiger Mann, dass Deutsch fast zur Landessprache Amerikas geworden wäre. Laut ihm fehlte nur eine einzige Stimme. Freundlich lächelnd tat ich innerlich seine Worte als reine Wunschfantasie ab und wunderte mich, wie er auf einen solchen Gedanken gekommen war. Wieder zu Hause angekommen und an diesem Artikel sitzend, liess mich die Geschichte jedoch nicht los. Also hiess es für mich: Ab ins Internet und recherchieren. Und tatsächlich, ich bin fündig geworden! Das Ganze nennt sich nämlich die Muhlenberg-Legende.

Muhlenberg_legende_flickrAnscheinend besagt die allseits bekannte Muhlenberg-Legende, dass Deutsch fast zur offiziellen Sprache Pennsylvaniens gewählt wurde. Bei der Kongressabstimmung fehlte laut dieser Sage nur noch die Stimme des Deutsch-Amerikaners Frederick Muhlenberg. Dieser soll damals gegen Deutsch als Amtssprache abgestimmt haben. Und zwar mit der Begründung er wünsche, dass die Deutschen schnellstmöglich zu Amerikanern werden. Daher habe ich mich hier auch für die amerikanische Rechtschreibung «Muhlenberg» ohne Umlaut entschieden und nicht für das deutsche «Mühlenberg». Letztendlich gab es ohne seine Stimme nicht die ausreichende Mehrheit, wodurch Englisch auch in Pennsylvanien zur offiziellen Sprache gekürt wurde.

Nur gut, dass es nicht geklappt hat, denn sonst wäre vielleicht ein Englisch Sprachaufenthalt in den USA gar nicht möglich. Die Wichtigkeit der deutschen Sprache ist jedoch nicht zu unterschätzen. Denn tatsächlich ist Deutsch immer noch die zweithäufigste Sprache in North Dakota und South Dakota, auch wenn die meisten deutschstämmigen Amerikaner heute gar kein Deutsch mehr sprechen.

Allerdings gibt es ein paar deutsche Wörter, die hartnäckig ihren Weg in den amerikanischen Sprachraum gefunden haben. Ein paar Beispiele hierfür kommen besonders aus der Gastronomie, aber auch Bildungsvokabular ist dabei. Hier sind meine Favoriten.

Essen: Muesli, Knackwurst, Sauerkraut, Pils
Bildung und andere Bereiche: Kindergarten, Angst, Zeitgeist, Lebensraum, Rucksack, Hausfrau, Kitsch, zigzag (von Zickzack)

Auch wenn Englisch als offizielle Amtssprache der USA gilt, ist Englisch auch nicht immer gleich Englisch. Das kannst du vor allem feststellen, wenn du das amerikanische und das britische Englisch vergleichst. Selbst in den Vereinigten Staaten gibt es durchaus unterschiedliche Akzente und Dialekte, die je von der Kultur und der Region, aber auch von sozialen Gegebenheiten abhängen. Ausserdem macht gerade in den Südstaaten Spanisch dem Englischen echte Konkurrenz. Weltweit ist die Bedeutung der englischen Sprache jedoch nicht mehr wegzudenken, da es seit der Globalisierung die gängigste Verständigungssprache für Wirtschaft, Technik, Wissenschaft und das Internet ist.

Übrigens, wenn du mehr über den amerikanischen Akzent herausfinden möchtest, solltest du unbedingt unseren Artikel zum Vergleich zwischen britischem und amerikanischem Englisch lesen.

Englisch Erfahrungsberichte Sprachaufenthalt
Sprachaufenthalt Erfahrungen: USA – Wo ist es am schönsten? #linguistaTALK
October 17, 2016
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Wir haben bei Linguista nachgefragt. Wo warst du bei deiner Sprachreise in die USA?

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Die 24-jährige Chantal aus Winterthur meint:

„Mein Sprachaufenthalt in Fort Lauderdale war der Hammer! Ich hatte vorher gehört, dass es mit Venedig verglichen wird, konnte mir das aber überhaupt nicht vorstellen. Doch dann als ich da war, WAHNSINN!  Ich konnte gar nicht genug davon kriegen an den vielen Wasserstrassen entlang zu laufen und zu zusehen wie Schiffe und Yachten aus der ganzen Welt den Hafen Richtung Karibik verlassen haben. Beim Cocktail trinken in den Strandbars habe ich viele neue Leute kennengelernt, mit denen ich sogar heute noch Kontakt habe.“

Chantals persönliches Highlight: „Das war definitiv das Schnorcheln in Key West. So nah habe ich noch nie einen Delfin gesehen. Wow, das kann ich einfach nur jedem empfehlen.“

Was hat dir der USA  Sprachaufenthalt in Fort Lauderdale gebracht?

„Das ist leicht zu beantworten. Mein Englisch hat sich unglaublich verbessert. Ich bin jetzt viel sicherer im Sprechen und habe immer noch Freunde mit denen ich regelmässig auf Englisch skype oder schreibe. Das wäre ohne die Sprachreise nach Florida nicht möglich gewesen.“

 

d-in-new-yorkDelia, 24 Jahre, aus Münchenstein BL meint:

NEW YORK, wortwörtlich die Stadt die niemals schläft! So eine spannende und unterhaltsame Stadt habe ich noch nie zuvor erlebt. Ich habe mich auf Anhieb in den Flair der Stadt und seine Einwohner verliebt. Die New Yorker waren viel netter, als ich es zu Anfang erwartet hatte. Die gigantische Kulisse der Wolkenkratzer hat mich total fasziniert und ich bin so oft ich konnte im Central Park spazieren gegangen.“

Delias persönliches Highlight: „So auf Anhieb… Ja, ich denke, der Central Park hat mir am besten gefallen! Vor allem, dass man dort wirklich die unterschiedlichsten Menschen aus New York beobachten konnte. Von der schicken Lady mit ihrem Hündchen bis hin zum coolen Rapper. Hier treffen sich alle!“

Was hat dir der USA  Sprachaufenthalt in New York gebracht?

