Englisch Erfahrungsberichte Sprachaufenthalt
Ein Würmchen im grossen Apfel: Mein Sprachaufenthalt in New York
January 3, 2014
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Diesen Oktober war ich endlich einmal da, wovon alle reden, wovon alle Filme handeln und wovon es so viele Postkarten gibt: In der Ostküstenstadt der USA, New York. Ich war insgesamt drei Wochen dort und habe meinen Aufenthalt mit einem Sprachkurs verbunden, der mir äusserst hilfreich war. Vor allen Dingen aber, muss ich einige Dinge zu dieser Stadt loswerden, die sich „The City that never sleeps“ nennt. 5 “Geheimtipps” für den berühmtesten Stadtteil New Yorks, Manhattan, habe ich auch noch für euch.

Von Manhattan auf Brooklyn schauen und dabei 20 Grad haben - im Oktober! Welch ein Glück.

Von Manhattan auf Brooklyn schauen und dabei 20 Grad haben – im Oktober! Welch ein Glück.

New York: Die Ankunft am JFK Airport
Ich flog von Zürich nach New York JFK Airport ohne Zwischenstopp. Der Flug dauerte ungefähr acht Stunden und ging um 10 Uhr morgens. Da mein Flugzeug (eine Boeing 767) gegen die Zeit flog, kam ich jedoch nicht am Abend, sondern am Nachmittag an. Schon alleine dieser Fakt war mir äusserst sympathisch, ich hatte irgendwie das Gefühl, mehr Lebenszeit dazugewonnen zu haben (dass ich diese Zeit auf meinem Heimweg wieder verlieren würde, blendete ich gekonnt aus!). Ich kam also an und beschloss es eigenständig in diese Stadt zu schaffen, so schwer konnte das doch nicht sein. Eine Freundin teilte mir mit, man könne via „Airtrain“ einfach und günstig in die Stadt gelangen. Ich suchte also nach einem dementsprechenden Schild und sass schon bald auf diesem Zug richtig Jamaica Station, die sich im Stadtteil Queens befindet. Dort konnte ich auf die Subway umsteigen. Ich fand sogar die Station, an welcher meine Gastfamilie lebte! So war ich stolz und konnte ersteinmal ankommen. Ich lebte in Brooklyn, dem belebten und hippen Stadtteil New Yorks, das von vielen Menschen als „das neue Manhattan“ gehandelt wird. Ich war also angeblich am Puls der Zeit, cool thing!

Manhattan - von der Brooklyn-Seite aus!

Manhattan – von der Brooklyn-Seite aus!

Die Stadt – Meine Eindrücke
Die Ankunftsfahrt war bereits beeindruckend – man sah Wolkenkratzer, breite Strassen und typisch amerikanische gelbe Strassenlampen und Taxis. Ich dachte an Robert De Niro im Film „Taxi Driver“ und insgeheim hoffte ich jedes Mal, wenn ich ein Taxi bestieg, er sässe darin (natürlich in dem Alter, das er im Film trug). Nebst meinen utopischen Tagträumereien, besichtigte ich die Stadt auf eigene Faust. Dies ist ohne Probleme möglich, da viele Teile der Stadt (vor allem Manhattan und grosse Teile von Brooklyn) mittlerweile als sehr sicher gelten. Queens, die Bronx und Staten Island konnte ich innerhalb der kurzen Zeit leider nicht so gut kennen lernen, jedoch werde ich bald zurück sein. Für jetzt allerdings, habe ich 5 Geheimtipps von Manhattan für euch festgehalten. Ich hoffe, sie gefallen euch!

Manhattan – 5 Geheimtipps

  1. Katz’s Delicatessen: Dieser Restaurant-und-Take-Away-Ort ist berühmt  durch die sich dort abspielende legendäre Orgasmusszene des Filmklassikers “When Harry Met Sally”. Berühmt ist der Ort aber auch durch die köstlichen Pastrami-Sandwiches mit der hauseigenen Spezialkräutersauce, die es bereits seit 1888 gibt. Früh hingehen lohnt sich, denn an normalen Wochentagen kann es durchaus sein, dass die Leute bis draussen anstehen!

    Das Schild aussen bei Katz's Delicatessen an der Houston Street in Manhattan

    Das Schild aussen bei Katz’s Delicatessen an der Houston Street in Manhattan

  2. Der schönste Starbucks in New York: Dieser befindet sich am “Astor Place”, welcher in Midtown nahe der 3rd Ave liegt. Starbucks Filialen sind im Konsummekka New York so verbreitet wie Sand am Meer, weshalb ist genau dieser der schönste? Er besteht fast nur aus Fenstern und ist mittelgross mit runder Architektur. Man kann sich an ein lichtdurchflutetes Fenster setzen, die geschäftigen Menschen dabei beobachten und einen “Salty Caramel Macchiato” dazutrinken (ja, salziger Karamell-Kaffee! Klingt ekliger als er schmeckt, lecker ist er deswegen allerdings auch noch nicht 😉 ).

    wandmalen wc

    Wie oft in Grossstädten, findet man überall “verzierte” Wände, einige schöner andere weniger. Interessant aber alle!