„Ich konnte nicht nur meine mündlichen und schriftlichen Englisch-Kenntnisse enorm verbessern, sondern wurde auch von der  Offenheit der New Yorker angesteckt. In diesen drei Monaten wurde ich viel selbstbewusster und reifer, was mich persönlich und beruflich sehr weitergebracht hat.“

 

Franziska, 33 aus Aarau war in Honolulu:

Honolulu ist mein persönlicher Geheimtipp. Die Schule war nur wenige Minuten vom bekannten Waikiki-Strand entfernt und ich konnte nach dem Unterricht sofort am sprachaufenthalt_honolulu_erfahrung_franziska_photo_comStrand entspannen oder baden. Was ich auch fast jeden Tag ausgenutzt habe. Interessant war für mich das „people-watching“. Hier kann man quasi allem und jedem begegnen.“

Franziskas persönliches Highlight: „Klar, in Hawaii zu sein ist ja an sich schon ein Highlight für sich. Aber ansonsten hat es mir sehr gefallen, dass die Sprachschule in Honolulu besonders familiär war. Ich hatte immer das Gefühl in guten Händen zu sein.“

Was hat dir der USA  Sprachaufenthalt in Hawaii gebracht?

„Ich habe viele tolle Leute aus aller Welt kennengelernt, mit denen ich auch jetzt noch in Kontakt bin und die ich auch bestimmt irgendwann irgendwo wieder treffen werde. Auch die Schule hat wirklich etwas genützt, ich brauche das Englisch zum Teil im Geschäft, und da fällt es mir jetzt viel leichter mich auszudrücken. Ich fühle mich sicherer.“

pascal-in-san-franciscoPascal, 22, aus Bülach:

„Ich war in San Francisco und die Stadt gehört für mich zu den absoluten Highlights in Kalifornien. Sie ist ganz anders als der Rest der Westküste. Nightlife und Unterhaltung wird hier gross geschrieben und mir hat vor allem die Gelassenheit der Bewohner gefallen. Ich konnte unzählige Fotos von der hügeligen Landschaft und den steilen Strassen machen. Mein Aufenthalt liegt jetzt zwar schon ein Weilchen zurück, wird mir aber für immer in unvergesslicher Erinnerung bleiben.“

Pascals persönliches Highlight: „Mein persönliches Highlight in San Francisco ist für mich der Blick auf die Golden Gate Bridge bei Sonnenuntergang. Egal aus welcher Distanz man die Brücke betrachtet, sie wirkt unglaublich faszinierend und passt perfekt zum Stadtbild.“

Was hat dir der USA  Sprachaufenthalt in San Francisco gebracht?

„Mein Sprachaufenthalt hat mir einerseits geholfen die Sprachhemmung im Englischen fallen zu lassen und gleichzeitig richtig in die Kultur eines anderen Landes einzutauchen. Zudem war es eine riesen Erfahrung Menschen aus aller Welt kennenzulernen und Freundschaften zu knüpfen.“

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Englisch Sprachaufenthalt
Warum sich Australien für Cambridge besonders eignet
October 12, 2016
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Für die Cambridge Vorbereitung brauchst du üblicherweise zwei bis drei Monate. Genau deshalb lohnt es sich, den Prüfungskurs für das Cambridge Exam mit einem Sprachaufenthalt in Australien zu verbinden. Hier lernst du nicht nur Englisch, sondern auch das Land und die Aussies besser kennen.

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Drei Monate beim Sprachaufenthalt in Australien

In Australien findest du besonders gut ausgebildete Lehrer und viele verschiedene Sprachschulen im ganzen Land. Am beliebtesten sind natürlich die Locations am Strand wie Sydney, Cairns, Noosa oder Surfers Paradise. Egal, wo es dich hinzieht, die Kombination von Badeferien und Prüfungsvorbereitung ist nirgends so schön wie in Australien.

Der absolute Vorteil ist, dass du dich in den kalten Herbst- und Wintermonaten in das Land mit strahlender Sonne und warmen Temperaturen begeben kannst. Am Schluss kommst du dann nicht nur mit einem bestandenen Cambridge Zertifikat nach Hause, sondern bist auch noch braun gebrannt und völlig entspannt.

Cambridge und Surfen in Australien

An der ganzen Ostküste kannst du hervorragend schnorcheln, tauchen und vor allem surfen! Neben dem richtigen „Surfer-Englisch“, gibt es hier auch bis zu 2,5 Meter hohe Wellen. Für Surfliebhaber und Sonnenanbeter lockt das Meer im Osten mit tollen Wellen und schönen Stränden. Byron Bay ist zum Beispiel besonders für sein Nachtleben bekannt, und wenn du einen ruhigeren Sprachreiseort für deinen Vorbereitungskurs suchst, bietet Noosa dir wunderbare Ruhe zum Lernen und Entspannen.

In Noosa gibt es nämliche keine Hochhäuser. Anstatt dessen punktet der schöne Ort am Südpazifik mit einem Nationalpark und lauter einsamen und romantischen Buchten. Nach dem Kurs kannst du dir dein Lehrbuch schnappen und dich auf einen unendlich langen Spaziergang am Strand machen. Hier stört dich garantiert niemand beim Pauken.

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Reisen nach der Cambridge Vorbereitung

Wenn die Vorbereitung auf eines der Cambridge Exams dann endlich vorbei ist, eignet sich die Zeit ideal, um Australien noch ein bisschen besser kennenzulernen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch in der quirligen Metropole Sydney?

Sydney bietet dir ein fast endloses Angebot an Freizeitaktivitäten und Sehenswürdigkeiten. Mit über 30 Stränden kannst du auch hier Surfen und Schwimmen. Aber auch zum Biken, Beachvolleyball spielen und einfach nur zum Fotos schiessen eignet sich die beliebteste Stadt Australiens ideal. Und natürlich findest du hier auch ein tolles Angebot an Restaurants, Bars und Nachtclubs.

Oder vielleicht bist du mehr der Outdoortyp, der das wahre Erlebnis sucht. Dann wäre eine Reise ins „Northern Territory“ vielleicht etwas für dich. Hier kannst du dich auf abenteuerliche Wanderungen begeben und die Geschichte der Aborigines erkunden. Der rote Uluru Felsen und die Kata Tjuta sind heilige Stätte für die Ureinwohner Australiens. In den Nationalparks im Norden von Australien kannst du den Kontinent von einer völlig anderen Seite entdecken.

Und wie wäre es mit einem Besuch der australischen Westküste? Auch hier erwarten dich Abenteuer und tolle Strände. Tatsächlich zählt der Westen Australiens noch zu einem Geheimtipp unter Reisenden, da sich die Meisten nur auf die Ostküste konzentrieren. Im Westen kannst du dafür aber mit Walhaien tauchen, unterirdische Wüstenstädte entdecken oder die australischen Weinbaugebiete besser kennenlernen.

Wie du siehst, ist ein Cambridge Vorbereitungskurs in Australien lange nicht nur Englisch lernen, sondern ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Hier kannst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, denn du erhältst nicht nur das heiss begehrte Cambridge Zertifikat, sondern kannst auch noch die Ferien deines Lebens machen. Wir wünschen dir viel Spass dabei!

Englisch Sprachaufenthalt Sprachschulen
Cambridge Exams – Was du unbedingt wissen solltest
October 5, 2016
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Die Nachfrage nach Cambridge Exams hat in den letzten Jahren in ganz Europa zugenommen. In der Schweiz besteht das Interesse schon länger und das hat einen guten Grund. Für das Studium in England ist ein Cambridge Zertifikat unverzichtbar und auch Arbeitgeber und Universitäten schätzen den Nachweis der Englischkenntnisse. Doch zum Haben musst du erst einmal den Test bestehen. Wir geben dir ein paar Tipps und Tricks, damit du bei der Prüfung auch das beste Ergebnis erzielst.

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Wie du die Cambridge Exams bestehst

1. Behalte die Ruhe

Klingt ja erstmal offensichtlich, denn Nervosität hat wohl bei noch keiner Prüfung geholfen. Bei den Cambridge Exams ist es jedoch von sehr hoher Bedeutung, dass du dir zuallererst die Anweisungen durchliest und sicher gehst, dass du alles richtig verstanden hast. Es ist schon viel zu oft passiert, dass Englischstudenten durch zu schnelles Lesen die Aufgaben falsch gelöst haben.

2. Lass dich nicht entmutigen

Es ist ganz normal, dass du nicht jede Frage gleich beantworten kannst. Anstatt Zeit mit einer solchen Aufgabe zu verschwenden, solltest du dich lieber gleich an die nächste Aufgabenstellung machen. Es gibt keine Vorschrift den Test in chronologischer Reihenfolge auszufüllen und du kannst dir schwierige Fragen für später aufbewahren.

3. Verlier die Zeit nicht aus den Augen

Gutes „Time Management“ ist ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Bevor du das Cambridge Exam belegst, solltest du auf jeden Fall eine Strategie für die richtige Zeitplanung entworfen und eingeübt haben. Das kannst du am besten in einem Cambridge Vorbereitungskurs im Ausland.

4. Lesen: Nicht durchlesen

Okay, das klingt vielleicht komisch, ist aber ein wichtiger Teil der richtigen Zeitplanung. Das komplette Lesen des Textes kostet richtig viel Zeit. Deshalb solltest du erst einmal die Fragen lesen und dann den Text nach der Antwort durchsuchen. Bei diesem so genannten „text screening“ bist du um einiges schneller und kannst die Fragen präziser beantworten. Denn wenn du den Lesetext erst einmal durchliest, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du bei den Fragen schon wieder viele wichtige Details aus dem Text vergessen hast.

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5. Hören: Erst hören, dann lesen

Was dir beim Lesen einen Vorteil bringt, kann dir beim Hören schnell ein Nachteil sein. Denn wenn du versuchst, gleichzeitig die Fragen zu lesen, während du ein Gespräch hörst, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du die Konzentration verlierst und nicht an der richtigen Stelle zuhörst. Deshalb empfiehlt es sich, während des Hörens kurze Stichpunkte zu machen und erst nach dem Hören, die Fragen zu lesen und zu beantworten.

6. Sprechen: Zeit zu zeigen, was du kannst

Beim Sprachteil der Prüfung ist es wichtig zu zeigen, was du kannst. Denk immer daran, dass hier nicht wirklich deine Meinung gefragt ist, sondern die Art und das Vokabular, das du für die Antwort benutzt. Ein weiterer Tipp ist, dass du nicht das wiederholst, was dein Gesprächspartner sagt, sondern zeigst, was du kannst. Für das Sprechen lohnt es sich vorher einige Floskeln auswendig zu lernen, die für fast jede Situation passen. So etwas bringt dir auf jeden Fall Pluspunkte!

Hier sind ein paar Beispiele für solche Phrasen:

• «I’ve always liked…»
• «It’s common knowledge that…”
• «It’s a fact (that)…”
• «It is generally assumed that…»

Und noch ein paar typisch englische Sprichwörter:

• „A piece of cake“
• „It cost an arm and a leg“
• „Break a leg“
• „To hit the nail on the head“
• „You can’t judge a book by its cover“

7. Nimm dir genug Zeit für die Vorbereitung

Bei den Cambridge Exams hat ein gutes Testergebnis am allermeisten mit einer ordentlichen Prüfungsvorbereitung zu tun. Beliebt sind daher 3-monatige Vorbereitungskurse in Australien, England oder Irland, denn wenn du dich jeden Tag ausgiebig mit der Teststruktur auseinandersetzt, ist ein gutes Ergebnis quasi vorprogrammiert. So fühlst du dich ausreichend vorbereitet und kriegst bei den Simulationstests bereits einen Eindruck von deinem Englisch Niveau.

Jetzt musst du dich nur noch für den perfekten Vorbereitungsort entscheiden. Ob England, die USA, Australien oder Kanada, Cambridge Vorbereitungskurse gibt es an fast allen unseren Sprachschulen. Linguista wünscht dir jetzt schon viel Erfolg!

Englisch Erfahrungsberichte Sprachaufenthalt Work and Travel
Besuch bei den Koalas
October 3, 2016
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img_8602Vor Kurzem bin ich von einer privaten Reise durch Sulawesi, Indonesien und entlang der Ostküste Australiens zurückgekehrt und durfte viele schöne Erinnerungen mitnehmen.

In Australien sind wir vom Norden vom Cape Tribulation nach Süden bis nach Brisbane gefahren. Zwischendurch machten wir unter anderem Halt in Sprachreiseorten: in Port Douglas, Cairns, Airlie Beach, Noosa und Brisbane.

In Cairns hatte ich die Gelegenheit, persönlich bei der Schule vorbeizugehen, Hallo zu sagen und mir die Schule anzusehen.