  3. Chelsea Market im Meatpacking District: Das Meatpacking District liegt im Westen New Yorks und gehört zu den aufpolierten Gegenden Manhattans, welches vor allem unter Künstlern und Architekten eine beliebte Wohn- und Einkaufsgegend geworden ist. Der Chelsea Market vereint alles, was das anspruchsvolle New Yorker Herz begehrt. Von Öko-Bio-Shops, über Cupcakeläden, über handgefertigte Stofftaschen, über kreative Accessoires, über Bücher bis hin zum eigenen Chelsea Market Kaffee gibt es dort alles zu finden, was das Herz begehrt. Der Markt befindet sich in einem ehemaligen Industriegebäude und sieht deshalb alt- und ehrwürdig aus.

    Fotografien mit Instrumenten an den Wänden des "Chelsea Markets" im Oktober 2013

    Fotografien mit Instrumenten an den Wänden des “Chelsea Market” im Oktober 2013

  4. Shopping in Manhattan, 5th Avenue und Soho: Als ich in Manhattan war, führt mein allererster Weg – natürlich, wie könnte es anders sein – an die 5th Avenue, die wohl berühmteste Einkaufsmeile der Welt. Läden wie Forever21, Topshop, Strand (einer der ältesten Buchläden New Yorks) und High-End-Stores wie Gucci, Chanel und co. lassen sich alle dort auffinden. So schmuck die Läden, so extravagant auch die Leute! Soho war nicht umsonst früher Inspirationszentrum für diverse Künstler und Musiker. Andy Warhol hatte seine berühmte Factory dort. Und auch heute scheint es noch so, als ob einige Leute gerade aus ebendieser Factory kommen. “Style” und “Auffallen” kennen hier augenscheinlich keinen Preis und keine Scham.

    Crumbs - Einer der besten Orte für Cupcakes in New York. Böse sind nur ein wenig die Kalorienangaben ;)

    Crumbs – Einer der besten Orte für Cupcakes in New York. Böse sind nur ein wenig die Kalorienangaben 😉 – 870 für ein Küchlein?!

  5. Ausgehen in Manhattan: Im unter Punkt 4. erwähnten Soho lässt es sich gut in eine Bar gehen und eine gute Zeit verbringen. Als ich von meiner Gastfamilie aus nach Manhattan rüber bin eines Abends (und eine Freundin besucht habe, die in Manhattan an der 1st Ave gewohnt hat), sind wir zwar nicht nach Soho, jedoch zu zweit in ein chinesisches Restaurant gegangen am Astor Place. Ich war etwas perplex und habe Larissa (so heisst die Freundin) gefragt, was das denn sollte, wir haben doch schon gegessen. Sie (die schon länger in New York lebte) teilte mir unwissenden Person mit einem leichten Grinsen mit, dass sie einen “geheimen” Trick kenne. Sie führte mich in den oberen Stock des chinesischen Lokals und öffnete eine Tür. Was ich dann sah, faszinierte mich: Eine Bar, von der aus man den gesamten Astor Place sehen konnte (die jedoch von aussen nicht angeschrieben war)! Viele Leute sassen drin – die Stimmung war selbstverständlich locker und entspannt. Hach, diese Stadt hatte es mir ab diesem Moment ein für alle mal angetan, so voller Überraschungen sie doch ist. Tipp also: Augen und Ohren offen halten – so findet man Orte, von denen man nicht einmal geträumt hat 🙂 Die Drinks dort waren übrigens auch sehr lecker!

    Im Halbdunkeln befand sich die "geheime" Bar, die oberhalb eines Chinesischen Restaurants liegt.

    Im Halbdunkeln befand sich die “geheime” Bar, die oberhalb eines Chinesischen Restaurants liegt.

Einige Abschlussworte: Englisch lernen “a piece of cake”
So, dies war eine kurze abrisshafte Beschreibung meines New York Aufenthalts. Brooklyn könnte ich noch erwähnen: Von “Dumbo” aus, erhält man eine traumhafte sich auf Manhattans Skyline. In “Williamsburg” könnt ihr euch durch Soja-Lattes trinken, limitierte Vinyl-Platten kaufen und Leute in Second-Hand-Kleidung des hippsten Grades (so scheinen sie sich selbst zu sehen) anschauen.

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Eine Bank im Central Park

Ach ja, was mir auch sehr gefallen hat, ist eine Nachtbustour von Manhattan nach Brooklyn, innerhalb welcher man die surrealen Millionen von Lichtern der wunderschönen Skyline New Yorks sehen kann. Englisch lernt man so oder so schnell. Nebst dem Sprachkurs, der äusserst hilfreich war (auch die Sprachschule gab immer Tipps, wenn man sich etwas verloren in der Stadt fühlte), reden alle Leute mit einem und fragen nach, wie es einem geht. (Auf der Subway hat man die lustigsten Gespräche. )

Dessert gibt es auch zuckerfrei

Was künstliche Geschmacksstoffe doch nicht alles können – Dessert gibt es auch zuckerfrei: Kaugummis, die nach Aftereight schmecken

Fazit: Eine Stadt, die ihrem Ruf nicht nachsteht. Man muss New York nur einmal erfahren, um es für immer zu lieben.

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