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Ich habe viele tolle Erinnerungen, möchte aber hier von einem absoluten Highlight erzählen:

In Brisbane haben sich die Leiter der Sprachschule Langports, darunter die nette Julie, viel Zeit genommen um mir ihre Schule zu zeigen. Zusammen haben wir das Lone Pine Koala Sanctuary besichtigt. Das Sanctuary ist Teil eines neuen Freiwilligenprogrammes, bei dem die Studenten nach 4 Wochen Sprachunterricht noch einige Wochen im Sanctuary aushelfen. Julie führte mich herum und ich konnte mir so ein gutes Bild des Sanctuary und der Arbeit der Volontären machen. Dort ging auch einer meiner Träume in Erfüllung: Ich konnte mit einen Koala halten, das war ein tolles Gefühl und ich habe mich riesig gefreut. Die Möglichkeit einen Koala hautnah kennen zu lernen, wird Besuchern ausschliesslich an drei Orten an der Ostküste Australiens ermöglicht. Zum Schutz der Tiere sind diese Begegnungen nur kurz und streng von ausgebildeten Tierpflegern begleitet und überwacht. Sie stellen sicher, dass die Koalas keinen Stress bekommen. So trifft ein Koala nur auf eine handvoll Leute und hat dann den Rest des Tages “menschenfrei”.

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Neben diesem wunderbaren Erlebnis habe ich aber auch das Sanctuary näher kennengelernt.

Das Lone Pine Koala Sanctuary in Brisbane ist das weltweit erste und grösste Koala Sanctuary mit mehr als 130 Koalas. Diese werden nach Alter in verschiedene Stadien oder „Gehege“ eingeteilt. Es gibt somit einen Kindergarten für die Kleinen, eine Station für die alten Koalas und auch eines für Schwangere und welche mit Babys. Nebst den Koalas gibt es weitere spannende Tiere zu sehen wie etwa Kängurus, Vögel, Schnabeltier, Schlangen, Fische und viele mehr. Es gibt im Sanctuary ausschliesslich um Tiere, die in Australien beheimatet sind. Die Parkbesucher können hier auch die Kängurus füttern. Der Park ist mit 18 Hektaren sehr gross und ich empfand ihn als angenehm naturgetreu gehalten. Ebenfalls hatte ich den Eindruck, dass alles sehr gepflegt ist und den Tieren viel Platz geboten wird. Das Sanctuary liegt etwas mehr als 20 Kilometer von Brisbane Stadt entfernt (ca. 20-30 Fahrminuten). Von der Gold Coast erreicht man es in etwa 50 Fahrminuten.

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Eine Angestellte des Parks, welche für die Einteilung und Betreuung der Volontäre verantwortlich ist, informierte uns, dass die Volontärarbeit im Lone Pine sehr beliebt sei und sie immer sehr viele Anfragen haben. Die Volontäre verrichten Arbeiten wie etwa das Füttern der Tiere, Putzen, Ausmisten und allenfalls auch kleinere administrative Tätigkeiten. Die Einteilung des Freiwilligeneinsatzes erfolgt sehr flexibel. Der Vorteil ist, dass die Volonäre die Dauer des Einsatzes selber bestimmen und auch spontan beschliessen können, wie sie die Tage aufteilen. So ist es beispielsweise auch möglich, nur an drei Tagen pro Woche zu arbeiten oder die Einsätze auf das Wochenende zu legen. Aufgrund der Einsatzzeiten von 8 – 9 Uhr morgens bis etwa 15 Uhr nachmittags wird der Volontäreinsatz nach dem Sprachaufenthalt angehängt.

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Insgesamt kann ich nur Positives von meiner zweiten Reise aus Australien mitnehmen. Es hat mir sehr gut gefallen und ich werde die Reise sehr lange in Erinnerung behalten.

Liebs Grüessli,

Aline Halter, Linguista Bern

Englisch Französisch Fun & Facts Sprachaufenthalt
Mon chéri – let’s go to Montreal!
September 28, 2016
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Montreal ist eine internationale Stadt, in der nicht nur Französisch, sondern auch Englisch gesprochen wird. Das kulturelle Flair der Metropole ist einfach einmalig und hier erlebst du, wie französischer Stil auf kanadische Moderne trifft. Egal, ob du ein Work and Travel Programm oder einen Französisch-Sprachkurs machen möchtest, die Stadt bietet dir wunderbare Möglichkeiten, deinen Auslandsaufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

 

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Geheimtipps in Montreal

In Montreal ist immer etwas los und die Einwohner sind besonders erfinderisch. Wir verraten dir unsere besten Geheimtipps für deine Reise nach Montreal.

1. Einmal ein richtiger Schauspieler sein
Im Theater Sainte Catherine in Montreal ist das kein Problem. Hier gibt es jeden Sonntag (auf Englisch) und Montag (auf Französisch) kostenlosen Schauspielunterricht. Geübt wird vor allem das Improvisieren. Es gibt wohl keinen schöneren Weg dein Englisch oder Französisch zu verbessern, als mit anderen Theater- und Filmliebhabern aus der Stadt. Und neben den urkomischen Szenen, die dabei zustande kommen, kannst du hier gleich auch noch neue Kontakte zu den «locals» knüpfen. Und die besten Schauspieler dürfen nach dem Training in der echten Live-Show mitmachen. Wer weiss vielleicht kommst du in Montreal noch ganz gross raus!

surfen_montreal_sprachaufenthalt_flickr2. Surfen in Montreal
Nein, das ist kein Witz. Auch wenn du es nie erwarten würdest, auch in Montreal kannst du surfen. Zwar nicht im Meer, aber auf dem Fluss! Die Strömungen des Saint Lawrence River lassen kleine und grosse Wellen entstehen. Das Surfen hier ist viel schwieriger als es auf den ersten Blick aussieht. Dafür kannst du in diesem Fluss aber gut an deiner Technik feilen und für Anfänger werden hier sogar Surfkurse angeboten.

3. Entspannen im Jeanne-Mance Park
Wenn du der Stadt entfliehen möchtest und die Natur suchst, dann kommst du im Jeanne-Mance Park garantiert auf deine Kosten. Was gibt es Schöneres als eine Fahrt mit dem Velo durch wunderschöne Natur? Und die vielen Wiesen eignen sich hervorragend zum Frisbee und Fussball spielen. Am Abend kannst du hier den Tag mit einem romantischen Picknick zu zweit ausklingen lassen.

4. Indian Summer in Montreal
Auch in Montreal kannst du im Herbst unvergessliche «Indian Summer» Momente erleben. Im September und Oktober färben sich die Baumkuppen gelb, orange, rot und braun. Ein idealer Start, um sich auf den schönen weissen Winter in Montreal vorzubereiten.

5. Winter und Schlittschuhlaufen
Brrrrr, ist das kalt. Ja, Montreal ist mit seinen Winterminusgraden eine ganz schön kalte Stadt. Aber das sollte dich nicht abschrecken, denn obwohl es kalt ist, gibt es hier viel Sonne. Im Vergleich zu Zürich hat Montreal im Dezember gleich drei Mal mehr Sonnenstunden. Und es gibt hier auch keinen Regen, sondern einfach nur wunderschöne weisse Flocken, die vom Himmel fallen. Auf dem Beaver Lake lässt es sich wunderbar Schlittschuh laufen und auch auf anderen Flüssen und Seen kriegst du diese Chance geboten. Und das Schöne an Montreal ist, dass sich die Einwohner nicht vom Winter einschüchtern lassen. Sie gehen trotzdem in Cafés und Bars und wissen es sich schön zu machen. Ganz nach dem Motto: Es gibt kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung.

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Auf nach Montreal!

Neben diesen Geheimtipps hat Montreal noch viel mehr zu bieten. Etliche Kirchtürme, Cafés und Restaurants mit französischem Charme, Musik-Festivals und der historische Stadtkern locken Besucher aus der ganzen Welt an. Auch Liebhaber des feinen Essens werden von der Stadt mit dem frankofonen Lebensstil begeistert. Jetzt fehlt nur noch, dass du dich selbst von der Schönheit Montreals überzeugen lässt.

Spanisch Sprachaufenthalt
Spanisch lernen in Havanna – Que viva Cuba!
September 21, 2016
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Bei einem Sprachaufenthalt in Havanna erlebst du Kuba wie es leibt und lebt. Tauche ein in eine fremde Kultur von Musik und Geschichte und entdecke die Menschen und ihren Alltag in der kubanischen Hauptstadt. Eigentlich ist der vollständige Name der Stadt „Villa San Cristóbal de La Habana“, aber das ist den Meisten wohl einfach zu lang.

Die tropische Stadt bietet dir nicht nur eine einmalige Energie, sondern auch geschichtsträchtige Strassen, die von der alten und bedeutsamen Geschichte Kubas erzählen. Tauche ein in eine verblichene Welt von spanischer Kolonialherrschaft, britischer Besetzung, amerikanischen Einflüssen und dem Sieg der Revolution von 1959. In Kuba treffen Gegensätze aufeinander, die sich geschickt zu vereinen wissen, wenn Nostalgie lachenden Gesichtern begegnet. Das leidenschaftliche Zusammenspiel vom Hier und Jetzt und so manchen traurigen Erinnerungen, kannst du nur direkt vor Ort in Havanna erleben.

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Sprachaufenthalt Havanna – Musik in meinen Ohren

Kennst du „Buena Vista Social Club“? Einige der berühmtesten kubanischen Lieder stammen von diesem Album, dessen Lieder in den Jahrzehnten vor der Kubanischen Revolution für einen kubanischen Kulturverein geschrieben wurden. Den Namen verdanken die Musiker dem „Club Social“ im Stadtviertel von Buena Vista in Havanna. Zu einem der bekanntesten Lieder gehört „Chan Chan“, das die Liebesgeschichte von Juanica und Chan Chan beschreibt und es mit seinen leidenschaftlichen Klängen sogar bis in die Schweizer Radios geschafft hat.

Kubaner sind an sich sehr musikalische Menschen und überall, wo du auch gehst oder stehst, kannst du Musik hören. Die afro-karibischen Rhythmen sorgen mit Musikarten wie Salsa, Cha-Cha und Rumba für tolle Tanzabende und die jungen Kubaner schwingen ihre Hüften besonders gern zu den ansteckenden Reggaeton-Tönen.

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Havanna ganz authentisch entdecken

Idealerweise entscheidest du dich bei deiner Spanisch Sprachreise in Havanna für die Unterkunft in einer Gastfamilie. Nirgendwo sonst kriegst du einen solch authentischen Eindruck vom täglichen Leben Kubas als mitten unter den Einheimischen. Noch dazu werden sich die freundlichen Menschen auch gern mit dir unterhalten. Nichts eignet sich besser als das Gespräch mit den Einheimischen, um dein Spanisch in kürzester Zeit zu verbessern.

Und für deine Freizeit bietet sich zum Beispiel ein Besuch in der Kathedrale der Stadt an. Das UNESCO-Weltkulturerbe spiegelt die Architektur des kubanischen Barocks wieder und liegt direkt in der Altstadt Havannas. Und der „Cementerio Cristóbal Colón“ ist wohl der atemberaubendste Friedhof, den du je gesehen hast. Mit 56 Hektar ist die Grabstätte eine der grössten der Welt. Hier kannst du längst vergessene Geschichten entdecken. Und wenn du einfach nur Entspannen möchtest, eignet sich ein Spaziergang auf der Malecón, dem Küsten-Boulevard der Stadt, der das Meer und die Altstadt verbindet.

Erfahre mehr über das Jahrzehnte lange Regime von Fidel Castro und die aktuellen Veränderungen in Kuba. Die Geschichte im Bilde der Gegenwart zu betrachten bekommt in Kuba eine völlig neue Bedeutung. Nach langer Unterdrückung und Einschränkungen befindet sich auch Kuba auf dem Weg zur Liberalisierung, was sowohl die „Rolling Stones“ mit einem Konzert als auch Chanel mit einer Modeschau bereits zu würdigen wussten. Lausche den Einheimischen, wenn Sie dir höchstpersönlich von den aktuellen Veränderungen und der Geschichte erzählen. Also mir fällt keine spannendere Art ein, um Spanisch zu lernen.

Englisch Fun & Facts Sprachaufenthalt
Englisch Akzente Teil 1: Grossbritannien und Amerika
September 14, 2016
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Ein wichtiges Thema bei einem Englisch-Sprachaufenthalt ist natürlich der Akzent, mit dem du im jeweiligen Land Englisch sprechen lernst. Wir haben für dich die wichtigsten Informationen über die jeweiligen Akzente aus der englischsprachigen Welt zusammengetragen. Fangen wir mal mit dem Land an, welches am nächsten zu der Schweiz liegt: England!

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Englisch-Akzent in England

In Grossbritannien wird generell gerne von “Oxford English” gesprochen. Das, was wir damit meinen, wird von den Engländern aber eigentlich als “Received Pronunciation” beschrieben. Es ist quasi der Akzent, den du hören kannst, sobald du die Nachrichten der BBC anmachst. Wie Hochdeutsch nicht die gängige Sprache auf den Strassen der Schweiz ist, so hört man auch in Grossbritannien nicht überall “proper English”.

Ausserhalb des anerkannten «Hochenglisch» gibt es noch andere Akzente, die besonders häufig angetroffen werden können. «Cockney» ist zum Beispiel ein sehr bekannter Akzent, der aus dem Osten Londons stammt. Wenn jemand auf «Cockney» Englisch zum Beispiel «day» sagen möchte, hört es sich fast so an als würde er «die» sagen. Der Buchstabe -t wird eher hinten im Rachen betont und -th wird nur als -h betont, sodass das Wort «mother» klingt wie «muhvah».

Ausser den oben genannten Akzenten hat jede Region ihre Eigenarten in der Aussprache. Die Einwohner vom Südwesten Englands, des Südostens, der Mitte, des Nordens, Wales und Schottlands sprechen alle anders Englisch. Wenn dich das Thema der britischen Akzente interessiert, findest du hier einen englischen Artikel über alle möglichen Sprachtypen Grossbritanniens.

Ein paar besondere Redensarten lohnt es sich zu kennen, bevor man sich auf den Weg zum Englisch lernen nach England macht. “To spend a penny” hat zum Beispiel nichts mit Geld ausgeben zu tun, sondern es ist gemeint, dass derjenige mal kurz das WC benutzen möchte. “Pulling one’s leg” hat auch nichts damit zu tun an dem Bein von jemandem zu ziehen, sondern bedeutet, dass du nur scherzt.

Englisch Akzent in Amerika

Der Lieblingsvergleich mit der “Received Pronunciation” wird meistens mit dem Englisch aus Amerika gemacht. Die englische Beschreibung für diese Art zu sprechen ist «General American» oder «Standard American English». Die Bewohner des Mittleren Westens sprechen diese Art des «Amerikanischen Hochenglisch». Aber genau wie in England gibt es in den USA und Kanada unterschiedliche Einflüsse, die den Klang der gesprochenen Sprache beeinflussen.

Sprachauenthalt_amerikanisches_englisch_fotoliaBesonders dominant sind zum Beispiel die Akzente aus Boston, der «Eastern New England»-Akzent und das «New York City English». Der Akzent aus New York wurde besonders in TV-Shows wie «Seinfeld», «The King of Queens» und in Filmen wie «Manhattan» zelebriert. Das Wort «father» klingt in diesem Akzent zum Beispiel wie «fawthuh» und «dog» wird zu “daw-uhg”. Auch die recht dominante Aussprache der Texaner und der Bewohner aus Arizona ist schnell erkennbar.

In Kanada ähnelt die Sprechweise grösstenteils dem Norden der USA. Wer Alanis Morissette’s Lieder kennt, kann sich ungefähr ein Bild von dem üblichen kanadischen Englisch machen. In bestimmten Regionen im Osten Kanadas gibt es auch Einflüsse des irischen und schottischen Akzents und in Québec ist das Englisch häufig durch den französischen Sprachgebrauch beeinflusst.

Welchen Akzent magst du lieber?

Zu beantworten, welcher Akzent der schönere ist, ist häufig gar nicht so einfach. Die Sprachschüler, die einen Sprachaufenthalt in den USA absolviert haben, mögen das amerikanische Englisch, während diejenigen, die nach England reisen das britische Englisch bevorzugen. Britisches Englisch wird weltweit (auch in Amerika) als das schicke und höfliche Englisch empfunden (das gilt aber eigentlich nur für die “Received Pronunciation”). Amerikanisches Englisch steht dagegen für Weltoffenheit und ist die Hautsprache der Film- und Musikindustrie.

Wenn du noch mehr zu dem Vergleich des UK- und US-Englisch herausfinden möchtest, findest du hier ein Video, das die beiden Akzente vergleicht. Viel Spass beim Anschauen!

Und am Schluss noch ein paar hilfreiche Vokabeln

Den Unterschied von BE «colour» und AE «color» wurde uns ja bereits in der Schule eingetrichtert. Wir haben für dich jedoch noch eine sinnvolle Vokabel Tabelle zwischen amerikanischen und britischen Englisch zusammengestellt, damit du dich sowohl in den USA als auch in England verständigen kannst.

Deutsch

Amerikanisch

Britisch

anrufen call ring up
Apartment, Mietwohnung apartment flat
Apotheke pharmacy chemist’s
Bürgersteig sidewalk pavement
Chips potato chips crisps
Dose can tin
einfache Fahrt one way ticket single ticket
Fahrplan schedule timetable
Fahrstuhl elevator lift
Ferien, Urlaub vacation holiday
Handtasche purse handbag
Herbst fall autumn
Hose pants trousers
Pommes Frites french fries chips
Nachname last name surname
Rechnung check bill
Schrank closet cupboard
Stadtzentrum, Innenstadt downtown town centre
Süßigkeiten candy sweets
Taschenlampe flashlight torch
Toilette toilet/restroom lavatory
Vorhänge drapes curtains
Warteschlange line queue
Wasserhahn faucet tap
Wohnwagen trailer caravan
Französisch Fun & Facts Sprachaufenthalt
Überwinde den Röstigraben!
September 13, 2016
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Der sogenannte Röstigraben teilt die Schweiz in zwei gut zu unterscheidende Teile. Das klingt zuerst einmal gut und richtig. Dank der globalen Vernetzung verschwinden diese Unterschiede jedoch stetig. Ursprünglich wurde der Röstigraben gerne von Journalisten benutzt, um die Differenzen der Romandie und der Deutschschweiz zu erklären. Über den Röstigraben konnten zum Beispiel unterschiedliche Wahlergebnisse oder kulturelle Spannungen einfach zusammengefasst und erklärt werden. Früher mag der Unterschied auch noch grösser gewesen sein, aber durch die nationale und globale Vernetzung sind die kulturellen Differenzen kleiner geworden. Der grösste Unterschied liegt mittlerweile hauptsächlich in der Sprache. Der Röstigraben verläuft nämlich auch entlang der Grenze, wo der deutschsprachige Teil der Schweiz endet und der Französisch-Sprachraum beginnt.

Im Bereich der Sprache gibt es allerdings nach wie vor zahlreiche Klippen zu umschiffen. Das fängt schon beim Namen für den Röstigraben an. Im Französischen, wie es westlich des Röstigraben gesprochen wird, heisst er „Röstivorhang“ („Rideau de Rösti“, angelehnt an den berühmten „Eisernen Vorhang“) oder auch „Röstizaun“ („Barriere de Rösti“).

Während Deutschschweizer in der Schule Französisch lernen und sich nachher auch in der Westschweiz meist passabel durchschlagen können, haben es die Romands nicht so leicht. Obwohl sie ebenfalls in der Schule Deutsch lernen, hilft ihnen dies im Alltag oft nicht, da die Schweizerdeutschen Dialekte mit Hochdeutsch-Kenntnissen aus der Schule schwer zu verstehen sind.

Überraschenderweise hat eine Studie der HSG gezeigt, dass Romands öfter in die Deutschschweiz reisen als umgekehrt. Während nur gerade 3 % der Deutschschweizer im Westen der Schweiz Ferien machen, so reisen 14 % der Romands in die Deutschschweiz. Das heisst auch, dass auf dich in der Westschweiz eine Menge toller Sehenswürdigkeiten warten, die die meisten Deutschschweizer noch gar nicht kennen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch des UNO-Hauptquartieres oder des CERN in Genf? Abrocken an den Festivals in Nyon, Montreux oder Avenches? In Yverdon-les-Bains an den Stränden des Neuenburgersees Mittelmeerfeeling geniessen? Du siehst, ein Besuch der Westschweiz lohnt sich auf jeden Fall!

Auch für Deutschschweizer einen Besuch wert: das Montreux Jazz Festival, Bild: Olivier Bruchez, Quelle: Flickr

 

Damit dir die Kommunikation auch in der Westschweiz leichter fällt, haben wir hier einige der grössten „Stolperfallen“ herausgesucht. Die sogenannten falschen Freunde, im Französischen Fauxamis, schauen meist harmlos aus, können aber für grosse Verwirrung sorgen. Also einfach mal unsere Liste studieren, dann sollte es mit der mit der Völkerverständigung auch klappen!

Französisches Wort Bedeutet Ähnelt dem deutschen Freund übersetzt
arrêt Haltestelle Arrest emprisonnement
automat Roboter (der) Automat (der) distributeur
baiser Kuss; auch: (vulg.) Sex haben (aus diesem Grund ist der Gebrauch des Verbs baiser (küssen) heute veraltet und wurde durch embrasser vollständig abgelöst) Baiser meringue
banque Bank (Geldinstitut) Bank (Sitzmöbel) banc
caméra Filmkamera Kamera appareil photo
clavier (Computer-)Tastatur Klavier piano
coffre Kofferraum Koffer valise
figure Gesicht; Figur (Spielf., histor. F., rhetorische F. u.a.) Figur (eines Menschen) taille, ligne
glace Eis; Spiegel Glas verre
hier gestern hier ici
humeur Laune, Stimmung Humor humour
lasser ermüden lassen laisser
ligne die Zeile Linie (die) ligne de bus, métro
linéal in direkter Linie verwandt Lineal règle
magasin Kaufhaus Magazin, Zeitschrift magazine
monde Welt Mond (der) lune
plage Strand Plage, Mühe peine
professeur auch: Lehrer, Studienrat Professor professeur (universitaire)
quelle welche Quelle source
rat die Ratte Rat (der) conseil
régal Festmahl Regal étagère
Route Straße / Weg Route itinéraire
sortir hinausgehen sortieren assortir; trier
supporter ertragen; dulden unterstützen soutenir
taille auch: (Körper-)Grösse; Statur Taille silhouette
veste Jacke / Sakko Weste gilet

 

Deine Französischkenntnisse brauchen noch etwas mehr Hilfe?

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Fun & Facts Spanisch Sprachaufenthalt
Spanisch lernen – Achtung falsche Freunde!
September 7, 2016
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Spanisch ist eine der schönsten Sprachen der Welt. Der Klang, das Temperament und die entspannte Kultur verzaubern schon lange Sprachstudenten aus der ganzen Welt. Doch was solltest du beim Spanisch lernen beachten? Es gibt da einige knifflige Tipps und Tricks, die es sich lohnt zu wissen.

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Was du über Spanisch wissen solltest

Wusstest du eigentlich, dass Spanisch die zweitschnellste Sprache der Welt ist? Zugegeben, hierbei handelt es sich um das Spanisch aus Spanien, denn Lateinamerikaner sprechen meistens um einiges gemächlicher. Doch der Durchschnittspanier spricht laut einer französischen Studie 7,82 Silben in nur einer Sekunde. Kein Wunder, dass es bei einem solchen Sprachtempo manchmal schwierig wird, den Nachrichten zu folgen. Deutschsprachige Nachrichtensprecher sollen es nur knapp auf 6 Silben pro Sekunde schaffen, sodass sie in einer Minute fast 120 Silben weniger sprechen als Spanier. Aber nicht nur das Sprachtempo spielt eine Rolle beim Sprachenlernen.

Anerkannte Sprachforscher sind sich über eines einig; Fremdsprachen lernen und somit auch Spanisch lernen, steht und fällt mit der Motivation. Demnach soll es auch keine besonderen Sprachbegabungen geben. Wie gut du lernst, hängt davon ab, wie gerne du dich mit der Sprache beschäftigst. Häufig werden Fremdsprachen in der Schule mit lästigem Pauken und unangenehmen Überraschungstests verbunden. Bei einem Sprachaufenthalt ist dieser Stress glücklicherweise endlich vorbei. Hier entscheidest du dich ganz freiwillig zum Spanisch lernen, bereist ein fremdes Land und knüpfst Kontakte fürs Leben.

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Tipps zum Spanisch lernen: Falsche Spanisch Freunde

Moment, du verstehst nur Spanisch? Genau darum geht es in diesem Abschnitt. Jede Sprache hat ihre Eigenarten und Wortgewandtheiten, die du besser vorher schon kennen solltest. Eine dieser Besonderheiten sind die sogenannten “falschen Freunde”. Aber damit sind nicht deine neuen Bekannten aus Spanien gemeint, sondern einfach nur typische Wörter, die dem Deutschen ähneln und daher häufig zu Missverständnissen führen.

Wenn dich jemand fragt, ob du etwas trinken möchtest, sagst du zum Beispiel nicht «ya» (Deutsch = schon), sondern «sí». Und auch die Blumen kommen in kein «vaso» (obwohl das Wort so aussieht und fast so klingt wie «Vase»), sondern in einen «florero». Ein «bombón» ist in Spanien auch kein Karamellbonbon, sondern eine Schokoladenpraline. Und es wird schwer den Weg anhand einer «carta» zu finden, denn das bedeutet «Brief». Für eine Karte nach unserem Verständnis musst du nach einer «mapa» fragen. Hier ist eine wunderbare Liste mit Wörtern, die zwar ähnlich wie im Deutschen aussehen, jedoch einen völlig anderen Sinn im Spanischen haben.

bombón (Praline) Bombon (caramelo)
bravo (mutig, wütend, tapfer, wild) brav (bien educado, bueno/a, serio/a)
camino (Weg) Kamin (chimenea)
carta (Brief) Karte (tarjeta, entrada, localidad)
complemento (Ergänzung, Vollendung) Kompliment (cumplido)
feria (Messe) Ferien (las vacaciones)
gimnasio (Fitnessstudio) Gymnasium (el bachillerato)
mantel (Tischdecke) Mantel (el abrigo)
mundo (Welt) Mund (la boca)
pase (Erlaubnisschein, Freikarte) Pass (pasaporte)
prisa (Eile) Prise (pizca)
rama (Ast, Zweig, Fach) Rahm (nata, crema)
rata (die Ratte) Rat (el consejo)
regalo (das Geschenk) Regal (la estantería)
talla (Körpergröße, Maß) Taille (cintura)
vaso (Glas, Becher) Vase (florero, jarrón)
ya (schon) ja (sí)

Tipps zum Spanisch sprechen

Kultur und Sprache hängen unzertrennlich zusammen. Das beeinflusst den Rhythmus der Sprache, was du wann sagen kannst und welche Sprachgewandtheiten einfach nicht üblich sind. Wenn du zum Beispiel sagen möchtest: „Hab eine schöne Zeit!“ und es wörtlich in „¡Ten un buen tiempo!“ übersetzt, wird dich wohl kein Spanier verstehen. Viel üblicher ist es zu sagen „Que te diviertas“, also „dass du dich amüsierst“. Aber wie du merkst, ist die umgekehrte Übersetzung im Deutschen genauso unüblich wie das Beispiel aus dem Spanischen.

Auch an der Kasse solltest du achthaben. Die Spanier unterscheiden nämlich zwischen „bolso“ und „bolsa“. Mit Letzterem ist eine Einkaufstüte gemeint, während ein „bolso“ sich auf eine Handtasche bezieht. Auf deiner Spanisch-Sprachreise wird dir dieser Fehler vielleicht häufiger auffallen. Genauso wie der lästige unbestimmte Artikel vor „otro“. In der Schweiz können wir jederzeit „noch EIN Bier“ bestellen, wenn du im Spanischen jedoch sagst „todavía una cerveza“ wird das kein Mensch verstehen. Anstatt dessen solltest du „otro“ benutzen, also „otra cerveza, por favor“. Der typischste Fehler der Deutschsprachigen ist jedoch, dass sie „una otra…“ sagen. Das hört sich in den Ohren eines Spaniers einfach nur falsch an. Nur gut, dass die Spanier grundsätzlich ein freundliches Volk sind und gern auch mal über kleine Sprachfehler hinwegsehen.

spanisch_lernen_fehler_vermeiden_fotoliaUnd als Letztes noch eine kleine Anekdote. Als ich vor Kurzem in einem spanischen Hotel sass, hörte ich einen Restaurantbesucher seine Bestellung aufgeben. Der Kellner notierte alles wunderbar, bis der Kunde plötzlich sagte „Cola sin helado, por favor“. Daraufhin veränderte sich das Gesicht des Kellners in ein lebendiges Fragezeichen und kopfschüttelnd verliess er den Tisch. Was war geschehen? Der Tourist hatte gelernt, dass „helado“ „Eis“ bedeutet. Das ist auch so weit richtig, nur unterscheiden Spanier zwischen Speiseeis und Eis (also zum Beispiel in Form von Eiswürfeln). Er hätte sagen müssen „Cola sin hielo“. Leider habe ich am Ende nicht mehr mitbekommen, ob der Tourist nun Eiswürfel in seiner Cola hatte oder nicht. Aber du kannst dir diesen Tipp auf jeden Fall schon mal für deine nächste Spanienreise vormerken.

Englisch Erfahrungsberichte Sprachaufenthalt
London, Manchester und Musik – #linguistaunterwegs
August 31, 2016
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London und Manchester sind zwei der wichtigsten englischen Städte, nicht nur wegen ihrer Grösse, sondern auch dank dem riesigen Angebot an Musik und Kultur.

Rainer Etzweiler, der Redaktor des Schweizer Musikmagazin RCKSTR, macht sich am Samstag, 03. September auf, um in vier Wochen England und seine Musiklandschaft zu erkunden.

Seine Reise beginnt Rainer mit zwei Wochen Sprachaufenthalt in London an der Sprachschule Language in London. Vom Samstag 17. September an verbringt er die zweite Hälfte seines Aufenthaltes in Manchester, wo er den Unterricht am Essential English Centre besucht.

Während den vier Wochen berichtet Rainer jede Woche von seinen Erlebnissen und den Highlights aus der Sprachschule und seiner Freizeit.

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Auch auf unserer Facebook-Seite begleiten wir seinen Aufenthalt. Lasst euch überraschen!